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Große Leidenschaft für kleine Bälle PDF Drucken E-Mail
Montag, den 05. Mai 2014 um 07:36 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – FREITAG, 02. MAI 2014
TISCHTENNIS Nach einer Trainingsstunde an der Platte ist kein Shirt mehr trocken: Tischtennis ist eine Sportart, die oft unterschätzt wird. Nicht beim SV Einheit Ueckermünde.
VON SIMONE WEIRAUCH
UECKERMÜNDE.

So richtig hell ist es nicht. Die Deckenlampen in der Sporthalle am Haffring haben Mühe, den Trainingsraum auszuleuchten. Keine optimalen Bedingungen, wenn es darum geht, einen kleinen Ball mit einem Durchmesser von 40 Millimetern, der in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit über die Platte springt, im Blick zu behalten und zurückzuspielen. Da muss man seinen Sport schon sehr lieben, um hier dauerhaft am Ball zu bleiben. Bei den Tischtennis-Spielern vom SV Einheit Ueckermünde ist das so. 22 Frauen und Männer kommen regelmäßig zum Training in die Halle. Sie spielen Tischtennis, weil es ihnen Spaß macht, weil es sie fit hält und auch, weil sie sich gern mit anderen an der Platte messen. In der Kreisliga und in der Kreisklasse spielen die Ueckermünder vorn mit. Demnächst stehen die Kreismeisterschaften an, sagt TT-Chef Markus Podratz. Er ist erst 25 Jahre und hat erst im Herbst 2013 die Sektionsleitung von Tuan Trinh übernommen. Podratz spielt seit sieben Jahren aktiv. Mit Fußball kann er nicht viel anfangen. Beim Tischtennis sind die Spieler dichter und intensiver am Ball, daher hat dieser Sport für ihn den größeren Reiz. Seit mehr als 50 Jahren wird in Ueckermünde Tischtennis gespielt. In den 70er- Jahren gab es in der Haffstadt vier Mannschaften, die mehr als neun Jahre lang am Wettkampfbetrieb teilgenommen haben. Danach wurde Tischtennis zum Volkssport. Große öffentliche Turniere waren sehr beliebt bei den Ueckermünder Spielern. Einer der Väter des schnellen Spiels an der Platte war Werner Hummel. Mittlerweile hat sich wieder ein fester Spieler-Stamm gefunden. Diese Tischtennis-Freunde werden beim Vereinsgeburtstag am 17. Mai ihre Spielfreude mit den Besuchern des Familien-Sporttages teilen. Übrigens will auch Vereinschef Hans-Dieter Salow gegen seine Vereinskameraden aus der Sektion Tischtennis antreten. Es wird sich zeigen, wer die kleinen Bälle besser beherrscht.

 
Sie sind Spezialisten fürs Baggern PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. April 2014 um 14:10 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. APRIL 2014
VOLLEYBALL Warum Volleyball die tollste Ballsportart ist? Die Ueckermünder wissen es und wollen zum Vereinsjubiläum am 17. Mai noch mehr Leute dafür begeistern.
VON SIMONE WEIRAUCH
UECKERMÜNDE.


