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Jubel am Haff: Damen bleiben in der Verbandsliga PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. März 2014 um 07:56 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 24. MÄRZ 2014
VOLLEYBALL Die Ueckermünder Volleyballerinnen haben Spitzenreiter Warnemünde am Rande einer Niederlage.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.

Mit einem Sieg ist für die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde am Wochenende die Saison 2013/14 ausgeklungen. In eigener Halle setzten sie sich gegen HSG Uni Greifswald nach einem 0:2-Rückstand und großem Kampf noch mit 3:2 durch. Kurz zuvor verpasste die Mannschaft von Trainer Daniel Selau eine faustdicke Überraschung gegen den SV Warnemünde nur denkbar knapp. Gegen den Spitzenreiter lagen die Haffstädterinnen nach zwei Sätzen zwar mit 0:2 hinten (19:25, 17:25), davon zeigten sie sich aber unbeeindruckt. „Meine Mädels haben sich klasse zurückgekämpft“, freute sich ihr Trainer. Die Sätze drei und vier gingen mit 25:20 und 25:21 an seine Mannschaft. Durchgang fünf verlor Einheit äußerst unglücklich mit 13:15. „Die herausragende Leistung meines Teams schmälert das aber keinesfalls. Wir hatten den Tabellenführer am Rande einer Niederlage”, lobte Selau seine Schützlinge. In ihrem zweiten Spiel des Tages verschliefen die Gastgeberinnen gegen Greifswald dann die ersten beiden Sätze und lagen wiederum mit 0:2 in Rückstand (18:25, 18:25). „Die Partie gegen Warnemünde hat viel Kraft gekostet. Meine Mannschaft war ziemlich platt“, sagte der Einheit-Coach. Geschlagen gaben sich seine Spielerinnen nicht. Im Gegenteil. Die Sätze Nummer drei, vier und fünf gingen an das Selau-Team (25:23, 25:21, 15:13), das durch den siebten Saisonsieg Tabellenplatz sechs behauptete. „Wir haben als Verbandsliga-Aufsteiger eine richtig tolle Saison gespielt. Ich bin sehr zufrieden. Wenn wir vom Verletzungspech verschont geblieben wären, wäre für uns sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen“, machte Daniel Selau deutlich. Zum Einsatz kamen für das Ueckermünder Verbandsliga-Team in der Saison 2013/14 Sandra Winter, Uta Ulrich, Petra Moser, Ireen Zimmermann, Laura Lemke, Theresa Grulich, Juliane Johner, Evelin Schmidt, Jennifer Müsebeck, Claudia Sy, Christin Chappuzeau, Mareike Steinkopf, Gabriela Berndt, Gudrun Adler, Cornelia Heinrich und Ulrike Howe.

 
Nur Gerüchte: Haffmarathon findet statt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. März 2014 um 18:16 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 11. MÄRZ 2014
Leichtathletik In drei Wochen werden in Ueckermünde die Landesmeister im Marathon gekürt. Das Interesse hält sich noch in Grenzen. Gastgeber Einheit Ueckermünde weist indes Spekulationen zurück.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.

Eines dürfte wohl sicher sein: Ein Frostrennen wie im Vorjahr dürfte der Haffmarathon in Ueckermünde diesmal nicht werden. Denn der Frühling hat bereits Einzug gehalten und wird den Läufern bei der 31. Auflage am 29. März beste Bedingungen bieten. Ob Gastgeber SV Einheit Ueckermünde allerdings wieder mehr als 200 Ausdauersportler in der Haffstadt begrüßen kann, scheint dagegen unsicher zu sein. Denn drei Wochen vor dem Start liegen erst etwa 40 Anmeldungen vor. „Die Läufer halten sich noch zurück, es hätten schon ein paar mehr Meldungen sein können. Aber wir hoffen trotzdem, die 200er-Marke wieder erreichen zu können“, sagt Rennleiter Eckhard Molenda. Ansonsten würden die Vorbereitungen planmäßig verlaufen. Der 31. Haffmarathon wird um 11 Uhr am Greifen-Gymnasium gestartet. Der Lauf, oft als kleinster Marathon Deutschlands betitelt, wird gleichzeitig wieder als Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns und für den Landeslaufcup gewertet. Marathon-Titelverteidiger sind Katja Knospe (Turbine Neubrandenburg) und Danny Thewes (TSG Wittenburg). Außerdem stehen der Halbmarathon sowie 2- und 5 Kilometer lange Strecken auf dem Programm. Für die Walker gibt es ebenfalls verschiedene Streckenangebote. Anmeldungen über das Internetportal
www.tollense-timing.de

