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Fehlender Helfer sorgt für Ärger PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Juni 2013 um 09:43 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 24. JUNI 2013
LEICHTAHTLETIK Beim Cuplauf in Jatznick setzen sich die Favoriten durch. Eine Organisationspanne trübt die gute Stimmung der Aktiven.
VON THOMAS KRAUSE
JATZNICK.
Überraschungen sind ausgeblieben: Beim 7. scn-energy-Lauf in Jatznick, neunter Wettkampf um den Landescup, haben sich die Favoriten souverän durchgesetzt. Anna Izabela Böge vom SV Einheit Ueckermünde gewann auf der 7,5km-Distanz in 28:34 Minuten und verwies die Neubrandenburgerinnen Anna Brust (31:30, HSV) und Katja Knospe (32:17, Turbine) klar auf die Plätze. Auch bei den Männern, die die schwere 15km- Runde absolvierten, siegte ein Vorpommer: Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow dominierte das Rennen in 53:58 und ließ Christian Kittler (58:13, vereinslos) und Toni Röwer (FHSG Stralsund, 58:21) hinter sich. Überschattet wurde das Rennen vor einer Organisationspanne im 15km-Lauf, die bei einigen Sportlern für reichlich Verdruss sorgte. Gut 1,5 Kilometer vor dem Ziel fehlte ein Streckenposten, so dass einige den falschen Weg und damit einige Meter mehr liefen. „Das tut uns unendlich leid, dafür können wir uns nur entschuldigen. Es war eigentlich alles abgesprochen, aber die Posten waren das erste Mal dabei“, sagte Lutz Krüger, Vereinschef des Gastgebers SV sc energy Torgelow. Nach kurzer Beratung mit Ortwin Kowalzik, der zum Laufcupteam des Leichtathletik-Landesverbandes gehört, entschied man sich, den 15km-Lauf so zu werten, wie er beendet wurde. „An der Reihenfolge hätte sich nichts geändert, nur die Zeiten sind natürlich so nicht korrekt“, sagte Kowalzik. Der Vorfall sei bedauerlich und der Ärger der Läufer verständlich: „Aber so etwas passiert eben immer wieder mal", sagte der Neubrandenburger. Am Sieg des Torgelowers Sven Lorenz gab es jedoch keine Zweifel, der LAV Läufer nahm den richtigen Weg und freute sich hinterher über seine Zeit. „Schneller als im Vorjahr, super.“ Die Falschläufer nahm er natürlich auch wahr: „Ich war ja schon im Ziel und habe mich gewundert, aus welcher Richtung die anderen plötzlich kamen.“ Den erstmals ausgetragenen Fünf-Kilometer-Lauf für Jugendliche gewann indes Lukas Preußer von der SVG Eggesin, der ohne Mühe in 19:59 siegte. Insgesamt waren beim Wettkampf in Jatznick 150 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer am Start und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Die nächste Veranstaltung in der Haff-Region steigt am 6. Juli, dann wird in Mönkebude der 14. Deichlauf gestartet.

