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Wie ein Binnenschiffer der Konkurrenz auf der Bahn davonlief PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. September 2014 um 10:11 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 20./21. SEPTEMBER 2014
LEICHTATHLETIK Auf der Bahn am Ueckermünder Gymnasium haben Ausdauersportler um Punkte beim Uecker-Randow-Cup gekämpft. Seemann Christian Wagner war nicht zu schlagen.
VON THOMAS KRAUSE

UECKERMÜNDE.

Vielleicht ist Christian Wagner sogar der schnellste Binnenschiffer derzeit im Land. Zu beweisen ist das nicht. Beim Ueckermünder Bahnlauf rannte Wagner, der sein Brot als Binnenschiffer verdient, jedenfalls der Konkurrenz davon. Der Haffstädter (Ak M40), der für den Lauftreff Ueckermünde startet, siegte beim 3000-Meter-Bahnlauf in 10:55 Minuten am Ende doch ziemlich souverän und verwies Heinz Fiehn vom SV Einheit Ueckermünde (M55, 11:10) und den Liepgartener Dirk Rüscher (M40, 11:20) auf die Plätze. Christian Wagner nutzte einen Heimaturlaub, um bei dem Wettkampf dabei sein zu können und freute sich hinterher sehr. „Mit dem Training auf dem Schiff ist das ja nicht so einfach. Ich muss immer den Landgang nutzen, um laufen zu können“, erzählte er. Dennoch plant er im nächsten Jahr, sein Marathon-Debüt zu geben. Wo das sein könnte, das weiß der Ueckermünder noch nicht. Schnellste 3000-Meter-Frau am Haff war eine Torgelowerin. Kerstin Braun vom 1. LAV (W45) siegte in 13:39 mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Anna Mattern von der Löcknitzer Laufgruppe Running Gags (W20, 13:40) und Kathrin Nitsche (W45, 15:12) aus Ferdinandshof. Mit insgesamt 34 Frauen und Männern war das 3000-Meter-Rennen auch am stärksten besetzt. Auf den kürzeren Strecken kämpften die Jugendlichen und Kinder um die besten Zeiten und Platzierungen. Über 1500 Meter war Uwe Kleinschmidt von der SVG Eggesin (U18) nicht zu schlagen, er dominierte in 4:46 Minuten. Der Ueckermünder Roman-Angel Raseck (U14) siegte in 3:12 Minuten über 1000 Meter und verwies Dominik Rau (U16, LAV Torgelow, 3:21) auf Platz zwei. Rang drei teilten sich Enrico Bartsch (U16, 1. LAV) und Kim Schulze (U16, Löcknitz), die beide 3:36 liefen. Das schnellste Mädchen über 800 Meter kam indes vom BSV Ankam: Sophie Reppin (U14) gewann in 2:47 vor Carolin Wittkopf (U14, 2:50). Der dritte Platz ging an Sarah Kundschaft von der SVG Eggesin (U10) und Julia-Friederike Semmler vom 1. LAV Torgelow (U14, beide 2:51). Die Jüngsten meisterten die 400 Meter, und dort liefen Katharina Semmler vom 1. LAV Torgelow (U8, 1:40) und der Löcknitzer Nils Kriesel (U8, 1:30) die besten Zeiten. Beim Ueckermünder Bahnlauf waren insgesamt 82 Sportler aus 19 Vereinen vertreten. „Für einen Wettkampf in der Woche sind wir damit sehr zufrieden“, sagte Rennleiter Eckhard Molenda vom SV Einheit Ueckermünde.

 
Bahnläufer starten heute in Ueckermünde PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. September 2014 um 06:56 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 17. SEPTEMBER 2014
LEICHTATHLETIK
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.