sind bis zum 24. März möglich, aber auch noch am Starttag selbst. „Dort dann bis eine halbe Stunde vor dem Start“, sagt Molenda. Im Vorjahr waren knapp 230 Läufer aus Deutschland und Polen am Start. Der Rekord steht bei mehr 320 Teilnehmern, der 2012 erreicht wurde. Veranstalter SV Einheit Ueckermünde weist unterdessen Gerüchte zurück, dass seine Laufwettbewerbe in diesem Jahr auf der Kippe stehen würden. Grund sind Überlegungen im Verein, die Laufgruppe des SV Einheit eventuell aufzulösen. „Es gibt diese Gedanken, aber es ist noch lange nichts entschieden“, sagt Eckhard Molenda und stellt klar: „In diesem Jahr finden alle geplanten Laufveranstaltungen in Ueckermünde statt.“ Was die Zukunft bringen werde, könne niemand derzeit sagen. „Klar ist, dass wir im Verein alle nicht jünger werden. Andere sind berufsmäßig stark eingebunden. Es fehlen einfach Leute, die nachrücken, um solche Veranstaltungen zu organisieren. Das ist ein großes Problem“, sagt Eckhard Molenda. Er merke selbst, dass es immer schwerer werde, den Spagat zwischen Arbeit, Familie und Ehrenamt hinzubekommen.

 
Strasburg und Haff-Männer weiterhin Kopf an Kopf vorn PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. März 2014 um 17:46 Uhr

NORDKURIER – SPORT – FREITAG, 07. MÄRZ 2014
TISCHTENNIS In der Tischtennis-Kreisklasse Süd marschieren die Torgelower in Richtung Aufstieg.
VON HANS-GÜNTER STAMM
VORPOMMERN.