Lauf-Statistik

7. scn energy-Lauf


15 KILOMETER

1. Sven Lorenz (LAV Torgelow) 53:58

2. Christian Kittler (vereinslos) 58:13

3. Toni Röwer (FHSG Stralsund) 58:21

4. Jan Hendrik Lange (HSG Uni Greifswald) 59:35

5. Paul Schnee (SC Neubrandenburg) 59:52

6. Thomas Schölzke (Laufteam Rügen) 59:58

7. Jörn Christ (SV scn energy Torgelow) 1:02:44

8. Michael Mrozinski (HSG Uni Greifswald) 1:04:24

9. Frederick-Carl Dimmer (HSV Neubrandenburg) 1:04:25

10. Detlef Wegner (TSV Prenzlau) 1:04:26

11. Andreas Schäfer (PSV Wismar) 1:04:28

12. Birger Tornow (FHSG Stralsund) 1:04:30

13. Ulf Levermann (Turbine Nbg.) 1:0435

14. Stefan Wegner 1:04:37

15. Marcel Klein (HSV Nbg.) 1:05:10

16. Roy Keipke (FHSG Stralsund) 1:05:19

17. Jens-Uwe Galander (FHSG Stralsund) 1:05:47

18. Richard Kinder (FHSG Stralsund) 1:05:48

19. Andreas Hinz (Gramzow) 1:06:16

20. Michael Kuminowski (Laufteam Rügen) 1:06:42

21. Jan Paditz (Turbine Nbg.) 1:06:46

22. Günter Galitz (HSV Nbg.) 1:07:15

23. Johannes Wurm (LSV Güstrow) 1:07:17

24. Thomas Köhler (HSV Nbg.) 1:11:24

25. Sven Jahn (HSV Nbg.) 1:11:38

26. Göran Preuß (HSV Nbg.) 1:11:39

27. Roland Still (FHSG Stralsund) 1:11:41

28. Dinah Mattay (ASC Marathon Friedberg) 1:11:42

29. Horst Seppelt (Turbine Nbg.) 1:11:43

30. Toralf Pietzke (HSV Nbg.) 1:12:022


7,5 KILOMETER


1. Anna Izabela Böge (SV Einheit Ueckermünde) 28:34

2. Anna Brust (HSV Nbg.) 31:30

3. Katja Knospe (Turbine Nbg.) 32:17

4. Jana Exner (HSV Nbg.) 32:55

5. Kerstin Pommerenke (Turbine Nbg.) 33:15

6. Madlen Nehring (Turbine Nbg.) 34:24

7. Ute Mrotzek (Turbine Nbg.) 34:31

8. Philipp Rickmann (Ueckermünder Judoclub) 34:43

9. Grit Sommer (Turbine Nbg.) 35:17

9. Bettina Meier (HSV) 35:17

11. Margrit Brüssow (Motor Wolgast) 35:27

12. Beate Block (HSV Nbg.) 35:53

13. Sabine Gärtner (Running Gags Löknitz) 36:08

14. Anja Rohkohl (Laufteam Rügen) 36:23

15. Sylvia Mundt (HSV Nbg.) 36:32

16. Ramona Rudolph (HSG Uni Greifswald) 36:55

17. Roswitha Bick (Einheit Ueckermünde) 37:27

18. Annette Schilf (Turbine Nbg.) 37:57

19. Anke Heise (SC Laage) 38:09

20. Katrin Klinkenberg (Turbine Nbg.) 39:0

21. Sarah Louise Martin (PSV Wismar) 39:57

22. Christina Henke (HSG Uni Greifswald) 40:21

23. Katrin Kockot (Turbine Nbg.) 41:06

24. Lukas Tews (SVG Eggesin) 41:30

25. Carolin Ostermeyer (HSV Nbg.) 41:55

26. Kathrin Nitsche (Einheit Ueckermünde) 42:03

27. Werner Freiberg (FHSG Stralsund) 42:12

28. Kerstin Burchard (Turbine Nbg.) 42:19

29. Georg Dähne (HSV Nbg.) 42:34

30. Jeannine Lorenz (LAV Torgelow) 42:38

5 KILOMETER


1. Lukas Preußer (SVG Eggesin) 19:59

2. Michael Ruthenberg (SV Einheit Ueckermünde) 25:10

3. Julia-Frederike Semmler (1. LAV Torgelow) 25:22

4. Cindy Keipke (FHSG Stralsund) 26:11

5. Maximilian Borde (Jatznick) 30:45

6. Annabell Borkowski (LAV Torgelow) 33:34

2 KILOMETER


1. Timo Borkowski (1. LAV Torgelow) 8:34

2. Samanta Neisser (1. LAV Torgelow)

3. Lea Wehrenberg (BSV Anklam) 9:04

4. Franziska Greber (1. LAV Torgelow) 9:05

5. Paul Rickmann (Ueckermünder Judoclub) 9:49

6. Tim Nörenberg (Ueckermünder Judoclub) 10:16

7. Vincent Holstein (BSV Anklam) 10:17

8. Laura-Michell Paradowski (BSV Anklam) 11:16

9. Matthias Mädl (1. FSV Hammer) 11:21

10. Emelie Blankenburg (LAV Torgelow) 11:269


Walking 6 KILOMETER

1. Conny Preußer (SVG Eggesin) 48:45

2. Annegret Paradowski (BSV Anklam) 52:37

3. Christa Baubel (Rothemühler Mächenwald) 55:16

4. Maritta Rosploch (Rothemühler Märchenwald) 55:57

4. Elke Stegemann (Rothemühler Märchenwald) 55:57

WALKING 10,5 KILOMETER

 

1. Roberto Würfel (LSV Teterow) 1:22:00

2. Rita Fründt (SVG Eggesin) 1:25:58

3. René Bartsch (1. LAV Torgelow) 1:26:32

4. Theo Kowalski (Rothenmühler Märchenwald) 1:28:28
5. Susanne Würfel (LSV Teterow) 1:35:58

 


 Lachend zum Gesamtsieg: Anna Izabela
         Böge. FOTO: GERD BURCHARD

 
Heißer Sand auf nackter Haut und packende Duelle PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. Juni 2013 um 08:52 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MONTAG, 17. JUNI 2013
VOLLEYBALL Strahlender Sonnenschein, feiner Strandsand und 370 Beachvolleyballer lassen beim großen Nordkurier-Turnier am Haff einen Hauch von Copacabana versprühen.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.
Spektakuläre Flugeinlagen, aufgewirbelter Strandsand und unzählige braungebrannte Körper in knappen Outfits: Das Beachvolleyball- Turnier des Nordkuriers in Ueckermünde hat sich am Wochenende wieder einmal als echter Volltreffer erwiesen. 370 ambitionierte Sportler stellten bei der 16. Auflage ihr Können unter Beweis und sorgten für einen restlos begeisterten Chef- Organisator Gerhard Bastke. „Mein Herz blüht auf, wenn ich das hier sehe“, ließ der Volleyball-Abteilungsleiter des gastgebenden SV Einheit Ueckermünde am Sonnabend seinen Blick über das Strandareal am Haff schweifen. Vor seinen Augen: Ein Meer aus Volleyballnetzen und Spielern. Vergessen waren in diesem Moment die unzähligen Stunden, die er und seine vielen fleißigen Helfer in den zurückliegenden fünf Monaten damit verbracht hatten, das Beachvolleyball-Spektakel auf die Beine zu stellen. „Der große organisatorische Aufwand im Vorfeld hat sich gelohnt. Ich bin stolz auf unser großes Organisations-Team und froh darüber, mit dem Nordkurier den idealen Partner an unserer Seite zu haben. Die Zusammenarbeit hat wieder super funktioniert“, freute sich Gerhard Bastke. Erst als sich der Haffstädter, dessen Herz bereits seit seinem elften Lebensjahr für den Volleyball-Sport schlägt, am Abend nach den letzten Siegerehrungen auf den Heimweg machte, setzte der Regen ein: „Ich hatte gerade die Autotür zugemacht, da fing es an zu plattern, was mir zu diesem Zeitpunkt völlig egal gewesen ist“, sagte der 59-Jährige schmunzelnd. Gemeinsam mit dem ehemaligen Nordkurier-Marketing-Mitarbeiter Ulli Krüger gilt Bastke als Vater des Ueckermünder Beachvolleyball-Turniers am Haff, das am Wochenende mit 370 Sportlern aus acht Bundesländern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete. Mehr als nur Sport: Turnier ist eine große Show Neben den Aktiven lockte das sportliche Kräftemessen auch zahlreiche Zuschauer an den Strand. Sie bekamen neben braungebrannten Körpern und dem Sommer-Flair des Ueckermünder Haffbades feinste „Beachvolleyball- Kost“ geboten, während Antenne MV-Moderator Torsten „Torte“ Dück für gute Stimmung sorgte. Im Rahmenprogramm gaben zudem die Mitglieder des Ueckermünder Tanz- und Fitnessvereins „be free“ und die Eggesiner Kickboxen um Mirko Kopmann eine Kostprobe ihres Könnens ab. Übrigens glänzten die Beachvolleyballer nicht nur durch sportliche Leistungen, sie waren auch bei der Namenswahl ihrer Mannschaften äußerst kreativ. So bekamen es am Netz die „Muschelschubser“ mit den „Kinderriegeln“, die „Gumminbande“ mit den „Haihappen“, die „Wühlmäuse“ mit „Außer Form“ und die „Würfelbude“ mit den „Strafmasken“ zu tun. Mit von der Partie war diesmal die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen, die ihren Titel aus dem Vorjahr allerdings nicht verteidigen konnte und sich in der Endabrechnung mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. Der guten Laune ihres Trainer Jens Tietböhl tat der Bronzerang allerdings keinen Abbruch: „Es ist einfach klasse hier in Ueckermünde. Wir kommen immer wieder gerne hier her.“




Stimmen zum Nordkurier Beachvolleyball-Turnier am Haffstrand


Franziska Ambos (27) aus Schwedt.
Ich nehme mit meiner Familie schon seit vielen Jahren an diesem Turnier teil und bin immer wieder gern hier. Die Stimmung ist einfach klasse, auch das ganze Drumherum passt. Hinzu kommen die gute Musik und die schönen Preise für die Sportler.

