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Haff-Volleyballer stürzen ab PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. April 2014 um 08:59 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 05./06. APRIL 2014
VOLLEYBALL Die Männer des SV Einheit Ueckermünde stehen vor dem Neuanfang. Wie der aussieht, ist offen.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
An diese Rolle müssen sich die Männer des SV Einheit Ueckermünde vermutlich erst noch gewöhnen: Jahrelang standen die Volleyballer um Christian Peters im lokalen Fokus, seit dieser Saison sind es jedoch die Damen, die gerade ihre erste Verbandsliga-Saison mit Bravour gemeistert haben. Nun sind die Herren wohl einen weiteren Schritt in den Hintergrund gerückt: Das Haff-Team stieg aus der Landesliga ab. Nach den Niederlagen am letzten Spieltag gegen Bad Doberan und Graal-Müritz war klar – im nächsten Jahr spielen die erfolgsverwöhnten Ueckermünder, die sogar mehrmals in der Verbandsliga präsent waren und gar schon mal Regionalliga-Luft schnupperten, in der Landesklasse. Überrascht hat diese Entwicklung im Verein offensichtlich niemanden. „Es hatte sich doch abgezeichnet, deshalb tut der Abstieg auch nicht ganz so weh“, sagt Kapitän Daniel Selau. Hauptgrund des Absturzes sei einfach die Personalsituation bei Einheit. „Wir sind alle nicht jünger geworden, und nachgerückt ist niemand“, erklärt Selau. Am Ende hatten die Alten gegen die Jungen kaum noch eine Chance am hohen Netz. Kapitän Selau kritisiert aber auch den eigenen Verein und nimmt sich dabei nicht heraus. „Was wir mit den Damen geschafft haben, dass alle Frauen in der Umgebung, die Volleyball spielen können, bei Einheit sind, haben wir bei den Männern einfach verpennt.“ Beleg dafür seien die jahrelangen Versuche, eine Fusion zwischen den Volleyballern aus Torgelow und Ueckermünde zu realisieren. Das Vorhaben scheiterte immer wieder an eigenen Interessen. Daniel Selau war schon vor Jahren der Meinung, dass man damit eine richtig gute Verbandsliga-Mannschaft im Spielbetrieb gehabt hätte. Nun wollen die Ueckermünde neu durchstarten. Wie sich der Neuanfang genau gestalten könnte, ist noch unklar. „Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und klären, wer weitermachen will und wer nicht“, sagt der Spielführer, der davon ausgeht, dass der SV Einheit in der neuen Saison in der Landesklasse spielen wird. Im Team sollen dann auch Talente wie Lieven Wollermann oder Timon Bode stehen, die aus dem eigenen Volleyball-Nachwuchs kommen. Daniel Selau ist ganz optimistisch. „Wir werden hier auf jeden Fall weiter Volleyball spielen.“

 
Beachvolleyballzauber lockt ans Haff PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. April 2014 um 08:52 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 05./06. APRIL 2014
VOLLEYBALL Spektakuläre Flugeinlagen, packende Ballwechsel und aufgewirbelter Strandsand: Im Juni erlebt das große Nordkurier-Turnier am Haff seine 17. Auflage. Noch gibt es freie Startplätze.

VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.
Schmetterhand und Strandsand: Den 21. Juni sollten sich die aktiven Volleyballer und Freizeitsportler aus der Region unbedingt vormerken. Bereits zum 17. Mal lädt der SV Einheit Ueckermünde an diesem Tag in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier zum großen Beachvolleyball-Turnier ein. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. „Unsere Veranstaltung hat mittlerweile über die Region hinaus Bedeutung erlangt“, freut sich Turniervater Gerhard Bastke auf das Spektakel am Haff. Der 60-Jährige überlässt bei den Planungen nichts dem Zufall: „Das Turnier zählt zu den größten Ballveranstaltungen in Norddeutschland. Erwartet werden diesmal wieder etwa 300 Sportler. Wir wollen uns erneut als gute Gastgeber präsentieren.“ Die bis zu 60 Teams stehen sich in sechs Wettkampfklassen gegenüber, wobei für die Turniere der Frauen und Männer (Leistungsklasse) nur noch wenige Startplätze zu vergeben sind. „Zugesagt hat unter anderem die Deutsche U18-Jugend-Nationalmannschaft. Mit von der Partie sind aber auch zahlreiche Stammgäste aus Berlin, Pirna und Neubrandenburg“, blickt Gerhard Bastke voraus und fügt hinzu: „Natürlich steht der Spaß am Sport an erster Stelle.“ Mit den Vergleichen der Leistungsklasse im Männer und Frauen- sowie Freizeit- Bereich, dem Quadro-Mix und den Nachwuchs-Turnieren der Altersklasse U12 und U14 haben die Haffstädter die gesamte Palette des Volleyballsports abgedeckt. Der Cheforganisator freut sich besonders darüber, dass im Freizeitbereich die „Pommerschen Adler“ aus Stettin an den Start gehen: „Somit hat unser Turnier wieder internationales Flair.“ Schirmherr ist mit Gerd Walther erstmals der Ueckermünder Bürgermeister. „Die Stadt stellt uns den Strand kostenlos zur Verfügung“, sagt Bastke. Einmalig sei auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und Freigetränk erhält. Möglich machen dies eine Reihe von Sponsoren. Besonders groß ist das Interesse in diesem Jahr an den Turnieren der Nachwuchs-Volleyballer: „In beiden Altersklassen liegen schon zahlreiche Anmeldungen vor. Darüber freuen wir uns sehr. Jedes Kind wird auch in diesem Jahr mit einem Sachpreis nach Hause gehen.“ Was die Vorbereitungen betrifft, ist Gerhard Bastke voll im Plan. Bleibt nur die Hoffnung, dass Petrus am 21. Juni mitspielt: „Solche Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter, dass uns hoffentlich keinen Strich durch die Rechnung macht.” Neben den sportlichen Aktivitäten wird auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm angeboten. Wer mit einem Team am Beachvolleyball-Turnier teilnehmen möchte, kann sich bei Gerhard Bastke anmelden (Friedrichstr. 32, 17379 Ferdinandshof; Tel.: 0151 10832940; E-Mail: einheitvolley@aol. com).

 
Auch mit 65 Jahren gibt es hier nur eines: Sport, Sport, Sport! PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 04. April 2014 um 08:56 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 04. APRIL 2014
VEREIN ALLGEMEIN Der zweitgrößte Ueckermünder Verein wird 65. Kein Alter für sportliche Leute, auch nicht für den SV Einheit. Denn in diesem Verein geht es rundum sportlich zu. Leichtathletik, Volleyball, Kraftsport, Tischtennis, Badminton, Reiten, Line Dance, Aikido, Basketball- in so vielen Sportarten können sich die Mitglieder fit halten. Unsere Reporterin Simone Weirauch sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Hans-Dieter Salow über den Jahrestag.