Handball ist schnell, Fußball macht auch Spaß. Aber richtig toll ist allein Volleyball. Gerhard Bastke vom SV Einheit Ueckermünde hat seinen Lieblingssport schon vor Jahrzehnten gefunden. Bei Trainerlegende Günter Funke hat er seit 1967 gespielt, gelernt und von ihm vor zehn Jahren die Leitung der Ueckermünder Sektion Volleyball übernommen. Jeder Mannschaftssport mit Ball macht Spaß, sagt Bastke. Doch Volleyball hat einen besonderen Reiz.Den macht die Technik dieser Sportart aus. Die muss man erst einmal lernen und üben: baggern und pritschen, schmettern und blocken. Aber dann geht‘s los. In der Halle, auf dem Platz und am liebsten am Strand. Der SV Einheit Ueckermünde richtet jedes Jahr ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Beach-Volleyball-Turnier aus. Der Nordkurier schon seit vielen Jahren Medienpartner dieser größten Ballsportveranstaltung der Region. Am 17. Mai werden die Ueckermünder Volleyballer den 65. Geburtstag ihres Vereins sportlich und stimmungsmäßig mitgestalten. Sie sind mit 150 Mitgliedern immerhin die größte Sportabteilung im Verein. Und Vereinschef Hans-Dieter Salow selbst ist leidenschaftlicher Volleyballer. 44 Jahre hat er aktiv gespielt. Auch ihn hat der Volleyball-Virus infiziert in Zeiten, als Günter Funke hier erfolgreich eine Hochburg dieses Ballsports aufbaute. Zwei DDR-Nationalspieler kamen aus dem Trainingszentrum in Ueckermünde, die erste Männermannschaft spielte in der DDR-Liga, die Ueckermünder holten jahrelang immer wieder Landesmeistertitel und Pokale. Aber die Zeit geht auch an den besten Sportlern nicht spurlos vorüber. Der gute Ruf der Ueckermünder Volleyballer hat die Zeitenwende überlebt, und zum Glück wachsen auch immer wieder leidenschaftliche Spieler nach. Am 3. Mai richtet der SV Einheit das Finale der Landesmeisterschaften U12 aus. Dann kommen die acht besten Mannschaften des Landes nach Ueckermünde. Und am 11. Mai geht es um die Qualifizierung der Senioren für die Deutschen Meisterschaften. Falls es die Ueckermünder schaffen, gibt es einen Grund mehr, am 17. Mai Vereinsgeburtstag zu feiern. Zu diesem Familiensporttag am Ueckermünder Greifengymnasium sind Vereinsmitglieder, ihre Familien und alle Freunde des Sports eingeladen.

 
Wie das Kämpfen zur Kunst wird PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 16. April 2014 um 07:21 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 16. APRIL 2014
AIKIDO Sie kämpfen, ohne verletzen zu wollen. Und auch um einen Sieg geht es nicht. Nur darum, den Angreifer ins Leere laufen zu lassen. So sind sie, die Ueckermünder Aikido-Sportler.
VON SIMONE WEIRAUCH

UECKERMÜNDE.


In ihren weißen Kampfanzügen sehen die Frauen und Männer auf den Matten fast wie Judoka aus. Sind sie aber nicht. Ihr Sport ist der mit dem exotischen Namen und den seltsamen Bewegungen. Aikido-Trainer Klaus Boritzki weiß sehr wohl, wie dieser Kampfsport von anderen wahrgenommen wird. Doch wenn er mit wenigen Worten und Bewegungen beschreibt, wie Aikido ausgeführt wird und was es bewirkt, dann kommt es einem gar nicht mehr so seltsam vor. Aikido ist die Kunst, die Energie eines Angreifers ins Leere laufen zu lassen. Die beste Art, sich zu verteidigen und eine Eskalation von Gewalt zu verhindern. Trotzdem: Ein bisschen erinnert Aikido an die Bilder von Samurai-Kämpfern. Vor allem dann, wenn Klaus Boritzki die hölzernen Schwerter schwingt. Im Zusammenspiel mit René Schenkel demonstriert er, wie er einen Angriff abwehrt. Das üben auch die Mitglieder der kleinen Aikido-Gruppe, die seit 2011 zum Sportverein SV Ueckermünde gehört. Zweimal in der Woche, am Montag von 19.30 bis 21 Uhr und am Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr, treffen sie sich zum Training in der Gymnastikhalle der Goetheschul-Sporthalle in Ueckermünde. Hier kann jeder mitmachen. „Wir üben partnerschaftlich in ständigem Wechsel zwischen dem Angreifer und dem Verteidiger“, erklärt René Schenkel. Das ist schon beeindruckend: Wie geschickt die Kämpfer ausweichen, welche subtilen Hebel sie ansetzen, um ihren Angreifer zum Aufgeben zu zwingen. Sie wird in einem Kampf der scheinbar Schwächere zum Stärkeren. Aber beim Aikido geht es nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um eine Geisteshaltung, um Gelassenheit, frei von Angst und Aggression. Wer das trainieren möchte, kann sich bei der Ueckermünder Gruppe melden. Einfach mal ausprobieren ist auch möglich. Die Aikido-Sportler sind dabei, wenn der SV Einheit Ueckermünde am 17. Mai seinen 65. Geburtstag mit allen Vereinsmitgliedern, mit allen Sportfreunden und ihren Familien feiert. Das große Sportfest für die ganze Familie steigt an den Sportanlagen am Ueckermünder Greifen-Gymnasium.