Jens Tietböhl (50) aus Berlin.
Verletzungsbedingt kann ich diesmal leider nicht selbst spielen. Als Trainer der U18- Nationalmannschaft kann ich sagen, dass sich das sportliche Niveau bei den Frauen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesteigert hat, was wirklich toll ist.

Conny Heinrich (45) aus Ueckermünde.
Traum-Wetter, spannende Spiele und das Wasser vor der Nase. Was will man da denn noch mehr? Heute hat einfach alles gepasst. Neben den Erwachsenen sind auch die jüngsten Volleyballer mit großem Einsatz und Ehrgeiz bei der Sache gewesen.

Torsten Wollermann (46) aus Ueckermünde.
Ich habe im vergangenen Jahr zum ersten Mal an diesem Turnier teilgenommen und bin auch diesmal wirklich wieder sehr gern dabei. Ein großes Lob an die Organisatoren, die erneut eine super Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.

Ireen Zimmermann (15) und Marlene Kaifer (16) aus UEM.
Wenn man das ganze Jahr über in der Halle antritt, ist es eine schöne Abwechslung, hier am Strand Volleyball zu spielen. Das Flair ist einfach toll. Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch diesmal
wieder jede Menge Spaß.

Daniel Schulz (40) aus Stralsund.
Ich bin als Trainer des 1. VC Stralsund zum ersten Mal in Ueckermünde dabei und kann sagen, dass die Organisatoren ganze Arbeit geleistet haben. Ich bin durchweg begeistert. Für uns ist dieses Turnier ein schöner Abschluss der langen Punktspiel-Saison.

 
„Eines der größten Events in der Region“ PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. Juni 2013 um 08:44 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MONTAG, 17. JUNI 2013
VOLLEYBALL Das Ueckermünder Volleyball-Urgestein Gerhard Bastke hat mit seinem Organisations-Team auch in diesem Jahr wieder ein durchweg gelungenes Beachvolleyball-Spektakel auf die Beine gestellt. Nach dem Turnier sprach unser Mitarbeiter Stefan Justa mit dem 59-jährigen Abteilungsleiter des gastgebenden SV Einheit.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.
Herr Bastke, das 16. Ueckermünder Beachvolleyball-Turnier mit einem Teilnehmerrekord ist zu Ende gegangen. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Ich bin begeistert. Dieser tolle Tag entschädigt für die unzähligen Stunden der Vorbereitung. Es gab auch diesmal wieder von allen Seiten viel Lob für die gute Organisation. Ich habe glücklicherweise ein super Kollektiv um mich herum, das jedes Jahr aufs Neue richtig gute Arbeit abliefert. Allen Helfern und Sponsoren, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, gilt an dieser Stelle ein großes Dankeschön. In Zusammenarbeit mit dem Nordkurier und Antenne M-V haben wir ein richtig tolles Event auf die Beine gestellt. 40 Sponsoren aus der Region haben uns unterstützt. Zu ihnen zählt auch die Stadt Ueckermünde, die den Strand kostenlos zur Verfügung stellt.
Was macht Ihrer Meinung nach den Reiz des Nordkurier-Turniers aus?
Es ist das Gesamtpaket. Wir bieten den Sportlern mit den vier Bereichen Leistungsklasse, Freizeit, Quattro-Mix und Kinder die komplette Bandbreite des Volleyball-Sports an. Die Teilnehmer finden hier in Ueckermünde optimale Wettkampfbedingungen vor. Hinzu kommt die Tatsache, das keines der Kinder ohne Sachpreise nach Hause fährt und jedem Starter ein kostenloses Mittagessen gestellt wird. Wo gibt es so etwas heutzutage sonst noch?
62 Mannschaften waren am Start. Hat neben der Quantität auch die Qualität gestimmt?
Auf jeden Fall. In den Leistungsklassen haben sich die Teams neun Stunden lang eine Vielzahl an packenden Duellen geliefert. Auch die sportlichen Leistungen der Kinder und Jugendlichen konnten sich sehen lassen.
Ist mit 370 Teilnehmern das Maximum erreicht?
Ich denke schon. Unser Strand gibt es zwar durchaus her, das Turnier mit einem noch größeren Starterfeld durchzuführen, in dem Fall würde es für uns aber unübersichtlicher und noch stressiger werden. Heute waren insgesamt zehn Turnierleiter im Einsatz. Bis alle Sieger feststanden, mussten knapp 180 Begegnungen ausgetragen werden.
Wird es 2014 die 17. Auflage geben?
Ich hoffe es sehr und gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass dieses Event auch im kommenden Jahr stattfinden wird. Unser Turnier hat sich in der Vergangenheit zu einer der größten sportlichen Veranstaltungen in unserer Region entwickelt. Es wäre bedauerlich, wenn es nicht weitergehen würde.