Auf dem Sportplatz des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums wird heute die letzte Phase des diesjährigen Uecker-Randow-Laufcups eingeläutet. Der SV Einheit Ueckermünde ist ab 17 Uhr Gastgeber des Bahnlaufes II. Die Wettkämpfe beginnen um 17 Uhr mit dem Rennen über die 400 Meter, der Hauptlauf über 3000 Meter soll gegen 17.45 Uhr gestartet werden. Der SV Einheit hat bereits im Mai einen Bahnlauf ausgerichtet, im Frühjahr ging es im Hauptlauf aber über 5000 und 10 000 Meter. Am Mittwoch stehen nun die kürzeren Distanzen auf dem Programm. Die Gastgeber um Wettkampfleiter Eckhard Molenda erwarten um die 70 bis 80 Ausdauersportler. Vor zwölf Monaten drehten 70 Aktive ihre Runden. Die Gesamterfolge gingen damals an Dauersieger Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow (M30, 9:35 Minuten) und an Katja Knospe. Die Sportlerin vom SV Turbine Neubrandenburg (W45) lief nach 11:48 über den Zielstrich. Der Bahnwettkampf in der Haffstadt ist die drittletzte Station der Laufserie 2014. Die beiden letzten Rennen werden am 1. November im Anklamer Werner-Seelenbinder-Stadion (Stundenlauf des BSV) und am 6. Dezember erneut in Ueckermünde ausgetragen. In der Haffstadt geht der Laufcup mit dem 15. Weihnachtslauf zu Ende. Bislang sind neun Cup-Wettkämpfe in Vorpommern ausgetragen worden. Am 3. Oktober wird unterdessen auch die Uecker-Randow-Cross-Serie gestartet. Zum Auftakt findet der Ueckermünder Herbstcross im Wald bei Bellin statt. Start ist um 10 Uhr. Die Crossläufe in Torgelow (11. Oktober), Eggesin (26. Oktober), Jatznick (15. November) und in Anklam am 22. November komplettieren die vorpommersche Laufserie. Start aller Rennen ist um 10 Uhr.

 
Doppelsieg am ersten Tag: Einheit schmettert voll los PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. September 2014 um 07:41 Uhr

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MONTAG, 15. SEPTEMBER 2014
VOLLEYBALL
VON CHRISTIAN JOHNER
UECKERMÜNDE.

Nach fünf Jahren Landesliga mussten die Volleyball-Herren des SV Einheit Ueckermünde ja den schweren Gang in die Landesklasse Ost antreten, jetzt stand dort der erste Spieltag auf dem Programm. In der heimischen Goethehalle empfing Einheit den SV Eintracht Ahlbeck und den Stralsunder VV II. Zunächst spielten die Ueckermünder gegen den Meister der letzten Landesklasse-Saison aus Ahlbeck. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich frühzeitig einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Danach waren besonders Fehler im Spielaufbau der Ueckermünder für einen komplett offenen Durchgang verantwortlich. Beide Teams hatten jeweils einen Satzball. Im Unterschied zum SV Einheit nutzte die Mannschaft von der Insel Usedom die Möglichkeit zur 1:0-Satzführung. Das bittere Ende wirkte sich auf den Beginn des zweiten Abschnittes aus. Zahlreiche technische Fehler schlichen sich bei den Ueckermündern ein. Einheit-Trainer Daniel Selau begründete die mäßige Anfangsphase seines Teams: „Wir haben drei Neuzugänge auf dem Feld, deshalb musste sich die Mannschaft erst noch finden.“ Trotz des Rückstandes holte sich Ueckermünde den zweiten Satz. Nachdem Einheit Abschnitt drei gewann und die Ahlbecker im vierten Durchgang erfolgreich waren, triumphierten die Haffstädter im entscheidenden fünften Satz knapp mit 15:13. Vor allem die beiden jüngsten Spieler des SV Einheit zeigten starke Leistungen. Timon Bode packte immer wieder seine druckvollen Angriffe aus und Libero Lieven Wollermann trieb die Ahlbecker mit seinen Annahmen zur Verzweiflung. Gegen den Stralsunder VV II gingen die Ueckermünder als klarer Favorit in die Partie. Allerdings wirkte Einheit zum Auftakt unkonzentriert. Beim Stand von 23:24 musste das Heimteam sogar einen Satzball abwehren. Doch dies war wohl wie ein Weckruf für den SV Einheit. Man gewann noch mit 26:24 und die nächsten zwei Sätze deutlich.