Die beiden Spitzenmannschaften der Tischtennis-Kreisliga Süd haben ihre Aufgaben am 11. Spieltag souverän erledigt. In eigener Halle fegte Tabellenführer Strasburger SV den Vorletzten Blau-Weiß Leopoldshagen mit 10:0 aus der Halle. Auch das Satzverhältnis von 30:5 für den SSV spricht eine deutliche Sprache. Verfolger SV Einheit Ueckermünde bezwang den Boocker SV mit 10:4. Bis zum 5:4 für Einheit war die Partie spannend, dann zog das Haff-Team davon. Beim Sieger spielte Engelmann mit 3,5 Punkten stark auf. Für Boock gewann Sanow zwei Einzel. Der Tabellendritte Rotation Pasewalk setzte sich bei Schlusslicht Aufbau Jatznick mit 10:6 durch, hatte dort mehr Widerstand zu überwinden als erwartet. Nach den Doppeln hieß es 1:1, Samuel brachte Jatznick dann mit 2:1 in Front. Pasewalk gelang aber mit sechs Siegen in Folge eine Vorentscheidung. Rotation hatte mit Katja Lehmann ihre Matchwinnerin. Sie erkämpfte mit 4,5 Punkten das Maximum. Für Jatznick holte Samuel 3,5 Zähler. Eine gute Rückrunde spielt der Penkuner SV II, der beim Boocker SV II 10:6 gewann. Die Stützen des Siegers waren Rose mit 4,5 und Hantke mit 3,5 Punkten. Boocks Gombert verbuchte zwei Einzelsiege. In der Kreisklasse Süd gab es indes am 16. Spieltag die erwarteten Resultate. Vorerst auf Platz 1 ist Einheit Ueckermünde II gerückt. Beim Tabellendritten Boocker SV III gelang ein lockerer 10:0-Sieg und auch das Satzverhältnis von 30:4 ist eindeutig. Boock verzichtete auf seine Bestbesetzung und setzte Nachwuchsspielerinnen ein. Topfavorit TuS Torgelow fertigte in einem Nachholspiel Grün-Weiß Ferdinandshof III mit 10:0 ab. Auch dort war das Satzverhältnis von 30:2 deutlich. Das Spiel war auch ein Duell Alt (Torgelow) gegen Jung (Ferdinandshof). TuS setzte sich anschließend auch gegen Rotation Pasewalk IV mit 10:0 durch. Der Tabellendritte SVG Eggesin hatte beim 10:4-Erfolg gegen Rotation III alles im Griff. Brigitte Schnellhammer und Horst Fritsch waren mit je 3,5 Punkten die Stützen. Ammon gewann für Pasewalk zwei Einzel. Grün-Weiß Ferdinandshof III setzte sich gegen TTSV Löcknitz mit 10:5 durch. Stärkster Spieler beim Sieger war Blanck mit 3,5 Punkten. Für Ferdinandshof gewann Andre Beguin drei Einzelpartien.

 
Haff-Volleyballerinnen verpassen vorzeitigen Klassenerhalt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. Februar 2014 um 10:40 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2014
VOLLEYBALL Bei dem vorletzten Turnier der Volleyball – Verbandsliga überzeugen die Ueckermünderinnen.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde müssen weiter um den Klassenerhalt in der Verbandsliga bangen. Bei der vorletzten Meisterschaftsrunde in Rostock gelang den Schützlingen zwar der erwartete Sieg gegen Schlusslicht HSG Uni Rostock (3:1), doch in der zweiten Partie des Tages unterlag Einheit gegen den SC Neubrandenburg mit 1:3. Hätten die Selau-Damen gegen den SCN mit 2:3 verloren, hätten sie einen Punkt mehr erhalten und damit ein weiteres Verbandsliga-Jahr sicher gehabt. „Das ist sehr ärgerlich, denn gegen den SCN hätten wir nie verlieren dürfen, weil wir in allen Belangen überlegen waren“, sagte Daniel Selau. Zwar gewann Einheit den ersten Durchgang mit 25:23, doch „in den entscheidenden Momenten“ habe man zu viele Nerven gezeigt. Am Ende stand eine 1:3-Schlappe (23:25, 26:24, 25:20, 25:20). „Wir haben uns letztlich selbst geschlagen“, sagte Trainer Selau. Wahrscheinlich fehlte die Damen auch ein wenig die Frische, denn im ersten Spiel des Tages gegen Rostock hatten sie mehr Kraft gebraucht als gedacht. Im ersten Satz lief überhaupt nichts zusammen bei den Gästen, so dass die Uni-Frauen überraschend klar mit 25:13 siegten. „Da ging gar nichts, unerklärlich für mich. Aber dann kam mehr und mehr die Sicherheit zurück und die Frauen haben es dann souverän gespielt“, sagte der Trainer. Folge: Die Sätze zwei, drei und vier gingen klar an Ueckermünde (25:23, 25:18, 25:13). Ihr Comeback im Einheit-Team feierten die lange verletzten Christin Chappuzeau und Claudia Sy. „Sie sind zwar noch nicht hundertprozentig fit, aber man hat gleich gemerkt, dass sie wieder dabei sind“, meinte der Einheit-Verantwortliche. Am letzten Spieltag am 22. März in eigener Halle wollen die Haff-Volleyballerinnen nun endgültig den Deckel auf den Topf setzen und sich den Klassenerhalt sichern. Kontrahenten sind dann die HSG Uni Greifswald und Tabellenführer SV Warnemünde II.