 

 
Cityläufer müssen in Torgelow diesmal eine Runde mehr drehen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. Juni 2013 um 08:40 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 17. JUNI 2013
LEICHTAHTLETIK In der Torgelower Innenstadt ist am Sonnabend der fünfte Wettkampf des Uecker-Randow-Laufcups 2013 ausgetragen worden.
VON THOMAS KRAUSE
TORGELOW.
Mehr Runden als gewohnt mussten die Sportler beim 19. Torgelower Citylauf absolvieren. Ging es in den Vorjahren im Hauptlauf über 9 Runden (9,8 Kilometer), absolvierten die Läufer am Sonnabend eine mehr und liefen somit erst nach 10,9 Kilometern über den Zielstrich. Man habe sich dafür entschieden, weil es so auch in der Ausschreibung festgelegt sei, hieß es vom Veranstalter 1. LAV Torgelow. Den Aktiven dürfte das am Ende egal gewesen sein, wer laufen will, läuft auch eine Runde mehr. Im Hauptlauf ging der Gesamtsieg erwartungsgemäß an Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow: Zwei Tage nach seinem Erfolg beim Jahnsteinlauf in Neubrandenburg meisterte Lorenz die Distanz in der Torgelower Innenstadt in 39:17 Minuten und blieb damit als einziger unter der 40-Minuten-Marke. „Nach einer anstrengenden Laufwoche bin ich sehr zufrieden“, meinte er. Bei den Damen ging der Sieg an Kathrin Nitsche vom SV Einheit Ueckermünde (1:03:14). Vorjahressiegerin Anna Izabela Böge war nicht am Start, sie gewann zur gleichen Zeit den 37. Inselseelauf in Güstrow über 10 Kilometer (39:18). Die Schnellsten auf der 5,5km-Distanz waren Caroline Wittkopf (LAV Torgelow, 29,25) und Uwe Kleinschmidt von der SVG Eggesin (21:10). Über die 2,3 Kilometer gingen die Gesamtsiege an Samanta Neisser (10:09) und Timo Borkowski (10:01, beide LAV Torgelow). Die Kleinsten zeigten beim Citylauf über 400 Meter ihr Können. Danka Dreßler (SV Einheit Ueckermünde, 2:20) und Matthias Mädl (1. FSV Hammer, 2:33) waren die Schnellsten. Insgesamt waren bei der 19. Auflage in der Ueckerstadt 71 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer am Start. „Am gleichen Tag war ja Laufcup in Güstrow, von daher sind wir mit der Zahl zufrieden“, sagte LAV-Vorstandsmitglied Sylvia Lorenz. Viel Lob für die Organisation habe es von den Teilnehmern gegeben. „Sie haben sich sehr über die familiäre Atmosphäre gefreut und freuen sich bereits auf den 20. Citylauf im nächsten Jahr“, sagte Sylvia Lorenz. Die nächste Laufveranstaltung in der Region findet bereits am kommenden Sonnabend statt. Dann trägt der SV scn energy Torgelow in Jatznick seinen Lauf aus. Start ist um 10 Uhr. Im Hauptlauf geht es dort über 15 Kilometer.

 
Teilnehmerrekord beim Ballspektakel im Haff- Sand PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. Juni 2013 um 11:23 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MITTWOCH, 12. JUNI 2013
VOLLEYBALL 62 Beachvolleyball- Teams aus acht Bundesländer treten am Sonnabend in Ueckermünde bei der 16. Auflage des Nordkurier- Turnier an.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.

 

 

 

 

 

 

 

 

 














Die Weichen für das große Spektakel am Haffstrand sind gestellt. Bereits zum 16. Mal lädt der SV Einheit Ueckermünde am kommenden Sonnabend zum Beachvolleyball-Turnier des Nordkurier ein. Schon zum jetzigen Zeitpunkt kann Chef-Organisator Gerhard Bastke einen Teilnehmerrekord vermelden: „Wir erwarten 370 Sportler aus acht Bundesländern. Die Resonanz war noch nie größer.“ Der 59-jährige Turniervater aus der Haffstadt hat seine Hausaufgaben in den zurückliegenden Wochen und Monaten gemacht: „Was die Vorbereitungen betrifft, liegen wir voll im Plan. Es gab bisher keine größeren Probleme. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, werden wir ein großes Beachvolleyball-Fest erleben“, ist Bastke überzeugt. Neben der Quantität stimmt auch die Qualität: Mit von der Partie sind beim sportlichen Kräftemessen der Frauen unter anderem die Deutsche Jugend-Nationalmannschaft der Altersklasse U18 und Zweitligist 1. VC Stralsund. „Bei Männern dürften die Teams Rotation Prenzlauer Berg und Nervencombo Greifswald sowie die Mannschaft aus Pirna zum engeren Favoritenkreis zählen. Wir erwarten außerdem ein polnisches Team. Somit bekommt das Turnier sogar internationales Flair“, sagt der Ueckermünder Volleyball-Abteilungsleiter, der betont: „In allen Bereichen starten zudem Mannschaften unseres Vereins, die im Kampf um die vorderen Platzierungen ein gewichtiges Wort mitreden wollen.“ Auf 16 Spielfeldern stehen sich die Beachvolleyballer in den fünf Wettkampfklassen Männer, Frauen, Quadro Mix, Freizeit und Kinder gegenüber. „Bis die Sieger feststehen, müssen knapp 180 Spiele ausgetragen werden. Zehn Turnierleiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf“, erklärt Bastke, der das Turnier einst gemeinsam mit dem ehemaligen Nordkurier- Mitarbeiter Ulli Krüger ins Leben gerufen und zu einer der größten Ball-Veranstaltungen der Region gemacht hat. Er freut sich besonders darüber, dass auch die beiden Turniere der Kinder in den Altersklassen U12 und U14 weiblich ausgebucht sind. In beiden Altersklassen kämpfen jeweils acht Teams um den Sieg. „Kein Kind wird nach der Siegerehrung mit leeren Händen nach Hause gehen. Es gibt auch diesmal wieder jede Menge Sachpreise“, kündigt der Chef-Organisator an und fügt hinzu: „Wir haben mit dem Nordkurier seit vielen Jahren einen idealen Partner an unserer Seite. Die Stadt Ueckermünde stellt neben finanziellen Mitteln auch den Strand kostenlos zur Verfügung. Über 30 Sponsoren unterstützen uns mit Geld und Sachspenden. Ohne sie wäre es nicht möglich, eine Veranstaltung solcher Größenordnung auf die Beine zu stellen.“ Einmalig sei auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und ein Freigetränk erhält, das vom Nordkurier und vom Partyservice Hischke gesponsert werde. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Antenne MV-Moderator „Torte“ Dück wird vor Ort für gute Stimmung sorgen. Neben Kickboxern aus der Region werden zudem die Mitglieder des Ueckermünder Tanz- und Fitnessvereins „be free“ am Haff eine Kostprobe ihres Könnens abgeben.