65 Jahre – das klingt nach Rentenalter. Lassen Sie es jetzt ein bisschen ruhiger angehen, weil alle in die Jahre gekommen sind, oder dreht der Verein nun erst richtig auf?
Es stimmt, wenn man sagt, dass 65 Jahre ein stolzes Alter sind. Auch für einen Verein. Im Verhältnis zu anderen Vereinen sind wir aber noch jung. Das Alter ist nicht immer ein Kriterium, um ruhiger zu treten. Die Arbeit wird dann eher gediegener. Immerhin haben wir 600 Mitglieder, davon treibt etwa die Hälfte regelmäßig Sport. Die Läufer, die Volleyballer und Tischtennisspieler beteiligen sich außerdem regelmäßig an Wettkämpfen. Die Läufer haben mittlerweile den 31. Haffmarathon organisiert, der Jubiläumsmarathon im vergangenen Jahr hatte eine Rekordbeteiligung. Einige besonders aktive Läufer unter der Leitung von Eckhard Molenda nahmen sogar am Rennsteiglauf teil. Oder nehmen wir die Tischtennisspieler, die erkämpfen in der Kreisklasse und Kreisliga vordere Plätze. So viel sportlicher Elan, so viele Erfolge für den SV Einheit Ueckermünde. Macht Sie das stolz? Natürlich. Wir sind einer der wenigen Vereine hier in der Region, der so vielseitig ist. Neun Sektionen haben sich unter dem Dach des SV Einheit gefunden. Für mich als Vorsitzender, für die Vereinsleitung und die Sektionsleiter ist es deshalb um so enttäuschender gewesen, als die Stadt Ueckermünde im Sommer 2011 die veränderte Gebührensatzung für die Sportstätten beschlossen hat. Dieser Schritt ist für den Verein kontraproduktiv, denn wir brauchen die Sporthallen.
Sie haben sich damals in der heftigen Debatte, die auch öffentlich im Nordkurier geführt wurde, gegen die Gebührenpläne gewehrt. Inzwischen ist der Satzungsbeschluss in leicht geänderter Form von der Stadtvertretung beschlossen wurden. Sind Sie damit einverstanden?
Mir ist klar, dass die Stadt finanzielle Probleme hat und die Haushaltslage schlecht ist. Doch für uns bedeutet die veränderte Gebührensatzung, dass wir Zusatzbeiträge erheben und die Mitgliedsbeiträge erhöhen müssen, um die Mehrkosten zu deckeln. Insgesamt haben wir 19 000 Euro zusätzlich aufbringen müssen. Vielleicht ist die 20-prozentige Reduzierung, die in der neuen Satzung festgeschrieben ist, ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Sie lassen sich wegen der finanziellen Mehrbelastung für den Verein doch nicht etwa vom Feiern abhalten?
Auf keinen Fall. Wir feiern den 65. Vereinsgeburtstag natürlich. Am 17. Mai veranstalten wir einen „Family Day of Sport“.
Das klingt jetzt aber für eine 65-Jahr-Feier ganz schön jugendlich. Meinen Sie, dass alle mit dieser Bezeichnung etwas anfangen können?
Ich bin mir sicher, dass das jeder versteht. Der Verein lädt alle Familien zu einem sportlichen Fest ein. Dazu nutzen wir die Sporthalle und die Außenanlagen des Greifen-Gymnasiums. Alle Sektionen wollen dort ihre Sportart präsentieren, und jeder kann mitmachen und auch mal etwas Neues ausprobieren. Vielleicht findet jemand, der ansonsten immer Tischtennis spielt, Gefallen an Kraftsport oder Badminton. Freuen würde ich mich, wenn auch ehemalige Übungsleiter, Trainer und Verantwortliche des SV Einheit zum Sportfest kommen. Das ist doch eine gute Gelegenheit, mal über alte Zeiten zu plaudern und zu erfahren, was heute im Verein los ist. Unser Fest beginnt um 10 Uhr. Der 17. Mai ist ein Sonnabend, da können sicher viele Leute kommen und ihre ganze Familie mitbringen. Turnschuhe nicht vergessen!
Was gibt es denn so zu plaudern aus alten Zeiten? Welches waren die schönen Momente, die wunderbaren Begegnungen, die stolzen Erfolge des SV Einheit Ueckermünde?
Der heutige SV Einheit Ueckermünde entstand 1949 als BSG Einheit Ueckermünde. BSG steht für Betriebssportgemeinschaft. Dort hat das Junglehrer-Ehepaar Helga und Walter Gladrow 1957 die Leichtathletikgruppe gegründet. Das war die Geburtsstunde der Sektion Leichtathletik. Im selben Jahr hat Volleyball-Urgestein Günter Funke die Volleyball-Sektion ins Leben gerufen. Damals hätte keiner der Sportler gedacht, dass diese Sportarten mal prägend sein würden für den SV Einheit. Und dass die Sportler so erfolgreich sein würden. Günter Funke hat mit seinen Jungs in den 70er- und 80er-Jahren DDRMeistertitel ans Haff geholt. Walter Gladrow hatte es 1959 mit seinen Schützlingen Zollatz, Senftleben, Vogel und Boese geschafft, dass BSG Einheit- Sportler in Bestenlisten der DDR-Leichtathletik auftauchten. In den 70er und 80er-Jahren haben die Leichtathleten viele Erfolge in der Spartakiadebewegung errungen. Aber es gab auch Schicksalsschläge in der Vereinsgeschichte. So hat der plötzliche Tod des Vereinsvorsitzenden Guido Pietzke im Oktober 2010 alle Sportler des SV Einheit erschüttert. Er war eine Symbolfigur für den Verein, er lebte für den Sport. Es war für uns eine Ehrensache, den Ueckermünder Abendlauf in Guido-Pietzke-Gedenklauf umzubenennen. Jedes Jahr im Juli wird diese Laufveranstaltung ihm zu Ehren durchgeführt.