 
Diese Ladys hätten Johnny Cash gefallen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 14. April 2014 um 10:31 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 12./13. APRIL 2014
LINE DANCE Wild-West-Feeling in Eggesin: Wenn die 16 Frauen des SV Einheit in einem Industriekomplex zusammenkommen, haben sie nur eines im Sinn: tanzen, tanzen, tanzen. Das tun sie aber nicht ohne Cowboystiefel und Jeans.
VON SIMONE WEIRAUCH
EGGESIN.


Ein Kaktus kann nicht tanzen. Der grüne Kerl in Eggesin kann nicht einmal richtig pieksen, denn er hat keine Stacheln. Der Kuschel-Kaktus steht im Tanzsaal des SV Einheit, in einem ehemaligen Fabriktrakt, der zur Firma Instrutec gehört. Die Haff Line Dancer des SV Einheit Ueckermünde haben sich den Raum für ihre Zwecke stilgerecht eingerichtet. „Dance Hall“ steht groß in Holz gemeißelt auf einem Schild. Stars and Stripes leuchten an der einen, und ein riesiges Pferdeplakat klebt an der anderen Wand. Es gibt einen Tresen, und Johnny Cash lässt grüßen. In einem solchen Umfeld fühlt sich auch ein Kaktus nicht fremd. Die Ladys haben sich gedacht, dass so ein Wüstengewächs besser in ihren Probenraum passt als Rosen, Lilien oder Nelken und haben sich einen Kaktus gebastelt. Während der Kuschel-Kaktus brav am Tresen steht und von der Wüste träumt, tanzen die Ladys in Jeans und Stiefeln übers Parkett. Jede für sich und doch gemeinsam. So ist das beim Line Dance. Je besser die Ladys ihre Schritte, Drehungen und Hopser – ihre Steps, Bumps und Jumps – aufeinander abstimmen, desto cooler sieht das Ganze aus. Wild-West-Feeling in Eggesin. Die Mitglieder der Line Dance Gruppe des SV Einheit Ueckermünde um Tanz-Chefin Corinna Baumann-Raßmus haben großen Spaß daran. Zweimal in der Woche treffen sie sich zum Tanzen, immer mal lernen sie wieder neue Schrittkombinationen, und wenn sie Lust drauf haben, üben sie ihre Lieblingstänze. Wer aus der Puste kommt, macht Pause. Hier wird nicht auf Leistung getanzt, hier geht es allein darum, Spaß zu haben und sich in der Tanzgruppe gut aufgehoben zu fühlen, sagt Corinna Baumann-Raßmus. Für ihre gelegentlichen Auftritte bevorzugen die Ladys kleinere Veranstaltungen, sie fahren aber auch zu Workshops oder laden andere Line Dancer ein, fachsimpeln und tanzen gemeinsam. In ihrer Chronik gibt es viele Bilder und Berichte über gemütliche Ausflüge und Feste. Die Chronik werden die Haff Line Dancer am 17. Mai mit nach Ueckermünde bringen. Das ist der Tag, an dem der SV Einheit Ueckermünde seinen 65. Geburtstag feiert. In den Sportanlagen im Greifen-Gymnasium werden dann auch einige Ladys nach Westernmusik tanzen. Und wer das immer schon mal ausprobieren möchte, der kann einfach mittanzen. „Wir würden uns freuen“, sagt Corinna Baumann-Raßmus, die ein echter Western-Fan ist. Die Haff Line Dancer gehören seit 2009 zum SV Einheit Ueckermünde.

 
Strasburger dominieren an der Platte PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. April 2014 um 07:05 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 07. APRIL 2014
TISCHTENNIS Das Kreisliga-Duell an der Platte zwischen Strasburg und Ueckermünde wurde am letzten Spieltag entschieden.
VON HANS-GÜNTER STAMM
VORPOMMERN.