 
Strasburger werden Kreismannschaftsmeister PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. August 2014 um 06:46 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MITTWOCH, 13. AUGUST 2014
TISCHTENNIS Die besten Tischtennis- Teams aus Vorpommer-Greifswald wetteiferten um den Titel.
VON H.-G. STAMM
VORPOMMERN.

Nach Abschluss der Punktspielrunden in den TT-Kreisligen Nord und Süd wurde in einer Finalrunde der Kreismannschaftsmeister für den Großkreis Vorpommern-Greifswald ermittelt. Qualifiziert waren die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3. Diese Finalrunde stand ganz im Zeichen des Titelverteidigers Strasburger SV, der aus den Punktspielen durch die Siege SV Einheit Ueckermünde I und TTSV Rotation Pasewalk I ein gutes 4:0-Polster mitbrachte. Im ersten Finalspiel musste der SSV beim SSV Spantekow I antreten und hatte wenig Mühe, die Begegnung klar mit 10:0 für sich zu entscheiden. Auch das Satzverhältnis von 30:6 kennzeichnet den Spielverlauf. In Runde 2 musste der SSV wieder auswärts antreten und ließ dabei der IV. Mannschaft vom TTSV Anklam keine Chance. Auch hier war das Resultat mit 10:1 eindeutig. Den Ehrenpunkt für Anklam erkämpfte Hensch. In Runde 3 besaß der SSV Heimvorteil und empfing den Staffelsieger der Kreisliga-Nord Blau-Weiß Tutow. Nach den Doppeln stand es 1:1. In den Einzelspielen zogen die Hausherren aber auf 9:1 davon. Erst hier konnte Schrem für Tutow auf 2:9 verkürzen. Strasburgs Kapitän Bodo Dill gewann aber das nächste Spiel mit 3:1 Sätzen und sicherte damit seinem Team den erneuten Gewinn des Titels Kreismannschaftsmeister. In der Besetzung Dill, Krasemann, Retschlag, Wasserstrahl und Görl hatte sich der SSV nach dem Pokalsieg den zweiten sportlichen Erfolg gesichert. Glückwunsch an das Team! Der Staffelzweite aus der Südstaffel, der SV Einheit Ueckermünde I, spielte ebenfalls eine überzeugende Finalrunde. Zunächst wurde Gastgeber Blau-Weiß Tutow sicher mit 10:2 bezwungen. Hagemeister und Garduhn holten die Ehrenpunkte für die Gastgeber. Im Heimspiel gegen den TTSV Anklam IV musste Einheit noch eine Schippe drauflegen, blieb aber souverän und setzte sich mit 10:5 durch. Schließlich wurde Spantekow I von der Haffstädtern deutlich mit 10:1 bezwungen. Der Ehrenpunkt für Spantekow geht auf das Konto von Schenker. In der Besetzung Trinh, Engelmann, Künder und Ziebel erkämpfte sich das Einheit-Team in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Platz 3 geht an die Vertretung von Blau-Weiß Tutow. Sie brachten aus den Punktspielen 4:0 Punkte mit in die Endrunde und konnten dort Rotation Pasewalk I überraschend deutlich mit 10:3 bezwingen.

Am Ende der Saison 2013/2014 ergibt sich für die Tischtennis-Kreisliga folgender Stand:
Strasburger SV 10:0
SV Einheit Ueckermünde I  8:2
SV Blau-Weiß Tutow 6:4
TTSV Anklam IV 3:7
TTSV Rot. Pasewalk I 2:8
SSV Spantekow I 1:9

 
Einheit Ueckermünde II überrascht in Endrunde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. August 2014 um 08:23 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 12. AUGUST 2014
TISCHTENNIS
VON H.-G. STAMM
VORPOMMERN.