 
Volleyball-Kücken vom Haff feiern ihren größten Erfolg PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. März 2014 um 07:54 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 25. MÄRZ 2014
VOLLEYBALL
UECKERMÜNDE (SJ).




















 

Überglücklich haben sich die jüngsten Ueckermünder Volleyballerinnen und ihr Trainer Gerhard Bastke in den Armen gelegen. Durch drei klare Siege und eine knappe Niederlage gegen Gastgeber Stralsund hat sich der Einheit-Nachwuchs für das Finale der Landesmeisterschaft der F-Jugend qualifiziert. Der dritte Platz bei der Zwischenrunde und die damit erreichte Finalteilnahme ist bisher der größte Erfolg für unsere jungen Mädels“, freute sich der Einheit-Trainer. Seine Schützlinge gewannen in Stralsund gegen PSV Neustrelitz (2:0) ESV Turbine Greifswald (2:1) und SC Neubrandenburg II (2:0) und verloren gegen den Gastgeber 1. VC Stralsund knapp mit 1:2. Das Finale wird Anfang Mai ausgetragen.

Endstand:
1. SC Neubrandenburg,
2. 1. VC Stralsund,
3. SV Einheit Ueckermünde,
4. SC Neubrandenburg II,
5. ESV Turbine Greifswald,
6. PSV Neustrelitz

Einheit mit: Liandra Faltinath, Romy Abraham, Lucy Hildebrandt, Lyan Franzkowiak und Sophie Kilp.

 
Jubel am Haff: Damen bleiben in der Verbandsliga PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. März 2014 um 07:56 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 24. MÄRZ 2014
VOLLEYBALL Die Ueckermünder Volleyballerinnen haben Spitzenreiter Warnemünde am Rande einer Niederlage.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.

Mit einem Sieg ist für die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde am Wochenende die Saison 2013/14 ausgeklungen. In eigener Halle setzten sie sich gegen HSG Uni Greifswald nach einem 0:2-Rückstand und großem Kampf noch mit 3:2 durch. Kurz zuvor verpasste die Mannschaft von Trainer Daniel Selau eine faustdicke Überraschung gegen den SV Warnemünde nur denkbar knapp. Gegen den Spitzenreiter lagen die Haffstädterinnen nach zwei Sätzen zwar mit 0:2 hinten (19:25, 17:25), davon zeigten sie sich aber unbeeindruckt. „Meine Mädels haben sich klasse zurückgekämpft“, freute sich ihr Trainer. Die Sätze drei und vier gingen mit 25:20 und 25:21 an seine Mannschaft. Durchgang fünf verlor Einheit äußerst unglücklich mit 13:15. „Die herausragende Leistung meines Teams schmälert das aber keinesfalls. Wir hatten den Tabellenführer am Rande einer Niederlage”, lobte Selau seine Schützlinge. In ihrem zweiten Spiel des Tages verschliefen die Gastgeberinnen gegen Greifswald dann die ersten beiden Sätze und lagen wiederum mit 0:2 in Rückstand (18:25, 18:25). „Die Partie gegen Warnemünde hat viel Kraft gekostet. Meine Mannschaft war ziemlich platt“, sagte der Einheit-Coach. Geschlagen gaben sich seine Spielerinnen nicht. Im Gegenteil. Die Sätze Nummer drei, vier und fünf gingen an das Selau-Team (25:23, 25:21, 15:13), das durch den siebten Saisonsieg Tabellenplatz sechs behauptete. „Wir haben als Verbandsliga-Aufsteiger eine richtig tolle Saison gespielt. Ich bin sehr zufrieden. Wenn wir vom Verletzungspech verschont geblieben wären, wäre für uns sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen“, machte Daniel Selau deutlich. Zum Einsatz kamen für das Ueckermünder Verbandsliga-Team in der Saison 2013/14 Sandra Winter, Uta Ulrich, Petra Moser, Ireen Zimmermann, Laura Lemke, Theresa Grulich, Juliane Johner, Evelin Schmidt, Jennifer Müsebeck, Claudia Sy, Christin Chappuzeau, Mareike Steinkopf, Gabriela Berndt, Gudrun Adler, Cornelia Heinrich und Ulrike Howe.