In der Tischtennis-Kreisliga Süd hat sich der Strasburger SV den Staffelsieg gesichert. In der entscheidenden Partie am letzten Spieltag gegen Verfolger SV Einheit Ueckermünde setzte sich der SSV mit 10:6 durch. Gastgeber Einheit erwischte einen Superstart und gewann beide Doppel. Die ersten beiden Einzel gingen aber an den SSV. Ueckermünde ging wieder mit 3:2 in Führung. Im Strasburger Lager hatte man sich inzwischen über den Fehlstart beruhigt und konterte mit dem Gewinn der nächsten drei Einzel. Über die Stationen 7:4 und 9:5 brachte Strasburg am Ende das Spiel sicher nach Hause. Dill mit vier und Krasemann mit drei Punkten ragten beim Sieger hervor. Trinh und Klünder mit je 2,5 Punkten waren bei den Haffstädtern die stärksten Spieler. Den 3. Tabellenplatz sicherte sich der TTV Rotation Pasewalk, der beim TSV Blau-Weiß Leopoldshagen einen verdienten 10:6-Erfolg einfuhr. Bester Mann beim Sieger war Vogler mit 3,5 Zählern. Für Leopoldshagen gewann Matschall drei Einzel. Der Penkuner SV II und der Booker SV trennten sich indes 9:9. Rose war auf Penkuner Seite mit 4,5 Punkten stärkster Spieler. Miermeister gewann für die Boocker drei Einzel. Im Duell der Aufsteiger TTSV Jatznick gegen Book II setzte sich der Gast mit 10:7 durch. Gombert und Sanow waren beim Sieger in drei Einzeln erfolgreich. Gleiches gelang Jatznicks Samuel. In der Tischtennis-Kreisklasse Süd gaben sich die Favoriten am 20. Spieltag keine Blöße. Tabellenführer TUS Torgelow bezwang Schlusslicht Rotation Pasewalk V mit 10:1 Punkten und 32:4 Sätzen. Der Ehrenpunkt geht auf das Konto von Friedrich. Verfolger Einheit Ueckermünde II gewann beim Vorletzten Pommern Löcknitz II ebenso verdient mit 10:5. Schmidt und Lanser gewannen für Löcknitz zwei Einzel. Beim Sieger trumpfte Olias mit 3,5 Punkten stark auf. Der TTV Pommern Löcknitz setzte sich beim TSV Blau-Weiß Leopolshagen II mit 10:4 durch. Gottschalk erkämpfte für Löcknitz 3,5 Punkte. Dittmann und Beyer waren bei „Leo“ je zweimal erfolgreich. Rotation Pasewalk III gewann beim Boocker SV III mit 10:4. Dochow war für Pasewalk mit 3,5 Punkten stärkster Spieler. Timm erkämpfte für Boock 3,5 Zähler. Rotation IV besiegte an eigenen Tischen die SVG Eggesin mit 10:7. Beim Sieger spielte Südermann mit 3,5 Punkten stark auf. Auf Eggesiner Seite gewann Fritsch seine vier Einzel.

 
Wenn Volleyball einfach wäre, hieße es Fußball… PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. April 2014 um 09:06 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 05./06. APRIL 2014
VOLLEYBALL Bei diesen Damen ist Baggern ausdrücklich erlaubt, sogar erwünscht. Die Volleyball-Damen des SV Einheit  Ueckermünde lieben ihren Sport und sind einfach eine dufte Truppe. Was eine japanische Comic-Figur mit der Mannschaft zu tun hat und wie man noch da zustoßen kann, erklären die Damen hier.
VON UTA BILACZEWSKI
UECKERMÜNDE.