Nach Beendigung der Punktspielsaison 2013/2014 hatten in den Tischtennis-Kreisklassen Nord und Süd die jeweils drei besten Mannschaften die Qualifikation für die Endrunde erkämpft. Der TTV Pommern Löcknitz I verzichtete danach auf sein Startrecht. In der Endrunde überraschte die II. Mannschaft vom SV Einheit Ueckermünde ihre Kontrahenten gewaltig. Als Zweiter der Südstaffel startete das Team mit einem Vorwert 2,5:1,5. Im ersten Spiel überzeugten die Haffstädter beim SV Empor Koserow I. Nach den Doppeln stand es 1:1. In den folgenden Einzeln bot Ueckermünde eine geschlossene Mannschaftsleistung und bekam das Spiel über die Stationen 5:3 und 8:4 immer besser in den Griff. Der Lohn war am Ende ein 10:6 Sieg, an dem Brüsch mit dem Maximum von 4,5 Punkten den Hauptanteil hatte. In der zweiten Runde hatte Einheit Heimvorteil und bezwang die II. Mannschaft des SSV Spantekow mit 10:1. Gegen den Staffelsieger Nord SV Blau-Weiß Heringsdorf II steigerte sich Ueckermünde noch einmal. Mit 10:3 wurden die Gäste deutlich bezwungen, wobei die Zwischenstationen 3:1 und 5:2 das Selbstvertrauen stärkten. Am Ende stand der so nicht erwartete Erfolg. Damit schafften Brüsch, Podratz, Olias und Kuhlmann die Überraschung: Sie beenden die Saison als das beste Kreisklassenteam im Großkreis. Der zweite Platz geht an die II. Mannschaft des SV Blau-Weiß Heringsdorf. Entscheidend für diesen Erfolg war der 10:3-Heimsieg gegen den Favoriten TUS Torgelow. Der TUS war als Staffelsieger Süd mit dem Vorwert 3,5:0,5 in die Endrunde gestartet, blieb aber unter den Erwartungen. Zwar gab es Siege gegen Spantekow II mit 10:6 und Koserow I mit 10:7, nach der Niederlage gegen Heringsdorf blieb aber nur Platz 3 in der Gesamtwertung.


Am Ende des Wettkampfjahres ergibt sich in der TT Kreisklasse folgender Stand:
SV Einheit Ueckermünde II 8,5:1,5
SV Blau-Weiß Heringsdorf II 8:2
TUS Torgelow 7,5:2,5
SSV Spantekow II 4:6
SV Empor Koserow I 3:7
TTV Pommern Löcknitz I 0:10

 
Wenn die ganz Großen mit den Kleinen üben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. Juli 2014 um 07:25 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 08. JULI 2014
VOLLEYBALL Dass der Nachwuchs des deutschen Volleyball-National-Teams in Vorpommern trainiert, ist nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, das hat Tradition. Denn der Nationaltrainer ist ein Freund vom Gerhard Bastke, dem Volleyballchef von Einheit Ueckermünde. Und auch die einheimischen Sportler haben etwas davon.
VON LUTZ STORBECK
TORGELOW.