 
Nur Gerüchte: Haffmarathon findet statt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. März 2014 um 18:16 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 11. MÄRZ 2014
Leichtathletik In drei Wochen werden in Ueckermünde die Landesmeister im Marathon gekürt. Das Interesse hält sich noch in Grenzen. Gastgeber Einheit Ueckermünde weist indes Spekulationen zurück.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.

Eines dürfte wohl sicher sein: Ein Frostrennen wie im Vorjahr dürfte der Haffmarathon in Ueckermünde diesmal nicht werden. Denn der Frühling hat bereits Einzug gehalten und wird den Läufern bei der 31. Auflage am 29. März beste Bedingungen bieten. Ob Gastgeber SV Einheit Ueckermünde allerdings wieder mehr als 200 Ausdauersportler in der Haffstadt begrüßen kann, scheint dagegen unsicher zu sein. Denn drei Wochen vor dem Start liegen erst etwa 40 Anmeldungen vor. „Die Läufer halten sich noch zurück, es hätten schon ein paar mehr Meldungen sein können. Aber wir hoffen trotzdem, die 200er-Marke wieder erreichen zu können“, sagt Rennleiter Eckhard Molenda. Ansonsten würden die Vorbereitungen planmäßig verlaufen. Der 31. Haffmarathon wird um 11 Uhr am Greifen-Gymnasium gestartet. Der Lauf, oft als kleinster Marathon Deutschlands betitelt, wird gleichzeitig wieder als Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns und für den Landeslaufcup gewertet. Marathon-Titelverteidiger sind Katja Knospe (Turbine Neubrandenburg) und Danny Thewes (TSG Wittenburg). Außerdem stehen der Halbmarathon sowie 2- und 5 Kilometer lange Strecken auf dem Programm. Für die Walker gibt es ebenfalls verschiedene Streckenangebote. Anmeldungen über das Internetportal
www.tollense-timing.de

sind bis zum 24. März möglich, aber auch noch am Starttag selbst. „Dort dann bis eine halbe Stunde vor dem Start“, sagt Molenda. Im Vorjahr waren knapp 230 Läufer aus Deutschland und Polen am Start. Der Rekord steht bei mehr 320 Teilnehmern, der 2012 erreicht wurde. Veranstalter SV Einheit Ueckermünde weist unterdessen Gerüchte zurück, dass seine Laufwettbewerbe in diesem Jahr auf der Kippe stehen würden. Grund sind Überlegungen im Verein, die Laufgruppe des SV Einheit eventuell aufzulösen. „Es gibt diese Gedanken, aber es ist noch lange nichts entschieden“, sagt Eckhard Molenda und stellt klar: „In diesem Jahr finden alle geplanten Laufveranstaltungen in Ueckermünde statt.“ Was die Zukunft bringen werde, könne niemand derzeit sagen. „Klar ist, dass wir im Verein alle nicht jünger werden. Andere sind berufsmäßig stark eingebunden. Es fehlen einfach Leute, die nachrücken, um solche Veranstaltungen zu organisieren. Das ist ein großes Problem“, sagt Eckhard Molenda. Er merke selbst, dass es immer schwerer werde, den Spagat zwischen Arbeit, Familie und Ehrenamt hinzubekommen.

 
Strasburg und Haff-Männer weiterhin Kopf an Kopf vorn PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. März 2014 um 17:46 Uhr

NORDKURIER – SPORT – FREITAG, 07. MÄRZ 2014
TISCHTENNIS In der Tischtennis-Kreisklasse Süd marschieren die Torgelower in Richtung Aufstieg.
VON HANS-GÜNTER STAMM
VORPOMMERN.