Wer kennt ihn nicht, den scherzhaften Spruch: „Wenn Volleyball einfach wäre, würde die Sportart Fußball heißen.“ Und den würden die Volleyballerinnen des SV Einheit vielleicht sogar unterschreiben.
Auch wenn das natürlich nicht heißen soll, dass sie etwas gegen Fußballer haben. Können sie auch gar nicht. Denn Trainer Daniel Selau spielt beides, Volleyball und Fußball.
Aber trotzdem ist für jeden Sportler seine Sportart irgendwie besonders. So auch für Juliane Johner. Die 25-Jährige spielt schon von Kindesbeinen an Volleyball und liebt diesen Sport. Doch wie ist sie eigentlich dazu gekommen? „Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich damals immer gern Mila Superstar geschaut. Das hat mir gefallen“, so die Ueckermünderin. Die japanische Manga-Reihe handelt von einer 12-jährigen Volleyballerin. Also hat sich Juliane irgendwann selbst ans Netz getraut und gehört heute zur Verbandsliga-Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde. Begeistert vom Volleyball ist auch Jennifer Müsebeck. Die junge Frau spielt ebenfalls schon viele, viele Jahre Volleyball und ist über Umwege beim Ueckermünder Verein gelandet. „Ich komme aus Ferdinandshof und habe zunächst dort gespielt, bin schließlich nach Torgelow gewechselt und gehöre nun seit etwa einem Jahr zum Ueckermünder Team“, erzählt Jennifer. Ein super Team übrigens. Denn die Ferdinandshoferin wurde am Haff herzlich aufgenommen. Besonders an der Verbandsliga-Truppe ist der Altersunterschied der Spielerinnen. Denn in Ueckermünde stehen nicht nur junge Frauen am Netz. So ist Gudrun Adler mit ihren 59 Jahren die älteste Verbandsliga-Spielerin. Aber die älteren Spielerinnen haben kein bisschen weniger Power. Das müssen oft auch die gegnerischen Mannschaften feststellen, wenn sie gegen die Ueckermünderinnen antreten. Dass sie erst mal komisch dreinschauen, ist jedoch kein Wunder. Sind es doch meist Studentenmannschaften, die in der Verbandsliga spielen. „Die denken sicher oft, was sind denn das für Volleyball-Omis“, sagt Kapitänin Petra Moser und lacht. Von wegen, auch sie schmettern den Ball noch ordentlich übers Netz. So finden sich die Ueckermünder Frauen nach Saisonende im Mittelfeld der Tabelle wieder. Stolz auf „seine“ Frauen ist auch Trainer Daniel Selau. Auch, wenn nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Der Verein ist übrigens immer dankbar für neue Spielerinnen. Denn hätten im Jugendbereich früher noch viele, viele Spielerinnen auf der Auswechselbank gesessen, so könne man davon heute nur noch träumen, meint Spielerin Jennifer Müsebeck. So freuen sich die Ueckermünder Volleyballerinnen immer über Zuwachs. Einzige Voraussetzung: Sie müssen natürlich schon Volleyball spielen können. Ebenso mangelt es den Frauen an Sponsoren. Schließlich müssen jede Menge Fahrkosten und Hallengebühren entrichtet werden. Wer helfen möchte, kann sich also gern an den Verein wenden. Übrigens: Es trainieren nicht nur Verbandsligaspielerinnen in der Ueckermünder Goetheturnhalle. Für Liga-Spielerinnen gibt es eine separate Trainingseinheit. Einmal die Woche stoßen auch andere Damen hinzu und einen Trainingstag für Freizeitmannschaften gibt es ebenfalls. Interesse? Dann setzen sie sich einfach mit dem Verein in Verbindung. Kontakt: Tel. 0160-96812143, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 
Haff-Volleyballer stürzen ab PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. April 2014 um 08:59 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 05./06. APRIL 2014
VOLLEYBALL Die Männer des SV Einheit Ueckermünde stehen vor dem Neuanfang. Wie der aussieht, ist offen.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.
An diese Rolle müssen sich die Männer des SV Einheit Ueckermünde vermutlich erst noch gewöhnen: Jahrelang standen die Volleyballer um Christian Peters im lokalen Fokus, seit dieser Saison sind es jedoch die Damen, die gerade ihre erste Verbandsliga-Saison mit Bravour gemeistert haben. Nun sind die Herren wohl einen weiteren Schritt in den Hintergrund gerückt: Das Haff-Team stieg aus der Landesliga ab. Nach den Niederlagen am letzten Spieltag gegen Bad Doberan und Graal-Müritz war klar – im nächsten Jahr spielen die erfolgsverwöhnten Ueckermünder, die sogar mehrmals in der Verbandsliga präsent waren und gar schon mal Regionalliga-Luft schnupperten, in der Landesklasse. Überrascht hat diese Entwicklung im Verein offensichtlich niemanden. „Es hatte sich doch abgezeichnet, deshalb tut der Abstieg auch nicht ganz so weh“, sagt Kapitän Daniel Selau. Hauptgrund des Absturzes sei einfach die Personalsituation bei Einheit. „Wir sind alle nicht jünger geworden, und nachgerückt ist niemand“, erklärt Selau. Am Ende hatten die Alten gegen die Jungen kaum noch eine Chance am hohen Netz. Kapitän Selau kritisiert aber auch den eigenen Verein und nimmt sich dabei nicht heraus. „Was wir mit den Damen geschafft haben, dass alle Frauen in der Umgebung, die Volleyball spielen können, bei Einheit sind, haben wir bei den Männern einfach verpennt.“ Beleg dafür seien die jahrelangen Versuche, eine Fusion zwischen den Volleyballern aus Torgelow und Ueckermünde zu realisieren. Das Vorhaben scheiterte immer wieder an eigenen Interessen. Daniel Selau war schon vor Jahren der Meinung, dass man damit eine richtig gute Verbandsliga-Mannschaft im Spielbetrieb gehabt hätte. Nun wollen die Ueckermünde neu durchstarten. Wie sich der Neuanfang genau gestalten könnte, ist noch unklar. „Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und klären, wer weitermachen will und wer nicht“, sagt der Spielführer, der davon ausgeht, dass der SV Einheit in der neuen Saison in der Landesklasse spielen wird. Im Team sollen dann auch Talente wie Lieven Wollermann oder Timon Bode stehen, die aus dem eigenen Volleyball-Nachwuchs kommen. Daniel Selau ist ganz optimistisch. „Wir werden hier auf jeden Fall weiter Volleyball spielen.“