  

 

 
Berliner D-Zug stürmt zum Marathonsieg am Tollensesee PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Juni 2013 um 07:25 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 10. JUNI 2013
LEICHTATHLETIK Der 23. Tollenseseelauf ist Geschichte. Etwa 1600 Ausdauersportler aus mehreren Ländern waren auf den Strecken in Neubrandenburg dabei.
VON THOMAS KRAUSE
NEUBRANDENBURG.
Ihn hatte niemand auf der Rechnung, aber am Ende der 42,195 Kilometer um den Tollensesee triumphierte er klar: Jan Prochaska von der LG Nord Berlin gewann bei der 23. Auflage des Neubrandenburger Tollenseseelaufes den Marathon in 2:57:18 Stunden und verwies Top-Favorit Shenja German auf Platz zwei. Der Russe im Trikot des SV Turbine Neubrandenburg erreichte nach 3:00:20 das Ziel im Kulturpark. Bis Kilometer 35 lag German in Führung, dann brauste Prochaska vorbei "Der kam wie ein D-Zug. Ich habe versucht, mich ranzuhängen, habe aber schnell gemerkt, dass das kein Zweck hat. Ich bin aber trotzdem zufrieden“, meinte Shenja German. Jan Prochaska, der phasenweise schon einen Kilometer hinter der Spitze zurücklag, freute sich, dass seine Taktik aufgegangen war. „Ich wollte die zweite Hälfte wieder schneller laufen, das hat ganz gut geklappt“, sagte Prochaska. Titelverteidiger Silvio Nohke beendete den Marathon am Tollensesee indes nicht. In Hohenzieritz stieg der Berliner aufgrund einer Muskelverletzung aus. Bei den Damen gab es das erwartete Ergebnis: Britta Giesen von der Airbus SG Hamburg gewann in 3:20:30, es war nach 2011 ihr zweiter Sieg beim „Härtesten im Norden“. Über Rang zwei freute sich Kerstin Cools vom HSV Neubrandenburg, die den Zielstrich an der Stadthalle nach 3:36:15 überquerte. Einen HSV-Erfolg gab es auch beim Halbmarathon: Angelika Schlender-Kamp dominierte in 1:35:49 und war hinter total zufrieden. „Ich wollte 1:35 laufen, das habe ich geschafft. Klar wäre ich gern schneller gewesen, aber bei dieser Hitze war einfach nicht mehr möglich“, sagte sie. Bei den Männern holte sich Alexander Au von der HSG Uni Greifswald in 1:26:20 den Gesamterfolg. Seinen zweiten Sieg in Folge feierte indes Danny Friese vom SC Neubrandenburg auf der 10km-Strecke – und was für einen. In 32:09 Minuten verbesserte der Triathlet die 13 Jahre alte Marke um 42 Sekunden und ärgerte sich hinterher ein wenig, dass es nicht eine 31 geworden ist. „Ich hatte die Uhr im Ziel ja gesehen, aber ich bin auch so zufrieden.“ Auch bei den Frauen triumphierte die Vorjahressiegerin: Anna Izabela Böge vom SV Einheit Ueckermünde gewann klar in 38:28, es war ihr dritter Erfolg in Serie in der Viertorestadt. Aber sie war nicht ganz zufrieden. „Der Sieg freut mich total, aber ich hätte auch gern den Streckenrekord verbessert. Doch es war am Ende zu warm.“ Den Rekord hält Ines Estedt vom SCN, die 2002 37:41 lief. Mit fast 400 Teilnehmern war der 10km-Lauf des Nordkurier wieder der am stärksten besetzte Wettkampf beim Tollenseseelauf. Die Königsdisziplin nahmen 142 Läufer in Angriff; beim Halbmarathon von Hohenzieritz in den Kulturpark waren 243 Sportler unterwegs. Hinzu kommen 79 Walker und die Staffelläufer. Auf den Wettkampfstrecken war somit knapp 1150 Läufer unterwegs. „Damit sind wir sehr zufrieden. Die Resonanz bei den Läufern war sehr positiv“, sagte Rennleiter Jörg Knospe vom SV Turbine Neubrandenburg. Mit den Teilnehmern der Kinderläufe und des Sparkassenlaufes schnürten fast 1600 Aktive die Schuhe beim 23. Tollenseseelauf. Einige kritische Stimmen gab es wegen der Verpflegung an der Strecke. Läufer bemängelten, dass es zu wenig Wasser und isotonische Getränke gab. „Ab Usadel hatten wir alle drei Kilometer Getränkepunkte. Wir denken, dass alles in Ordnung war. Aber Kritik wird es immer wieder mal geben“, sagte Jörg Knospe, der die Kritik in die Auswertung mit aufnehmen will.

23. Tollenseseelauf Neubrandenburg

Marathon

Frauen:
1. Britta Giesen (Airbus AG Hamburg) 3.20:30 Std.,
2. Kerstin Cools (HSV Nbg.) 3:36:15,
3. Anne Heinemann (Robotron Dresden) 3:46:55,
4. Dörte Ratz (Ammersbek) 3:50:40,
5. Kirsten Raschke (Team Bau Waren) 4:01:29,
6. Carolina Baarck (Nbdg.) 4:03:12,
7. Ute Herfurt (LV Limbach) 4:06:56,
8. Anne-Katrin Kochan (Oberuckersee) 4:08:31),
9. Kathleen Krätzig (Berlin) 4:09:59,
10. Steffi Stegemann (Frankfurt/Oder) 4:12:06

Männer:
1. Jan Prochaska (LG Nord Berlin) 2:57:18,
2. Shenja German (Turbine Nbg.) 3:00:20,
3. Tell Wollert (Laufend aktiv) 3:05:05,
4. Joachim Stelter (MSC Waren) 3:09:54,
5. Frank Giesen (Airbus SG Hamburg) 3:10:04,
6. Thomas Schölzke (Laufteam Rügen) 3:10:21,
7. Michal Bielinski (Koszalin) 3:12:22,
8. Martin Becker (Neustrelitz) 3:20:18,
9. Wojciech Mickiewicz (Miedzyzdroje) 3:22:44,
10. Markus Strommer (Caramba.de) 3:24:51

Halbmarathon

Frauen:
1. Angelika Schlender-Kamp (HSV Nbg.) 1:35:49,
2. Norma Dommel (SSC Berlin) 1:38:38,
3. Helga Brokat (BSG AOK Nordost) 1:45:18,
4. Nadine Lischke (Berlin) 1:46:24,
5. Judith Ewald (VfL Burg Stargard) 1:49:11,
6. Nastasja Kienast (Hamburg) 1:51:30,
7. Kathleen Voß (Freizeitläufer) 1:52:54,
8. Nina Koloskova (Petrosawodsk) 1:53:10,
9. Jutta Goldstein (data experts) 1:53:29,
10. Julia Schütze (Rostock) 1:53:56