Die beiden Spitzenmannschaften der Tischtennis-Kreisliga Süd haben ihre Aufgaben am 11. Spieltag souverän erledigt. In eigener Halle fegte Tabellenführer Strasburger SV den Vorletzten Blau-Weiß Leopoldshagen mit 10:0 aus der Halle. Auch das Satzverhältnis von 30:5 für den SSV spricht eine deutliche Sprache. Verfolger SV Einheit Ueckermünde bezwang den Boocker SV mit 10:4. Bis zum 5:4 für Einheit war die Partie spannend, dann zog das Haff-Team davon. Beim Sieger spielte Engelmann mit 3,5 Punkten stark auf. Für Boock gewann Sanow zwei Einzel. Der Tabellendritte Rotation Pasewalk setzte sich bei Schlusslicht Aufbau Jatznick mit 10:6 durch, hatte dort mehr Widerstand zu überwinden als erwartet. Nach den Doppeln hieß es 1:1, Samuel brachte Jatznick dann mit 2:1 in Front. Pasewalk gelang aber mit sechs Siegen in Folge eine Vorentscheidung. Rotation hatte mit Katja Lehmann ihre Matchwinnerin. Sie erkämpfte mit 4,5 Punkten das Maximum. Für Jatznick holte Samuel 3,5 Zähler. Eine gute Rückrunde spielt der Penkuner SV II, der beim Boocker SV II 10:6 gewann. Die Stützen des Siegers waren Rose mit 4,5 und Hantke mit 3,5 Punkten. Boocks Gombert verbuchte zwei Einzelsiege. In der Kreisklasse Süd gab es indes am 16. Spieltag die erwarteten Resultate. Vorerst auf Platz 1 ist Einheit Ueckermünde II gerückt. Beim Tabellendritten Boocker SV III gelang ein lockerer 10:0-Sieg und auch das Satzverhältnis von 30:4 ist eindeutig. Boock verzichtete auf seine Bestbesetzung und setzte Nachwuchsspielerinnen ein. Topfavorit TuS Torgelow fertigte in einem Nachholspiel Grün-Weiß Ferdinandshof III mit 10:0 ab. Auch dort war das Satzverhältnis von 30:2 deutlich. Das Spiel war auch ein Duell Alt (Torgelow) gegen Jung (Ferdinandshof). TuS setzte sich anschließend auch gegen Rotation Pasewalk IV mit 10:0 durch. Der Tabellendritte SVG Eggesin hatte beim 10:4-Erfolg gegen Rotation III alles im Griff. Brigitte Schnellhammer und Horst Fritsch waren mit je 3,5 Punkten die Stützen. Ammon gewann für Pasewalk zwei Einzel. Grün-Weiß Ferdinandshof III setzte sich gegen TTSV Löcknitz mit 10:5 durch. Stärkster Spieler beim Sieger war Blanck mit 3,5 Punkten. Für Ferdinandshof gewann Andre Beguin drei Einzelpartien.

 
Haff-Volleyballerinnen verpassen vorzeitigen Klassenerhalt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. Februar 2014 um 10:40 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2014
VOLLEYBALL Bei dem vorletzten Turnier der Volleyball – Verbandsliga überzeugen die Ueckermünderinnen.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde müssen weiter um den Klassenerhalt in der Verbandsliga bangen. Bei der vorletzten Meisterschaftsrunde in Rostock gelang den Schützlingen zwar der erwartete Sieg gegen Schlusslicht HSG Uni Rostock (3:1), doch in der zweiten Partie des Tages unterlag Einheit gegen den SC Neubrandenburg mit 1:3. Hätten die Selau-Damen gegen den SCN mit 2:3 verloren, hätten sie einen Punkt mehr erhalten und damit ein weiteres Verbandsliga-Jahr sicher gehabt. „Das ist sehr ärgerlich, denn gegen den SCN hätten wir nie verlieren dürfen, weil wir in allen Belangen überlegen waren“, sagte Daniel Selau. Zwar gewann Einheit den ersten Durchgang mit 25:23, doch „in den entscheidenden Momenten“ habe man zu viele Nerven gezeigt. Am Ende stand eine 1:3-Schlappe (23:25, 26:24, 25:20, 25:20). „Wir haben uns letztlich selbst geschlagen“, sagte Trainer Selau. Wahrscheinlich fehlte die Damen auch ein wenig die Frische, denn im ersten Spiel des Tages gegen Rostock hatten sie mehr Kraft gebraucht als gedacht. Im ersten Satz lief überhaupt nichts zusammen bei den Gästen, so dass die Uni-Frauen überraschend klar mit 25:13 siegten. „Da ging gar nichts, unerklärlich für mich. Aber dann kam mehr und mehr die Sicherheit zurück und die Frauen haben es dann souverän gespielt“, sagte der Trainer. Folge: Die Sätze zwei, drei und vier gingen klar an Ueckermünde (25:23, 25:18, 25:13). Ihr Comeback im Einheit-Team feierten die lange verletzten Christin Chappuzeau und Claudia Sy. „Sie sind zwar noch nicht hundertprozentig fit, aber man hat gleich gemerkt, dass sie wieder dabei sind“, meinte der Einheit-Verantwortliche. Am letzten Spieltag am 22. März in eigener Halle wollen die Haff-Volleyballerinnen nun endgültig den Deckel auf den Topf setzen und sich den Klassenerhalt sichern. Kontrahenten sind dann die HSG Uni Greifswald und Tabellenführer SV Warnemünde II.