 
Beachvolleyballzauber lockt ans Haff PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. April 2014 um 08:52 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 05./06. APRIL 2014
VOLLEYBALL Spektakuläre Flugeinlagen, packende Ballwechsel und aufgewirbelter Strandsand: Im Juni erlebt das große Nordkurier-Turnier am Haff seine 17. Auflage. Noch gibt es freie Startplätze.

VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.
Schmetterhand und Strandsand: Den 21. Juni sollten sich die aktiven Volleyballer und Freizeitsportler aus der Region unbedingt vormerken. Bereits zum 17. Mal lädt der SV Einheit Ueckermünde an diesem Tag in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier zum großen Beachvolleyball-Turnier ein. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. „Unsere Veranstaltung hat mittlerweile über die Region hinaus Bedeutung erlangt“, freut sich Turniervater Gerhard Bastke auf das Spektakel am Haff. Der 60-Jährige überlässt bei den Planungen nichts dem Zufall: „Das Turnier zählt zu den größten Ballveranstaltungen in Norddeutschland. Erwartet werden diesmal wieder etwa 300 Sportler. Wir wollen uns erneut als gute Gastgeber präsentieren.“ Die bis zu 60 Teams stehen sich in sechs Wettkampfklassen gegenüber, wobei für die Turniere der Frauen und Männer (Leistungsklasse) nur noch wenige Startplätze zu vergeben sind. „Zugesagt hat unter anderem die Deutsche U18-Jugend-Nationalmannschaft. Mit von der Partie sind aber auch zahlreiche Stammgäste aus Berlin, Pirna und Neubrandenburg“, blickt Gerhard Bastke voraus und fügt hinzu: „Natürlich steht der Spaß am Sport an erster Stelle.“ Mit den Vergleichen der Leistungsklasse im Männer und Frauen- sowie Freizeit- Bereich, dem Quadro-Mix und den Nachwuchs-Turnieren der Altersklasse U12 und U14 haben die Haffstädter die gesamte Palette des Volleyballsports abgedeckt. Der Cheforganisator freut sich besonders darüber, dass im Freizeitbereich die „Pommerschen Adler“ aus Stettin an den Start gehen: „Somit hat unser Turnier wieder internationales Flair.“ Schirmherr ist mit Gerd Walther erstmals der Ueckermünder Bürgermeister. „Die Stadt stellt uns den Strand kostenlos zur Verfügung“, sagt Bastke. Einmalig sei auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und Freigetränk erhält. Möglich machen dies eine Reihe von Sponsoren. Besonders groß ist das Interesse in diesem Jahr an den Turnieren der Nachwuchs-Volleyballer: „In beiden Altersklassen liegen schon zahlreiche Anmeldungen vor. Darüber freuen wir uns sehr. Jedes Kind wird auch in diesem Jahr mit einem Sachpreis nach Hause gehen.“ Was die Vorbereitungen betrifft, ist Gerhard Bastke voll im Plan. Bleibt nur die Hoffnung, dass Petrus am 21. Juni mitspielt: „Solche Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter, dass uns hoffentlich keinen Strich durch die Rechnung macht.” Neben den sportlichen Aktivitäten wird auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm angeboten. Wer mit einem Team am Beachvolleyball-Turnier teilnehmen möchte, kann sich bei Gerhard Bastke anmelden (Friedrichstr. 32, 17379 Ferdinandshof; Tel.: 0151 10832940; E-Mail: einheitvolley@aol. com).