Männer:
1. Alexander Au (HSG Uni Greifswald) 1:26:20,
2. Benedikt Statt (TSV Waldstädt) 1:27:18,
3. Sven Braun (SKV Waren) 1:29:17,
4. Steffen Herke (TuS Zetel) 1:30:53,
5. Jörg Rehle (Neubrandenburg) 1:30:58,
6. Dirk Rüscher (Lauftreff Ueckermünde) 1:31:18,
7. Robin Schubert (Studentische Unternehmensberatung) 1:31, 42,
8. Andreas Ditttmer (SC Neubrandenburg) 1:31:45,
9. Dirk Krause (Triabolos Triathlon Hamburg) 1:31;51,
10. Mike Ott (HSV Nbg.) 1:33:55

10km

Frauen:
1. Anna Izabela Böge (Einheit Ueckermünde) 38:28 Min.,
2. Beate Krecklow (Fiko Rostock) 41:01,
3. Katja Knospe (Turbine Nbg.) 43:50,
4. Kathleen Kaufmann (Turbine Nbg.) 45:33,
5. Aleksandra Vologdina (Petrosawodsk) 46:10,
6. Jana Bahlo (Laufteam Rügen) 47:18,
7. Maike Döhling (Outdoorfitness Berlin) 47:49,
8. Kerstin Krohn-Schnur (Strelitzer Bleifüße) 49:15,
9. Roswitha Bick (Einheit Ueckermünde) 49:17,
10. Angelika Fenner-Kreutzjahns (LC Ron Hill Berlin) 49:39


Männer:
1. Danny Friese (SC Neubrandenburg) 32:09,
2. Alexej Smirnow (Petrosawodsk) 35:02,
3. Holger Kühne (Turbine Nbg.) 38:21,
4. Ronny Schmidt (Turbine Nbg.) 38:59,
5. Marc Wroblewski (TTSV Neubrandenburg) 39:45,
6. Alexander Rädke (Motec Racing Korn) 40:54,
7. Reinhold Butzin (Barmer Gützkow) 40:58,
8. Henrik Eiersholt (Gladsaxe) 41:07,
9. Dirk Albrecht (Rostock) 41:17,
10. Marcel Klein (HSV Nbg.) 41:33

Männerstaffeln

1. HSV Nbg (Koopmann, Purwin, Röhr, Dimmer) 2:56:05,
2. Strelitz-Runners (Aßmann, Schütz, Aßmann, Müller) 3:14:40,
3. Team Kenia/ 3. Reserve (Hahn, Krabbe, Grigat, Uteß) 3:16:44,
4. Soylent Green-Team (Schewe, Wenzel, Gussmann, Klenz) 3:28:09,
5. B-Team um 40 (Stapel, Hansen, Schleede, Helm) 3:28:51

Frauenstaffeln

1. Vier für Acht (Gussmann, Schewe, Wenzel, Seidler) 3:36:12,
2. HSV Nbg. (Meier, Block, Mundt, Bender) 3:38:08,
3. Die Rennschnecken (Hoffmann, Awolin, Krabbe, Seidel) 3:43:35,
4. TSV Friedland (Schmidt, Sammel, Totzeck, Draws) 4:30:48)

Mixed-Staffeln

1. Grillsportverein (Sommer, Kittler, Sommer, Exner) 3:01:36,
2. Usedom-Mix (Brüssow, Wendt, Brüssow, Grunow) 3:05:19,
3. LBB Trading Turtels (Sturzwage, Salchow, Pehla, Hogrefe) 3:15:49,
4. Turbine Nbg. (Ellguth, Ellguth, Lindenborn, Mrotzek) 3:27:49,
5. HSV Nbg. (Klein, Schwandke, Purwin, Gruß) 3:29:24

Firmenstaffeln

1. Sanitätshaus Weißgerber (Fredrich, Amling, Vogel, Neumann) 3:00:06,
2. Sportfreunde Uecker (Andreae, Fleck, Hoffmann, Spiegel) 3:03:16,
3. Pflegedienst Quiram (Poguntke, Quiram, Einsle, Westphal) 3:04:33,
4. Nordkurier (Krause, Klein, Balke, Ferber) 3:16:11,
5. Weber Maschinenbau (Riemann, Koch, Seleut, Böttcher) 3:17:37

Schulstaffeln

1. Das andere Gymnasium Nbg. I (Bibergeil, Schröder, Ernst, Niedzwetzki) 3:43:50,
2. Das andere Gymnasium II (Strohbach, Wegner- Hermann, Möller, Walter) 4:05:36

Jugendstaffeln

1. Fortuna Nbg (Hollender, Senf, Obst, Rademacher) 3:23:35, 2. Fortuna Nbg. II (Schlaack, Bramman, Sorge, Hille) 3:37:21,
3. Fortuna Nbg. III (Maaß, Rütz, Hauschildt, Waeller) 3:40:41