 
Merten will noch mehr Medaillen holen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. Februar 2014 um 10:34 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2014
LEICHTATHLETIK Ueckermünde hat ein echtes Talent vorzuweisen. Der junge Mann heißt Merten Howe, ist 17 Jahre alt und hat seine Kugel stets im Blick. 19,60 Meter stößt er das fünf Kilo schwere Teil. Jetzt hat er bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen ordentlich abgeräumt.
VON UTA BILACZEWSKI
UECKERMÜNDE.
Was braucht ein guter Kugelstoßer? „Kraft, die richtige Technik, Disziplin und einen guten Trainer“, sagt Merten Howe. Und der Ueckermünder hat scheinbar von allem eine gehörige Portion abbekommen. Das hat er gerade erst bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen (Baden-Württemberg) bewiesen. Am Ende hieß es: Bronze im Kugelstoßen und Silber im Diskuswurf. Besonders stolz ist Merten, der zum Bundeskader gehört, auf das Ergebnis im Kugelstoßen, musste er doch eine Altersklasse höher starten. In seinem Alter fehlte die Konkurrenz. Nach dem super Ergebnis in Sindelfingen geht’s nun zum internationalen Wettkampf nach Baku (Aserbaidschan). „Da muss ich unter den besten neun Teilnehmern Europas sein“, erklärt Merten. Klappt das, fliegt der Ueckermünder nach China zu den Olympischen Jugendspielen. Nominiert ist der 17-Jährige schon. Denn er hat die erforderliche Norm gestoßen. Seine persönliche Bestleistung mit einer Fünf- Kilo-Kugel: 19,60 Meter. Eine Sechs-Kilo-Kugel schleudert er erstaunliche 18,54 Meter weit. Eine echte vorpommersche Kraft-Kanone eben. Eine sportliche Leistung, auf die nicht nur Merten stolz ist. Seine ganze Familie steht hinter ihm. So werden Mutti und Papa Howe auf jeden Fall mit im Flieger sitzen, wenn es im Mai nach Aserbaidschan geht. Angst um ihren Jungen haben sie nicht, aber sie wollen ihm das Gefühl geben, dass sie hinter ihm stehen. Das weiß Merten. So bekommt er auch ab und an von seiner großen Schwester eine SMS, in der Sätze stehen wie: Merten, ich bin stolz auf dich! Das geht natürlich runter wie Öl. Aber Familie Howe muss auch oft auf Merten verzichten. Besucht er doch das Sportgymnasium in Neubrandenburg und muss sich auf Wettkämpfe vorbereiten. Da heißt es: Trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Schon seit der 7. Klasse lebt Merten dort im Internat. Damals war er gerade erst zwölf Jahre alt. Seine sportlichen Wurzeln hat er allerdings in Ueckermünde. Leichtathletiktrainer Guido Pietzke, der leider inzwischen verstorben ist, hat sein Talent gefördert. So nahm der heute 17-Jährige bereits mit acht Jahren an seiner ersten Landesmeisterschaft teil. Und irgendwann hat ein Landestrainer erkannt: „Der Junge muss an eine Sportschule.“ Gesagt, getan, und Merten fühlt sich heute richtig wohl am Sportgymnasium. Auch wenn sein Tagesablauf mitunter viel anstrengender ist, als der eines „normalen“ Gymnasiasten. Immerhin bringt es der junge Mann auf neun Trainingseinheiten in der Woche. Fast täglich heißt es also: Erst Schule, dann Training, wieder Schule und nochmal Training. Aber Merten nimmt’s gelassen. „Da wächst man rein. Irgendwann ist das einfach Alltag.“ Und da der Rhythmus bei allen Sportschülern ähnlich ist, hilft man sich auch mal gegenseitig aus einem Motivationstief. So hieß es für Merten 2013: Halbes Jahr sportliche Zwangspause! Der Ueckermünder hatte sich im Trainingslager in Dänemark das Bein gebrochen. „Ich konnte in dieser Zeit nur für meinen Oberkörper etwas machen. Schon irgendwie blöd zu sehen, wie der Muskel langsam schwindet“, erinnert sich Merten und klopft auf seinen Oberschenkel. Sport ist Mertens Leben, und so steht für den Elftklässler auf jeden Fall fest: Auch wenn er das Sportgymnasium nach der 13. Klasse verlässt, soll es weitergehen mit dem Kugelstoßen. Wird es mit den Olympischen Spielen der Erwachsenen 2016 vielleicht auch etwas knapp, so gehört eine spätere Olympia-Teilnahme natürlich zu den Zielen des Ueckermünders. Welcher Sportler träumt nicht davon? Aber jetzt drückt ganz Vorpommern dem jungen Mann erst mal die Daumen für Baku. Und dann für China. Also Merten: Toi, toi, toi!