 
Merten will noch mehr Medaillen holen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. Februar 2014 um 10:34 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2014
LEICHTATHLETIK Ueckermünde hat ein echtes Talent vorzuweisen. Der junge Mann heißt Merten Howe, ist 17 Jahre alt und hat seine Kugel stets im Blick. 19,60 Meter stößt er das fünf Kilo schwere Teil. Jetzt hat er bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen ordentlich abgeräumt.
VON UTA BILACZEWSKI
UECKERMÜNDE.
Was braucht ein guter Kugelstoßer? „Kraft, die richtige Technik, Disziplin und einen guten Trainer“, sagt Merten Howe. Und der Ueckermünder hat scheinbar von allem eine gehörige Portion abbekommen. Das hat er gerade erst bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen (Baden-Württemberg) bewiesen. Am Ende hieß es: Bronze im Kugelstoßen und Silber im Diskuswurf. Besonders stolz ist Merten, der zum Bundeskader gehört, auf das Ergebnis im Kugelstoßen, musste er doch eine Altersklasse höher starten. In seinem Alter fehlte die Konkurrenz. Nach dem super Ergebnis in Sindelfingen geht’s nun zum internationalen Wettkampf nach Baku (Aserbaidschan). „Da muss ich unter den besten neun Teilnehmern Europas sein“, erklärt Merten. Klappt das, fliegt der Ueckermünder nach China zu den Olympischen Jugendspielen. Nominiert ist der 17-Jährige schon. Denn er hat die erforderliche Norm gestoßen. Seine persönliche Bestleistung mit einer Fünf- Kilo-Kugel: 19,60 Meter. Eine Sechs-Kilo-Kugel schleudert er erstaunliche 18,54 Meter weit. Eine echte vorpommersche Kraft-Kanone eben. Eine sportliche Leistung, auf die nicht nur Merten stolz ist. Seine ganze Familie steht hinter ihm. So werden Mutti und Papa Howe auf jeden Fall mit im Flieger sitzen, wenn es im Mai nach Aserbaidschan geht. Angst um ihren Jungen haben sie nicht, aber sie wollen ihm das Gefühl geben, dass sie hinter ihm stehen. Das weiß Merten. So bekommt er auch ab und an von seiner großen Schwester eine SMS, in der Sätze stehen wie: Merten, ich bin stolz auf dich! Das geht natürlich runter wie Öl. Aber Familie Howe muss auch oft auf Merten verzichten. Besucht er doch das Sportgymnasium in Neubrandenburg und muss sich auf Wettkämpfe vorbereiten. Da heißt es: Trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Schon seit der 7. Klasse lebt Merten dort im Internat. Damals war er gerade erst zwölf Jahre alt. Seine sportlichen Wurzeln hat er allerdings in Ueckermünde. Leichtathletiktrainer Guido Pietzke, der leider inzwischen verstorben ist, hat sein Talent gefördert. So nahm der heute 17-Jährige bereits mit acht Jahren an seiner ersten Landesmeisterschaft teil. Und irgendwann hat ein Landestrainer erkannt: „Der Junge muss an eine Sportschule.“ Gesagt, getan, und Merten fühlt sich heute richtig wohl am Sportgymnasium. Auch wenn sein Tagesablauf mitunter viel anstrengender ist, als der eines „normalen“ Gymnasiasten. Immerhin bringt es der junge Mann auf neun Trainingseinheiten in der Woche. Fast täglich heißt es also: Erst Schule, dann Training, wieder Schule und nochmal Training. Aber Merten nimmt’s gelassen. „Da wächst man rein. Irgendwann ist das einfach Alltag.“ Und da der Rhythmus bei allen Sportschülern ähnlich ist, hilft man sich auch mal gegenseitig aus einem Motivationstief. So hieß es für Merten 2013: Halbes Jahr sportliche Zwangspause! Der Ueckermünder hatte sich im Trainingslager in Dänemark das Bein gebrochen. „Ich konnte in dieser Zeit nur für meinen Oberkörper etwas machen. Schon irgendwie blöd zu sehen, wie der Muskel langsam schwindet“, erinnert sich Merten und klopft auf seinen Oberschenkel. Sport ist Mertens Leben, und so steht für den Elftklässler auf jeden Fall fest: Auch wenn er das Sportgymnasium nach der 13. Klasse verlässt, soll es weitergehen mit dem Kugelstoßen. Wird es mit den Olympischen Spielen der Erwachsenen 2016 vielleicht auch etwas knapp, so gehört eine spätere Olympia-Teilnahme natürlich zu den Zielen des Ueckermünders. Welcher Sportler träumt nicht davon? Aber jetzt drückt ganz Vorpommern dem jungen Mann erst mal die Daumen für Baku. Und dann für China. Also Merten: Toi, toi, toi!