 
Sie kämpfen ganz ohne zu verletzen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 07:32 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 05. JUNI 2013
Aikido? Was ist denn das? Eine Kampfkunst, die ohne Kraft auskommt! Davon konnten sich nun die Teilnehmer eines Lehrganges in der Ueckermünder Gymnasiums- Turnhalle überzeugen. Dennoch haben sie sich ordentlich ausgepowert.
VON CHRISTOPHER NIEMANN
UECKERMÜNDE.
Ordentlich Schwitzen war angesagt, als sich die 25 Teilnehmer des Aikido- Kurses am Wochenende trafen. Der Lehrgang wurde bereits zum dritten Mal in der Haffstadt veranstaltet. Angefangen hatte der Aikido- Lehrgang mit kräftigen Dehn-, Abroll- und Fallübungen. „Mit dieser Sportart kann man sehr alt werden“, sagte ein Teilnehmer. Generell gilt diese Sportart als gesundheitsfördernd – sowohl geistig als auch körperlich. Dass die Teilnehmer einfach nicht aus dem Schwitzen heraus kamen, dafür sorgte der 70-jährige Kursleiter Dr. Peter Nawrot, der diese Sportart seit über 35 Jahren betreibt. Er ist dafür extra aus Berlin angereist und hatte ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Von einzelnen Grundübungen über spezielle Schlagtechniken bis hin zu Verteidigungstechniken war vieles dabei. Was ist eigentlich Aikido? Aikido ist eine defensive Kampfkunst und Sportart ganz ohne Kraft. Übersetzt heißt Aikido „Der Weg zur Anpassung an die Kraft des Gegners“. Durch die Rollbewegungen auf der Übungsmatte werden unter anderem Bauch- und Rückenmuskeln gekräftigt und gedehnt. Auch Verspannungen werden gelöst. Zusammen mit dem Übungspartner wird ein simulierter Angriff auf den Körper aufgenommen, die Energie umgeleitet und meist mit Kreisbahnen kontrolliert auf den Partner zurückgeführt. Ziel ist es, einen Angriff zu neutralisieren – ohne den Angreifer (Übungspartner) zu verletzen. Gerade zum Anfang wird viel Wert auf ein sicheres Fallen gelegt. Die Körpertechniken finden dann ihre Ergänzung in Übungen mit dem Holzmesser. So kamen im Lehrgang auch die „Waffen“ nicht zu kurz. Höchstes Ziel dieser Kampfkunst-Sportart ist es, einen Angriff in der Absicht zu erkennen und wirkungslos zu machen. So bietet Aikido eine effektive Möglichkeit zur Selbstverteidigung. Die Aikido-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde e.V. besteht zurzeit aus elf Mitgliedern, davon vier Frauen, und ist natürlich an Neulingen interessiert. Aikido-Interessierte können gern zu den Trainingszeiten in der Ueckermünder Goethe-Sporthalle vorbeischauen. Trainiert wird immer montags in der Zeit von 19.30 bis 21 Uhr und donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr. Aikido kann von Frauen und Männern jeder Altersklasse betrieben werden. Gewichtungs- u. Leistungsklassen gibt es dabei nicht.

 

 
Rennsteigläufer trotzen Eis und Schnee PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 30. Mai 2013 um 11:29 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DONNERSTAG, 30. MAI 2013
LEICHTATHLETIK Der diesjährige Rennsteiglauf hat den fast 16000 Sportlern einmal mehr alles abverlangt. Im Starterfeld waren viele Laufenthusiasten aus dem Nordosten.
VON ARMIN GEHRMANN
SCHMIEDEFELD.
Dass der Rennsteigort Schmiedefeld ein bekannter Wintersportort ist, wussten die 15992 gemeldeten Rennsteigläufer und- wanderer dieses Jahres. Dass sie nun aber rätselten, ob es das Ende des Winters oder schon der Beginn des Herbstes sei, war nicht zu erwarten. Ob nun Eisenach, Neuhaus oder Oberhof, an allen drei Startorten herrschten zum Start lediglich zwei bis drei Grad über Null. Zudem war in den Nächten zuvor in den Höhenlagen starker Schneeregen heruntergekommen, sodass sich Inselsberg, Schmücke und Großer Beerberg in leichte Schneekappen hüllten. Allerdings blieb der allseits gefürchtete Regen am Wettkampftag aus. Nur die weit mehr als neun Stunden auf der Strecke befindlichen Supermarathonis (72,7 km) bekamen am Nachmittag rund um die Schmücke einen Graupelschauer ab. Die Zeiten der Dominanz erfolgreicher Läufer aus dem Flachland mit Jürgen Timm (Altentreptow), Detlef Wegner und Christin Ehrke (Prenzlau), Roland Winkler (Berlin) oder Dietmar Knies (Leipzig) sind längst vorbei. Mit der intensiveren Orientierung auf Gebirgs- oder Cross- Distanzen setzten sich zuletzt immer mehr leistungsorientiert trainierende Amateure durch. So gingen, wie bereits berichtet, in diesem Jahr alle Siege an Athleten aus Mittelgebirgsregionen oder deren Randlagen. Auch für die Läufer aus Angermünde, Neubrandenburg, Schwedt oder Waren/Müritz stand durchaus mehr als „Mitmachen ist Trumpf“ auf dem Programm. Und auch das gibt’s: Der Neubrandenburger Detlef Kull hatte eigentlich seinen 27. Start am Rennsteig in Angriff nehmen wollen, konnte das aber aus gesundheitlichen Gründen nicht. Anwesend war er allerdings, denn er wollte miterleben, wie sich die starke Neubrandenburger Abordnung (HSV, SV Turbine) schlagen würde. Außerdem sei dieser Lauf schon immer ein Treff von Sportfreunden. So war er schon etwas neidisch, als Eckhard Molenda (Einheit Ueckermünde) seinen 26. Zieleinlauf in Schmiedefeld abhaken konnte. Daher bekamen nicht nur die Könige des Rennsteigs auf der wieder dicht besetzten langen Zielgeraden tosenden Beifall sondern die Nordlichter auch viel Schulterklopfen. Das galt für Michael Maciej (scn energy Torgelow/M 50) nach dem Supermarathon in 7:38:15 Stunden ebenso wie für Rennsteig-„Inventar“ Peter Anders (TSV 62 Prenzlau/M 55) nach 8:27:55 oder Rolf Gürtler (Strasburg/M 60) nach 8:39:15. Andere steigerten sich enorm, was dem Angermünder Lutz Greulich (M 45) bei seinem dritten Rennsteig- Start mit sehr guten 7:06:28, immerhin Rang 166 unter den gemeldeten 2277 Athleten, auf dem langen Kanten gelang.
Geburtstagskind klar unter vier Stunden:
Im Marathon lieferte Mike Ott (HSV Neubrandenburg) mit 3:38:06 (193. unter 2877 Startern) eindeutig die herausragendste Zeit. Enorm sind aber auch die 5:03:38 des Pasewalkers Klaus-Jürgen Haack auf Gesamtrang 1785, denn er gehört mittlerweile der M 65 an. Stolz darf auch Ute Mrotzek (Neustrelitz/W 50) auf ihre 4:19:15 sein, womit sie nicht nur Gesamtrang 87 sondern Altersklassenrang neun erreichte. Ins Ziel gekommen sah Bianka Bromund (Turbine Neubrandenburg/W 45) nach 42,2 km recht locker aus. Vielleicht hat sie ja etwas von ihrer Tochter (einer Triathletin) gelernt. „Durch sie bin ich ja erst zum Laufen gekommen. Und das macht mir jetzt richtig Spaß“, sprudelte es aus ihr nach 5:16:39 heraus. Exzellentes kann auch die Uckermark für sich registrieren. Roland Kehl blieb an seinem 44. Geburtstag in 3:52:52 klar unter der angestrebten Vier-Stunden-Grenze. Noch viel höher sind aber die 4:58:33 des Angermünders Peter Schaarschmidt einzuschätzen. Nach 30 Supermarathon- Starts stellte er sich in der M 70 immer noch der Herausforderung des olympischen Klassikers und wurde in seiner Altersklasse auf Rang elf notiert. Mit 7552 gemeldeten Halbmarathon- Startern stießen die Organisatoren in neue Dimensionen vor, ohne Zweifel zugleich aber auch an die Grenzen des Machbaren. Die Verlegung des Starts auf die breite Tambacher Straße ergab einen flüssigeren Startablauf als bisher. Die Hoffnung, dass nun ab dem Rondell am Rennsteiggarten im Anstieg Richtung Großer Beerberg das Feld weiter auseinandergezogen sei, erfüllte sich aber nicht. Erst nach Kilometer 12 hatte für die Masse der Athleten, die Zeiten von 1:50 bis 2:10 anstrebten, die Drängelei ein Ende. Erstaunliche Leistungen gab es aber auch hier für die Nordostler. Als erste ist da die Garde der Senioren zu nennen. Manfred Köppen (IG Postheim Templin) wurde in 3:02:52 Dritter der M 80, seine Frau Gisela in der gleichen Zeit 16. der W 70. Und Manfred Köppen hatte sogar einen uckermärkischen Verfolger. Harry Lüdtke (ESV 49 Angermünde) startete nach Jahren der Pause wieder einmal am Rennsteig und wurde Vierter der M 80. Margitta Lindow (Turbine Neubrandenburg) erreichte 1:55:40 und Rang 22 der W50. Kurz dahinter kam Waltraud Zimdars (LAV Waren) ins Ziel. Ihre 1:58:33 bedeuteten Rang vier der W 60. Und auch das symbolisiert das Motto „Dem Rennsteig die Treue“: Unter den vielen Wanderern war auch das Templiner Ehepaar Bartelt, das eine 17-km-Strecke locker meisterte. 