Da prallten die Extreme aufeinander. Denn in der Torgelower Volkssporthalle sind sich zwei Mädchen begegnet. Aber nicht auf Augenhöhe – jedenfalls nicht im Wortsinn. Das ging gar nicht. Denn Lyan ist elf Jahre alt und 1,44 Meter groß. Sabrina dagegen, 15, misst 1,96 Meter. Kein Wunder, denn die Schwerinerin gehört zur Jugendnationalmannschaft U 17 der Volleyballerinnen. Da ist es klar, dass die Mädels in diesem Team recht groß sind. Die Nachwuchstruppe wird betreut von Bundestrainer Jens Tietböhl. Der wiederum kennt Gerhard Bastke, den Volleyball-Chef von Einheit Ueckermünde. Vor Jahren kamen die beiden Freunde auf die Idee, den National-Mannschaftsnachwuchs doch auch mal in Vorpommern ein Trainingslager abhalten zu lassen. Die Volkssporthalle in Torgelow ist dafür ideal, fanden die beiden Männer. Untergebracht sind die Volleyball-Mädchen in einer Bundeswehrkaserne. Das Trainingslager ist für die jungen Damen eine willkommene Abwechslung, und auch die einheimischen Volleyballer haben etwas davon. Denn der Einheit-Nachwuchs hat bei einem Training gemeinsam mit den National-Spielerinnen doch so einiges lernen können, manche Tricks gesehen und viele Tipps von den Großen bekommen – so wie Lyan zum Beispiel von Sabrina. Dass dabei alle viel Spaß hatten, war beim gemeinsamen Training auch sehr gut zu sehen. Die U-17-Spielerinnen haben in Torgelow zudem natürlich auch ernsthaft trainiert. Sie bereiten sich auf die Qualifizierung für die Europameisterschaften im Januar vor, und wenn das Team von Trainer Tietböhl dort erfolgreich ist, dann geht es im April in die EM-Endrunde. Dass die großen Mädels auch Spaß verstehen, haben sie beim Indoor-Cup gezeigt. Ganz spontan haben die Volleyballerinnen an diesem Drachenbootwettkampf im Torgelower Heidebad teilgenommen – als Ehrengäste. Als solche sind sie auch von Torgelows Bürgermeister Ralf Gottschalk zum Grillen in das Mittelalterzentrum eingeladen worden. Übrigens kann man die Volleyballerinnen im Herbst wieder so richtig in Aktion erleben, sagt Gerhard Bastke. Dann bringen die Tietböhl-Mädels ihre Altersgenossinnen aus Tschechien mit nach Torgelow. Dann wird zwar gemeinsam trainiert - aber bei drei Länderspielen gegen die Mannschaft aus dem Nachbarland soll es auch richtig zur Sache gehen. „Ein Riesenereignis für unsere Volleyballabteilung, die das dann alles organisieren wird“, sagt Gerhard Bastke und freut sich schon auf diese Wettkämpfe.

 
Brandenburger räumen im Sand am Ueckermünder Haff kräftig ab PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. Juni 2014 um 10:00 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 24. JUNI 2014
VOLLEYBALL 300 Beachvolleyballer stellen am Strand in Vorpommern ihr Können unter Beweis. Auch die Lokalmatadore hatten allen Grund zum Jubeln.
VON STEFAN JUSTA

UECKERMÜNDE.
Unzählige packende Ballwechsel im feinen Strandsand, 300 hoch motivierte Teilnehmer und ein durchweg zufriedener Turniervater: Ganz nach dem Geschmack von Cheforganisator Gerhard Bastke ist die 17. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyball-Turniers verlaufen. „Der organisatorische Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt. Es war ein rundum gelungenes Spektakel”, strahlte der 60-Jährige. Neben der Quantität stimmte am Haff auch in diesem Jahr die Qualität.
U17-Nationalmannschaft als Frauensieger
Mit von der Partie war unter anderem die weibliche U17-Nationalmannschaft, die als VC Olympia Berlin antrat und den Turniersieg bei den Frauen perfekt machte. Der VfL Pirna Copitz und die Berliner Volleyballerinnen folgten auf den beiden weiteren Podiumsrängen, während Gastgeber Einheit Ueckermünde den Sprung aufs Treppchen als Vierter nur knapp verpasste. Bei den Männern siegte der VfL Pirna Copitz vor Neubrandenburg und Blau Weiß Schwedt. Empor Torgelow, Ueckermünde, Traktor Luckow und die beiden Greifswalder Teams landeten auf den Plätzen vier bis acht. „Die Teilnehmer haben über weite Strecken richtig guten Volleyball gezeigt. Ich bin sehr froh darüber, dass es uns dank der Unterstützung vieler Sponsoren und fleißiger Helfer erneut gelungen ist, ein Event in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen“, erklärte Gerhard Bastke. Auch seinen Schützlingen gelang der Sprung aufs Podium: Die jüngsten Ueckermünder Volleyballerinnen belegten beim sportlichen Kräftemessen der Altersklasse U12 hinter Turbine Greifswald I und VZ Uckermark den dritten Rang und ließen unter anderem die beiden Neubrandenburger Mannschaften hinter sich. Das Turnier der Altersklasse U14 entschieden die Talente des SC Neubrandenburg zu ihren Gunsten. Sie verwiesen VZ Uckermark und die drei Ueckermünder Vertretungen auf die Plätze. Den Mixed-Wettbewerb gewann die Mannschaft „Beach4ever“ vor den Volleyballern von „Old Schmätterhand“ und den „Beachaholics“, während der erste Platz im Freizeitbereich an „Easyfit“ Ueckermünde ging. Turniervater Gerhard Bastke, dessen Verein das Beachvolleyball-Spektakel in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier auf die Beine gestellt hatte, ließ keinen Zweifel daran, dass das Turnier im kommenden Jahr seine 18. Auflage erleben wird.