 
Einheit sitzt Strasburg jetzt im Nacken PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. Februar 2014 um 08:26 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 11. FEBRUAR 2014
TISCHTENNIS In der Kreisliga Süd sucht der Boocker SV seine Form und rutscht in der Tabelle ab.
VON HANS-GÜNTER STAMM
VORPOMMERN.
In der Tischtennis- Kreisliga Süd hat der SV Einheit Ueckermünde den Ausrutscher des Titelverteidigers Strasburg gegen Boock (der Nordkurier berichtete) genutzt, um in der Tabelle zum SSV aufzuschließen. Zunächst besiegten die Haffstädter an eigenen Tischen den Penkuner SV II glatt mit 10:0. Lediglich drei Einzel gingen in den 5. Satz, immer kam der Sieger vom Haff. Auch bei Rotation Pasewalk gab sich Einheit keine Blöße und kassierte mit einem deutlichen 10:2 beide Punkte. Breitfeld und Döbler gewannen für Rotation die Ehrenpunkte. Dadurch stehen der Strasburger SV und SV Einheit Ueckermünde nun mit je 18:2 Punkten an der Tabellenspitze. Der SSV hat zurzeit aber noch das bessere Satzverhältnis. Auch am Tabellenende klären sich die Fronten. Gewinner war dabei der TSV Blau-Weiß Leopoldshagen. Bei Schlusslicht Aufbau Jatznick gelang „Leo“ zunächst ein 10:7-Erfolg, beim Auswärtsspiel bei der bisher stark aufspielenden Zweiten vom Boocker SV folgte ein beachtliches 9:9 und damit ein wertvoller Punktgewinn. S. Dinse war beim TSV der Mann des Tages, denn er holte mit 4,5 Punkten das Maximum. Beim Boocker SV II erkämpfte Marx drei Einzelsiege. Durch diese drei Punktgewinne konnte sich Leopoldshagen ein gutes Stück vom Tabellenende entfernen. Wechselhaft waren die Auftritte von Rotation Pasewalk und des Penkuner SV II. Rotation sicherte sich gegen den Boocker SV mit einem glatten 10:0 beide Punkte. Bei der 2:10-Niederlage gegen Einheit Ueckermünde war man aber chancenlos. Ähnlich die Situation beim Penkuner SV II. Nach dem 0:10 in Ueckermünde gelang in eigener Halle eine 10:2-Erfolg gegen Jatznick. Pasewalk und Penkun II stehen damit bei 10:10 Punkten und besetzen derzeit die Tabellenplätze drei und vier. Nicht so gut läuft die Rückrunde beim Boocker SV. Die beiden 0:10-Niederlagen gegen Pasewalk und Strasburg haben das Team bis auf den sechsten Platz abrutschen lassen.