 
Auch mit 65 Jahren gibt es hier nur eines: Sport, Sport, Sport! PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 04. April 2014 um 08:56 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 04. APRIL 2014
VEREIN ALLGEMEIN Der zweitgrößte Ueckermünder Verein wird 65. Kein Alter für sportliche Leute, auch nicht für den SV Einheit. Denn in diesem Verein geht es rundum sportlich zu. Leichtathletik, Volleyball, Kraftsport, Tischtennis, Badminton, Reiten, Line Dance, Aikido, Basketball- in so vielen Sportarten können sich die Mitglieder fit halten. Unsere Reporterin Simone Weirauch sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Hans-Dieter Salow über den Jahrestag.

65 Jahre – das klingt nach Rentenalter. Lassen Sie es jetzt ein bisschen ruhiger angehen, weil alle in die Jahre gekommen sind, oder dreht der Verein nun erst richtig auf?
Es stimmt, wenn man sagt, dass 65 Jahre ein stolzes Alter sind. Auch für einen Verein. Im Verhältnis zu anderen Vereinen sind wir aber noch jung. Das Alter ist nicht immer ein Kriterium, um ruhiger zu treten. Die Arbeit wird dann eher gediegener. Immerhin haben wir 600 Mitglieder, davon treibt etwa die Hälfte regelmäßig Sport. Die Läufer, die Volleyballer und Tischtennisspieler beteiligen sich außerdem regelmäßig an Wettkämpfen. Die Läufer haben mittlerweile den 31. Haffmarathon organisiert, der Jubiläumsmarathon im vergangenen Jahr hatte eine Rekordbeteiligung. Einige besonders aktive Läufer unter der Leitung von Eckhard Molenda nahmen sogar am Rennsteiglauf teil. Oder nehmen wir die Tischtennisspieler, die erkämpfen in der Kreisklasse und Kreisliga vordere Plätze. So viel sportlicher Elan, so viele Erfolge für den SV Einheit Ueckermünde. Macht Sie das stolz? Natürlich. Wir sind einer der wenigen Vereine hier in der Region, der so vielseitig ist. Neun Sektionen haben sich unter dem Dach des SV Einheit gefunden. Für mich als Vorsitzender, für die Vereinsleitung und die Sektionsleiter ist es deshalb um so enttäuschender gewesen, als die Stadt Ueckermünde im Sommer 2011 die veränderte Gebührensatzung für die Sportstätten beschlossen hat. Dieser Schritt ist für den Verein kontraproduktiv, denn wir brauchen die Sporthallen.
Sie haben sich damals in der heftigen Debatte, die auch öffentlich im Nordkurier geführt wurde, gegen die Gebührenpläne gewehrt. Inzwischen ist der Satzungsbeschluss in leicht geänderter Form von der Stadtvertretung beschlossen wurden. Sind Sie damit einverstanden?
Mir ist klar, dass die Stadt finanzielle Probleme hat und die Haushaltslage schlecht ist. Doch für uns bedeutet die veränderte Gebührensatzung, dass wir Zusatzbeiträge erheben und die Mitgliedsbeiträge erhöhen müssen, um die Mehrkosten zu deckeln. Insgesamt haben wir 19 000 Euro zusätzlich aufbringen müssen. Vielleicht ist die 20-prozentige Reduzierung, die in der neuen Satzung festgeschrieben ist, ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Sie lassen sich wegen der finanziellen Mehrbelastung für den Verein doch nicht etwa vom Feiern abhalten?
Auf keinen Fall. Wir feiern den 65. Vereinsgeburtstag natürlich. Am 17. Mai veranstalten wir einen „Family Day of Sport“.
Das klingt jetzt aber für eine 65-Jahr-Feier ganz schön jugendlich. Meinen Sie, dass alle mit dieser Bezeichnung etwas anfangen können?
Ich bin mir sicher, dass das jeder versteht. Der Verein lädt alle Familien zu einem sportlichen Fest ein. Dazu nutzen wir die Sporthalle und die Außenanlagen des Greifen-Gymnasiums. Alle Sektionen wollen dort ihre Sportart präsentieren, und jeder kann mitmachen und auch mal etwas Neues ausprobieren. Vielleicht findet jemand, der ansonsten immer Tischtennis spielt, Gefallen an Kraftsport oder Badminton. Freuen würde ich mich, wenn auch ehemalige Übungsleiter, Trainer und Verantwortliche des SV Einheit zum Sportfest kommen. Das ist doch eine gute Gelegenheit, mal über alte Zeiten zu plaudern und zu erfahren, was heute im Verein los ist. Unser Fest beginnt um 10 Uhr. Der 17. Mai ist ein Sonnabend, da können sicher viele Leute kommen und ihre ganze Familie mitbringen. Turnschuhe nicht vergessen!
Was gibt es denn so zu plaudern aus alten Zeiten? Welches waren die schönen Momente, die wunderbaren Begegnungen, die stolzen Erfolge des SV Einheit Ueckermünde?
Der heutige SV Einheit Ueckermünde entstand 1949 als BSG Einheit Ueckermünde. BSG steht für Betriebssportgemeinschaft. Dort hat das Junglehrer-Ehepaar Helga und Walter Gladrow 1957 die Leichtathletikgruppe gegründet. Das war die Geburtsstunde der Sektion Leichtathletik. Im selben Jahr hat Volleyball-Urgestein Günter Funke die Volleyball-Sektion ins Leben gerufen. Damals hätte keiner der Sportler gedacht, dass diese Sportarten mal prägend sein würden für den SV Einheit. Und dass die Sportler so erfolgreich sein würden. Günter Funke hat mit seinen Jungs in den 70er- und 80er-Jahren DDRMeistertitel ans Haff geholt. Walter Gladrow hatte es 1959 mit seinen Schützlingen Zollatz, Senftleben, Vogel und Boese geschafft, dass BSG Einheit- Sportler in Bestenlisten der DDR-Leichtathletik auftauchten. In den 70er und 80er-Jahren haben die Leichtathleten viele Erfolge in der Spartakiadebewegung errungen. Aber es gab auch Schicksalsschläge in der Vereinsgeschichte. So hat der plötzliche Tod des Vereinsvorsitzenden Guido Pietzke im Oktober 2010 alle Sportler des SV Einheit erschüttert. Er war eine Symbolfigur für den Verein, er lebte für den Sport. Es war für uns eine Ehrensache, den Ueckermünder Abendlauf in Guido-Pietzke-Gedenklauf umzubenennen. Jedes Jahr im Juli wird diese Laufveranstaltung ihm zu Ehren durchgeführt.