 
Landestitel für schnellste Ueckermünderin PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 29. Mai 2013 um 07:18 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MITTWOCH, 29. MAI 2013
LEICHTATHLETIK Bei Dauerregen sind die besten Bahnläufer im Land gekürt worden. Ein Titel geht nach Vorpommern. Der nächste Cuplauf startet erneut in Güstrow.
VON THOMAS KRAUSE
GÜSTROW.
Die derzeit wohl schnellste Ueckermünderin hat einen weiteren Landesmeistertitel in die Haffstadt geholt. Nach dem Titel beim Halbmarathon vor zwölf Monaten gewann Anna Izabela Böge vom SV Einheit Ueckermünde nun die Landesmeisterschaft im 10 000- Meter- Bahnlauf. Bei strömendem Regen im Güstrower Niklotstadion erreichte die 36-Jährige nach 37:20:28 Minuten das Ziel und verwies Anne-Kathrin Litzenberg von TriFun Güstrow (38:34:90) klar auf Rang zwei. „Ich freue mich sehr über diesen Titel und vor allem über meine Zeit, weil die Bedingungen wirklich nicht gut waren“, sagte die Ueckermünderin. Die Bronzemedaille sicherte sich Anna Brust vom HSV Neubrandenburg in 42:06:36. Bei den Männern ging der Bahn-Titel nach Greifswald. Christoph Deppe von der SG Greifswald wurde nur auf den ersten Runden richtig gefordert, am Ende siegte er in 33:44:49 Minuten. Auf Platz zwei folgte SCN-Athlet Arne- Christian Wolff, der die 25 Runden in 34:06:52 absolvierte. Dritter wurde Benjamin Bullinger von der SG Aufbau Boitzenburg (35:31:86). Ein gutes Rennen legte Rico Steinhöfel vom SV Turbine Neubrandenburg hin, der in 35:48:41 nur knapp einen Podestplatz verpasste. Die 10 000 Meter auf der Bahn liefen insgesamt 106 Frauen und Männer. Die MV-Titel über die 5000 Meter gingen an Stella Grobbecker (SC Laage, 23:53:98) und Tobias Naß vom LAC Mühl-Rosin (17:10:83). Platz zwei sicherte sich Uwe Kleinschmidt von der SVG Eggesin (18:01:85). Der nächste Wettkampf im Landeslaufcup 2013 findet erneut in Güstrow statt: Am 15. Juni wird in der Barlachstadt der 37. Inselseelauf gestartet.

 
Titel am Netz für Einheit - Reserve PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 28. Mai 2013 um 06:54 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 27. MAI 2013
VOLLEYBALL
VORPOMMERN (GB).
Den letzten Kreismeistertitel der Herren im Volleyball des Altkreises Uecker-Randow hat sich in beeindruckender Weise die zweite Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde erkämpft. Bei der letzten von insgesamt sechs Runden in Torgelow machte die Reserve alles klar. Die acht Teams in der Volkssporthalle zeigten noch einmal spannenden Volleyballsport. Den Erfolg des SV Einheit machten die Senioren mit Platz zwei komplett. Rang drei ging an den Sportverein Medizin Pasewalk. Ein Riesenkompliment gilt Turnierleiter Detlef Schmidt, der in souveräner Manier alle Runden der Kreismeisterschaft leitete. Mit der abschließenden Siegerehrung ging auch eine lange Ära zu Ende. Das Duo Günter Funke und Gerhard Bastke gaben ihre Abschied vom Kreisvolleyball bekannt. Beide haben in langjähriger Tätigkeit versucht, im Kreisfachverband den Volleyballsport in der Region voranzutreiben. Wie es nun im neuen Großkreis in den unteren Spielklassen weitergeht, ist offen.

ABSCHLUSSTABELLE

1. Einheit Ueckermünde II
2. Einheit UEM/Senioren
3. Medizin Pasewalk
4. Vorwärts Drögeheide
5. Fortuna Zerrentin
6. Eggesin 90
7. VFSV Rollwitz
8. VV Mönkebude
9. Lindencorso Torgelow

 
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