 
Cupserie vorm Finale: Ueckermünde freut sich auf die Weihnachtsläufer PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 06. Dezember 2013 um 07:57 Uhr

NORDKURIER – SPORT – FREITAG, 06. DEZEMBER 2013
LAUFEN In der Haffstadt sind am Sonnabend wieder gut 100 Ausdauersportler unterwegs. Der SV Einheit richtet den letzten Wettkampf der Laufsaison in Vorpommern aus. Die besten Cupläufer werden dann im neuen Jahr nach dem Torgelower Waldlauf geehrt.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
In Ueckermünde geht am Sonnabend für Vorpommerns Ausdauersportler die Wettkampfsaison. Der SV Einheit lädt zum Weihnachtslauf ein. Die 14. Auflage ist gleichzeitig das zwölfte und letzte Rennen der diesjährigen UER-Cupserie. Nach Angaben von Rennleiter Eckhard Molenda erwartet der Verein wieder um die 100 Sportler aus mehreren Vereinen. Start ist um 10 Uhr in der Goethestraße. Im Hauptlauf geht es für die Aktiven über 9,4 Kilometer. Außerdem können Strecken von 600 Meter bis fünf Kilometer gelaufen werden. An der Streckenführung hat sich gegenüber dem Vorjahr nichts geändert. „Sollte es wegen des Wetters aber noch Probleme geben, werden wir improvisieren. Aber wir hoffen alle, dass das Wetter mitspielt“, sagt Eckhard Molenda. Anmeldungen sind nach seinen Angaben bis eine halbe Stunde vor dem Start noch möglich. Vor zwölf Monaten waren genau 100 Sportler aus 17 Vereinen in der Haffstadt am Start. Damals, bei frostigen minus acht Grad, hatten sich Jörn Christ vom SV scn energy Torgelow, der in 36:44 Minuten seinen Erfolg von 2011 wiederholte, und Sabine Gärtner von der Laufgruppe Running Gags Löcknitz in 43:32 Minuten in den Hauptläufen durchgesetzt. Der Weihnachtslauf ist der letzte Wettkampf der Laufserie in Vorpommern. In den vergangenen Monaten hatte es Cup-Rennen in Torgelow (3 Läufe), Ueckermünde (4), Mönkebude, Jatznick, Eggesin und Anklam gegeben. Die Auszeichnungen für die schnellsten Cupläufer werden dann traditionell Ende Januar anlässlich des Torgelower Waldlaufes vorgenommen. Die sechs besten Ergebnisse eines Läufers kommen in die Endauswertung. Ein Teilnehmer muss mindestens drei Läufe absolviert haben, um in die Wertung zu gelangen. Eine andere Ehrung wird aber bereits an diesem Sonnabend über die Lauf-Bühne gehen. Nach dem Weihnachtslauf erhalten die besten Crossläufer dieser Saison ihre verdienten Pokale. Zur vorpommerschen Cross-Serie im Herbst jeden Jahres gehörten die Wettkämpfe in Ueckermünde, Eggesin, Torgelow, Jatznick und zum Abschluss vor sieben Tagen Anklam.