 
Volleyball-Kücken vom Haff feiern ihren größten Erfolg PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. März 2014 um 07:54 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 25. MÄRZ 2014
VOLLEYBALL
UECKERMÜNDE (SJ).




















 

Überglücklich haben sich die jüngsten Ueckermünder Volleyballerinnen und ihr Trainer Gerhard Bastke in den Armen gelegen. Durch drei klare Siege und eine knappe Niederlage gegen Gastgeber Stralsund hat sich der Einheit-Nachwuchs für das Finale der Landesmeisterschaft der F-Jugend qualifiziert. Der dritte Platz bei der Zwischenrunde und die damit erreichte Finalteilnahme ist bisher der größte Erfolg für unsere jungen Mädels“, freute sich der Einheit-Trainer. Seine Schützlinge gewannen in Stralsund gegen PSV Neustrelitz (2:0) ESV Turbine Greifswald (2:1) und SC Neubrandenburg II (2:0) und verloren gegen den Gastgeber 1. VC Stralsund knapp mit 1:2. Das Finale wird Anfang Mai ausgetragen.

Endstand:
1. SC Neubrandenburg,
2. 1. VC Stralsund,
3. SV Einheit Ueckermünde,
4. SC Neubrandenburg II,
5. ESV Turbine Greifswald,
6. PSV Neustrelitz

Einheit mit: Liandra Faltinath, Romy Abraham, Lucy Hildebrandt, Lyan Franzkowiak und Sophie Kilp.

 
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