 
Schmetter-Gala am Haffstrand: Diese Teams haben ganz schön geballert PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Juni 2014 um 06:56 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 23. JUNI 2014
VOLLEYBALL 300 Sportler sorgen für ein tolles Beachvolleyball-Spektakel am Haff, bei dem sich Teams mit den doch etwas gewöhnungsbedürftigen Namen wie Beachahholics, Old Schmätterhand, Brigade Tüdelü oder Beach-Bunnies nichts schenken.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.


Rasante Ballwechsel, spektakuläre Flugeinlagen und durchtrainierte Körper: Sportlerherz, was willst du mehr? Die 17. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyball-Turnier hat sich am Wochenende einmal mehr als „Volltreffer“ erwiesen. 300 Sportler lieferten sich am Haff auf 16 Spielfeldern unzählige packende Duelle und sorgten für einen restlos begeisterten Turniervater Gerhard Bastke. „Es ist einfach herrlich, was sich hier abspielt“, ließ der 60-Jährige seinen Blick während des vom SV Einheit Ueckermünde in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier auf die Beine gestellten Turniers über den Haffstrand schweifen: „Ich bin unheimlich stolz darauf, dass wir es mit unserer Organisations-Crew auch diesmal wieder geschafft haben, ein grandioses Volleyball-Spektakel in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen. Es gab viel Lob von den Teilnehmern. All denjenigen, die zum Gelingen beigetragen haben, gilt ein riesengroßes Dankeschön.“ Vor und während der großen Beachvolleyball-Sause hatte er unzählige Stoßgebete gen Himmel geschickt. Sie wurden anscheinend erhört, denn trotz zeitweise dicker Wolken am Himmel blieb es bis auf einen kurzen Regenschauer trocken. „Ich bin froh, dass Petrus nicht den großen Miesepeter gespielt hat. Mit einem Sonnenbrand ist diesmal allerdings niemand nach Hause gegangen“, sagte Bastke augenzwinkernd. Während Antenne MV-Moderator Jan Phillip Lehmker für heiße Rhythmen sorgte, gaben die 300 Volleyballer auf den 16 Spielfeldern durchweg Vollgas. „Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand, geschenkt haben sich die Teams nichts“, stellte der Volleyball-Abteilungsleiter klar. Mit vollem Einsatz waren auch seine Schützlinge in der Altersklasse U12 bei der Sache. Sie landeten in der Endabrechnung auf einem starken dritten Platz. Noch besser lief es beim sportlichen Kräftemessen der Freizeitklasse für die Ueckermünder Mannschaft „Easyfit“, die sogar den Turniersieg perfekt machen konnte. Besonders glücklich war Gerhard Bastke darüber, dass sich auch in diesem Jahr keines der Kinder mit leeren Händen auf den Heimweg machen musste: „Es gab wieder für alle Nachwuchssportlerinnen einen Sachpreis. Zudem hat der Partyservice Hirschke für die Sportler das Mittagessen spendiert. Eine tolle Sache.“ Auch Bürgermeister Gerd Walther, der erstmals die Schirmherrschaft übernommen hatte, ließ es sich nicht nehmen, das sportliche Treiben zu verfolgen. „Er hat unter anderem die Siegerehrung durchgeführt. Klasse, dass uns von der Stadt kostenlos der Strand zur Verfügung gestellt wurde.“ Übrigens glänzten die Beachvolleyballer nicht nur durch sportliche Leistungen, sie waren auch bei der Namenswahl ihrer Teams äußerst kreativ. So gaben auf dem feinen Sandstrand unter anderem die Teams „Beachaholics“, „Brigade Tüdelü“, „Old Schmätterhand“ und die „Beach-Bunnies“ eine Kostprobe ihres Könnens ab.