 
Anna Izabela und ihr Super-Lauf-Jahr PDF Drucken E-Mail
Montag, den 02. Dezember 2013 um 09:26 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SONNABEND/SONNTAG, 30. NOV./01. DEZEMBER 2013
LAUFEN Die schnellste Cupläuferin dieses Jahres in Mecklenburg-Vorpommern kommt aus Ueckermünde. In Neubrandenburg erhält Anna Izabela Böge diesen Sonnabend die Auszeichnung für eine starke Saison.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
Ausruhen ist nicht: Anna Izabela Böge dreht längst wieder ihre Trainingsrunden in der Stille Vorpommerns. Schließlich kennt auch die Ueckermünderin den Leitspruch des Ausdauersportlers: Saisonpause muss sein, aber die Meister werden im Winter gemacht. Ein wahrlich meisterliches Jahr hat die 36-jährige Sportlerin des SV Einheit Ueckermünde gerade hinter sich gebracht, es war sozusagen Annas Super-Jahr. Im Mai holte sie sich den Landesmeistertitel im 10 000-Meter-Bahnlauf, es folgten Siege beim prestigeträchtigen Tollenseseelauf (10 km) und beim Burgenlauf im August. Im Oktober sorgte die schnelle Dame vom Haff bei ihrem Marathon- Debüt für ein Glanzlicht: In Bremen gewann Anna Izabela Böge in 3:01:17 Stunden gleich die Damen-Konkurrenz. Und-die Einheit-Sportlerin sicherte sich erstmals den Gesamterfolg im Landeslaufcup Mecklenburg-Vorpommerns. „Ja, es ist mein erfolgreichstes Jahr, seit ich hier lebe und ich bin sehr, sehr zufrieden“, sagt sie.
Seit drei Jahren lebt die Sportlerin am Haff
Vor drei Jahren zog Anna Izabela Böge mit ihrer Familie aus dem niedersächsischen Stade nach Ueckermünde, seitdem läuft sie für den SV Einheit. Und seitdem kann sich die kleine Laufgruppe des Vereins mit Titeln schmücken. Aufgewachsen ist sie im polnischen Opole. Dort, in der 120 000 Einwohner z ä h l e n d e n Hauptstadt der Woiwodschaft, kam sie auch zum Laufsport. Bei einem Schulwettkampf schlug die kleine Anna fast alle Favoriten und wurde Zweite, nahezu ohne Training. „Ein Trainer kam damals auf mich zu und sagte, dass ich unbedingt vernünftig trainieren müsse“, erzählt sie. Im Verein verbesserte Anna Izabela Böge dann schnell ihre Laufleistungen, feierte Erfolge bei vielen Wettkämpfen in Polen. Ihre Bestzeit über 10 Kilometer (36:30 Minuten) stammt aus dieser Zeit. Nach dem Studium zur Sportlehrerin wollte sie unbedingt in Deutschland arbeiten: „Viele bei uns wollten das damals.“ Zwölf Jahre ist das nun her, seitdem lebt sie in Deutschland. Ihren Mann Lothar Böge lernte sie aber in ihrer polnischen Heimat kennen, während einer Zugfahrt. Vor drei Jahren zog das Paar mit Tochter Izabela schließlich ans Haff. Dort, im Ueckermünder Ortsteil Bellin, fühlen sich Böges mittlerweile sehr wohl. Allerdings, sagt Anna Izabela Böge, würde sie gern wieder arbeiten gehen: „Ich bin zwar Lehrerin, aber eben nur für Sport. Hier in Deutschland braucht man ein zweites Fach als Lehrerin. Das ist schade.“ Derzeit gibt sie an der Volkshochschule in Pasewalk einige Kurse auf Honorarbasis: „Das macht mir sehr viel Spaß.“ Beim SV Einheit Ueckermünde betreut Anna Izabela Böge zudem die Kindergruppe.
Sechs Mal in der Woche in Laufschuhen unterwegs
Zeit fürs eigene Training bleibt ihr da immer, und darüber ist die Ueckermünderin auch froh. Bis zu sechsmal in der Woche ist sie in Laufschuhen unterwegs. Betreut wird die Sportlerin von Andreas Barth, der einst Ines Estedt zur Triathlon-Weltmeisterin machte und heute in Alt Tellin lebt. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass Andreas mir die Trainingspläne schreibt“, sagt Anna Izabela Böge. Dem einstigen WM-Coach schreibt sie einen großen Anteil an ihren Erfolgen zu. So gut das Sportjahr 2013 auch gelaufen ist für Anna Izabela Böge- ganz zufrieden ist die ehrgeizige Sportlerin nicht. Den Bremen-Marathon wäre sie gern unter drei Stunden gelaufen. „Aber ich bin den ersten Teil einfach zu schnell angegangen, nachher waren die Beine schwer. Da fehlt mit mir einfach noch die Erfahrung“, sagt sie. Im kommenden Jahr soll die Drei-Stunden- Marke aber fallen. Wo sie ihren zweiten Marathon laufen wird, steht noch nicht fest. Groß ist die Freude aber über den erstmaligen Sieg im Landeslaufcup, für den sie heute in Neubrandenburg ausgezeichnet wird: „Der Erfolg ist für mich Bestätigung einer ganz guten Saison.“ Doch bei allem Jubel – sie wisse das Ganze schon richtig einzuschätzen. „Der Cup-Titel gehört eigentlich Sandra, weil sie einfach besser ist als ich. Aber in diesem Moment war ich da, so ist das eben“, sagt die Einheit-Dame über Titelverteidigerin Sandra Eltschkner. Die Greifswalderin war aus beruflichen Gründen in dieser Saison nicht im Cupwettbewerb angetreten. Anna Izabela Böge hat das sehr bedauert: „Ich mag es lieber, wenn die Konkurrenz groß ist.“ Dann ist es der Ueckermünderin auch egal, wenn sie mal nicht gewinnt.