 
Einheit sitzt Strasburg jetzt im Nacken PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. Februar 2014 um 08:26 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 11. FEBRUAR 2014
TISCHTENNIS In der Kreisliga Süd sucht der Boocker SV seine Form und rutscht in der Tabelle ab.
VON HANS-GÜNTER STAMM
VORPOMMERN.
In der Tischtennis- Kreisliga Süd hat der SV Einheit Ueckermünde den Ausrutscher des Titelverteidigers Strasburg gegen Boock (der Nordkurier berichtete) genutzt, um in der Tabelle zum SSV aufzuschließen. Zunächst besiegten die Haffstädter an eigenen Tischen den Penkuner SV II glatt mit 10:0. Lediglich drei Einzel gingen in den 5. Satz, immer kam der Sieger vom Haff. Auch bei Rotation Pasewalk gab sich Einheit keine Blöße und kassierte mit einem deutlichen 10:2 beide Punkte. Breitfeld und Döbler gewannen für Rotation die Ehrenpunkte. Dadurch stehen der Strasburger SV und SV Einheit Ueckermünde nun mit je 18:2 Punkten an der Tabellenspitze. Der SSV hat zurzeit aber noch das bessere Satzverhältnis. Auch am Tabellenende klären sich die Fronten. Gewinner war dabei der TSV Blau-Weiß Leopoldshagen. Bei Schlusslicht Aufbau Jatznick gelang „Leo“ zunächst ein 10:7-Erfolg, beim Auswärtsspiel bei der bisher stark aufspielenden Zweiten vom Boocker SV folgte ein beachtliches 9:9 und damit ein wertvoller Punktgewinn. S. Dinse war beim TSV der Mann des Tages, denn er holte mit 4,5 Punkten das Maximum. Beim Boocker SV II erkämpfte Marx drei Einzelsiege. Durch diese drei Punktgewinne konnte sich Leopoldshagen ein gutes Stück vom Tabellenende entfernen. Wechselhaft waren die Auftritte von Rotation Pasewalk und des Penkuner SV II. Rotation sicherte sich gegen den Boocker SV mit einem glatten 10:0 beide Punkte. Bei der 2:10-Niederlage gegen Einheit Ueckermünde war man aber chancenlos. Ähnlich die Situation beim Penkuner SV II. Nach dem 0:10 in Ueckermünde gelang in eigener Halle eine 10:2-Erfolg gegen Jatznick. Pasewalk und Penkun II stehen damit bei 10:10 Punkten und besetzen derzeit die Tabellenplätze drei und vier. Nicht so gut läuft die Rückrunde beim Boocker SV. Die beiden 0:10-Niederlagen gegen Pasewalk und Strasburg haben das Team bis auf den sechsten Platz abrutschen lassen.

 
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