 
Die Vorfreude steigt: Nur noch eine Woche bis zur großen Beachvolleyball-Sause am Haff PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Juni 2014 um 09:00 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 14./15. JUNI 2014
VOLLEYBALL Bereits zum 17. Mal wird am 21. Juni beim großen Nordkurier-Beachvolleyballturnier in Ueckermünde gebaggert, geblockt und geschmettert. Einige Neuerungen in diesem Jahr dürften besonders die Spieler freuen.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.







Die Vorfreude und die Anspannung steigen: In sieben Tagen ist es endlich soweit. Dann werden 300 Sportler am Ueckermünder Haffstrand wieder baggern, schmettern und blocken, was das Zeug hält. Bereits zum 17. Mal laden Turniervater Gerhard Bastke und seine Vereinskameraden des SV Einheit Ueckermünde in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier zum Beachvolleyball-Turnier ein. „Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Knapp 60 Teams aus sieben Bundesländern werden sich in sechs Wettkampfklassen gegenüberstehen“, freut sich der 60-Jährige auf das große Spektakel. Ihre Hausaufgaben haben die Organisatoren in den vergangenen Wochen und Monaten gründlich erledigt: „Was die Vorbereitungen betrifft, liegen wir voll im Plan. Die Turniere der Männer und Frauen sowie im Mixed- und Freizeitbereich sind restlos ausgebucht. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, werden wir ein wieder ein großartiges Beachvolleyball-Fest erleben“, ist Gerhard Bastke überzeugt. Neben der Quantität stimmt auch diesmal wieder die Qualität: „Unser Event zählt zu den größten Ballsport-Veranstaltungen in Norddeutschland und genießt bei den Volleyballern einen äußerst großen Stellenwert. Beim Vergleich der Leistungsklasse Männer sind unter anderem die Teams des HSV Neubrandenburg, TSV Blau-Weiß Schwedt, TSV Empor Torgelow und VfL Pirna Copitz am Start“, blickt der Verantwortliche voraus. Besonders groß ist das Interesse an den Turnieren der beiden Nachwuchs-Altersklassen U12 und U14: „Es haben sich 15 Mädchen-Teams angemeldet. Toll, dass das sportliche Kräftemessen auch im Nachwuchsbereich so gut angenommen wird. Mit leeren Händen geht am Turniertag keines der Kinder nach Hause. Auch diesmal gibt es für alle einen Sachpreis“, sagt der Ferdinandshofer. Besonders freut er sich darüber, dass das Beachvolleyball-Event in erneut internationales Flair hat. Dafür sorgen die „Pommerschen Adler“aus Stettin, die ihr Können in der Freizeit-Klasse unter anderem gegen die „Eggesiner Opis“ oder „Headbanger Müritz“ unter Beweis stellen müssen. Die Schirmherrschaft hat mit Gerd Walther der Ueckermünder Bürgermeister übernommen. „Die Stadt stellt uns den Strand kostenlos zur Verfügung“, erklärt der Turniervater. Einmalig ist auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und Freigetränk erhält. Dafür sorgt eine ganze Reihe von Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, ein Beachvolleyball-Turnier dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.“ Neben den sportlichen Aktivitäten wird auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm angeboten.