 
Spitzenduo dominiert PDF Drucken E-Mail
Montag, den 02. Dezember 2013 um 09:24 Uhr

NORDKURIER – SPORT – FREITAG, 29. NOVEMBER 2013
TISCHTENNIS
VORPOMMERN (HGST).
Nach dem 7. Spieltag in der Tischtennis- Kreisklasse Süd dominiert das Spitzenduo Einheit Ueckermünde II und TuS Torgelow weiter das Geschehen. Dahinter gibt es ein breites Mittelfeld. Die SVG 90 Eggesin bezwang an eigenen Tischen den TSV Blau-Weiß Leopoldshagen II mit 10:1. Die Hausherren gewannen beide Doppel, die Gäste das erste Einzel. Danach war Leopoldshagen mit seinem Latein am Ende und verlor klar. Den Ehrenpunkt erkämpfte Dittmann. Die Löcknitzer setzten sich gegen Rotation Pasewalk III ebenfalls sicher mit 10:3 durch. Die Doppel teilte man sich, dann gewann Löcknitz sechs Einzel in Folge und stellte die Weichen auf Sieg. Grenczewski und Groß gewannen für Pasewalk je ein Einzel. Im Vereinsderby Pasewalk V gegen IV gab es ein 10:0 für die Vierte. Der Tabellenführer TuS Torgelow kehrte unterdessen von Pommern Löcknitz mit einem Erfolg heim. Bei der Reserve aus der Randowgemeinde feierten die TuS-Männer am Ende einen sicheren 10:2-Sieg. Lanser eroberte für die Gastgeber beide Gewinnspiele. Neuling Boocker SV III hat im Spielbetrieb der Kreisklasse offenbar richtig Fuß gefasst. Beim SV Grün-Weiß Ferdinandshof II gelang den Boockern ein überraschend hoher 10:3-Erfolg und der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle.

 
Haff-Volleyballerinnen kassieren weitere Schlappen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 02. Dezember 2013 um 09:23 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 26. NOVEMBER 2013
VOLLEYBALL
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
Die Volleyball-Damen des SV Einheit Ueckermünde nehmen sich offenbar ihre erste Krise. Am vierten Doppelspieltag der Verbandsliga kassierte die Mannschaft von Trainer Daniel Selau die Saisonniederlagen drei und vier, hatte mit Warnemünde II und Grimmen allerdings auch die Spitzenteams als Gegner. Gegen Tabellenführer Grimmen unterlag Einheit mit 0:3 (20:25, 19:25, 21:25), gegen Warnemünde folgte ein unglückliches 2:3 (25:22, 22:25, 25:15, 21:25, 15:12). In der Tabelle stehen die Haff-Damen als Aufsteiger auf Rang sechs. Der nächste Punktspieltag steigt am 7. Dezember, dann geht es für Ueckermünde nach Stralsund.

 
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