 
Niemand lief so viele Kilometer für Einheit PDF Drucken E-Mail
Montag, den 19. Mai 2014 um 11:38 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – MONTAG, 19. MAI 2014
VEREIN ALLGEMEIN Mit einem Familientag feierte der SV Einheit Ueckermünde seinen 65. Geburtstag. Mittendrin: Vereins-Urgestein Günter Schwarz. Einst war er nach 500 Lauf-Meter aus der Puste, doch die Vereinskollegen brachten ihn auf Trab.
VON MARTIN SCHLAK
UECKERMÜNDE.


Es gibt einige Zahlen, die behält man ein Leben lang im Kopf. Das eigene Alter, den Hochzeitstag (im Idealfall) – und die Zeit des ersten Marathonlaufs. Günter Schwarz muss keine Sekunde überlegen, ehe er sagt: „3 Stunden, 46 Minuten, dann war ich im Ziel.“ 33 Jahre liegt das nun zurück, damals beim Rennsteiglauf. Schwarz war kurz vorher dem SV Einheit beigetreten, der früher BSG Stahl Ueckermünde hieß. Am Sonnabend feierte der Verein seinen 65. Geburtstag mit einem Familienfest. Günter Schwarz‘ ganz persönlicher Rückblick geht so: Der heute 75-Jährige fasste damals beim Blick auf die Waage einen folgenschweren Entschluss. „84 Kilo waren einfach zu viel“, sagt er. Also fing er an zu laufen. „Am Anfang war ich nach 500 Metern außer Puste“, erinnert sich der gelernte Maurer. Schnell merkte er, dass es wenig Spaß macht, abends alleine seine Runden zu drehen. Und er wurde Einheit-Mitglied. Der SV Einheit sah damals freilich noch anders aus, bot längst nicht so eine Vielfalt. Mittlerweile vereint der Club unter seinem Vorsitzenden Hans-Dieter Salow neun Sektionen – vom Reiten über Volleyball und Leichtathletik bis hin zu Line-Dance. Insgesamt hat er fast 600 Mitglieder. In die Zukunft blickt Salow optimistisch. „Unser Verein steht auf sicheren Füßen“, sagt er, fügt dann aber hinzu, dass man die aktuellen Trends nicht verschlafen dürfe. Mit diesen Sportarten ködere man jüngere Menschen. So kann sich Salow vorstellen, in Zukunft eine Aerobic-Gruppe zu eröffnen. Alle Disziplinen luden am Sonnabend zum Mitmachen ein. Das Angebot nahmen nicht nur junge Besucher an, sondern etwa auch die 75-jährige Brigitte Antusch. Die Ueckermünderin stieg, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Enkelin Nadine aus der Reitabteilung, zum ersten Mal auf ein Pferd. „Das wollte ich mein ganzes Leben lang einmal gemacht haben“, sagte Antusch erfreut. Es ist eben nie zu spät anzufangen, das hat auch Günter Schwarz gelernt. Über drei Jahrzehnte lief er Woche für Woche Trainingseinheiten mit seinen Vereinskollegen. „Niemals unter 15 Kilometer“, sagt er. Nur in letzter Zeit nicht mehr, da plagen ihn Muskelprobleme. Er wartet nun die Diagnose des Arztes ab. Ist sie positiv, will er weiterlaufen. Denn das Laufen im Verein hat Günter Schwarz immer Kraft gegeben. Sein Leben bestand aus harter Arbeit: auf dem Bau, in der Schwerindustrie, als Kraftfahrer. Laufen, so erzählt er, sei immer sein Ausgleich gewesen. „Hätte ich damals nicht damit angefangen“, meint er nachdenklich, „läge ich schon längst unter der Erde.

 
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