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Einheit Ueckermünde II überrascht in Endrunde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. August 2014 um 08:23 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 12. AUGUST 2014
TISCHTENNIS
VON H.-G. STAMM
VORPOMMERN.

Nach Beendigung der Punktspielsaison 2013/2014 hatten in den Tischtennis-Kreisklassen Nord und Süd die jeweils drei besten Mannschaften die Qualifikation für die Endrunde erkämpft. Der TTV Pommern Löcknitz I verzichtete danach auf sein Startrecht. In der Endrunde überraschte die II. Mannschaft vom SV Einheit Ueckermünde ihre Kontrahenten gewaltig. Als Zweiter der Südstaffel startete das Team mit einem Vorwert 2,5:1,5. Im ersten Spiel überzeugten die Haffstädter beim SV Empor Koserow I. Nach den Doppeln stand es 1:1. In den folgenden Einzeln bot Ueckermünde eine geschlossene Mannschaftsleistung und bekam das Spiel über die Stationen 5:3 und 8:4 immer besser in den Griff. Der Lohn war am Ende ein 10:6 Sieg, an dem Brüsch mit dem Maximum von 4,5 Punkten den Hauptanteil hatte. In der zweiten Runde hatte Einheit Heimvorteil und bezwang die II. Mannschaft des SSV Spantekow mit 10:1. Gegen den Staffelsieger Nord SV Blau-Weiß Heringsdorf II steigerte sich Ueckermünde noch einmal. Mit 10:3 wurden die Gäste deutlich bezwungen, wobei die Zwischenstationen 3:1 und 5:2 das Selbstvertrauen stärkten. Am Ende stand der so nicht erwartete Erfolg. Damit schafften Brüsch, Podratz, Olias und Kuhlmann die Überraschung: Sie beenden die Saison als das beste Kreisklassenteam im Großkreis. Der zweite Platz geht an die II. Mannschaft des SV Blau-Weiß Heringsdorf. Entscheidend für diesen Erfolg war der 10:3-Heimsieg gegen den Favoriten TUS Torgelow. Der TUS war als Staffelsieger Süd mit dem Vorwert 3,5:0,5 in die Endrunde gestartet, blieb aber unter den Erwartungen. Zwar gab es Siege gegen Spantekow II mit 10:6 und Koserow I mit 10:7, nach der Niederlage gegen Heringsdorf blieb aber nur Platz 3 in der Gesamtwertung.


Am Ende des Wettkampfjahres ergibt sich in der TT Kreisklasse folgender Stand:
SV Einheit Ueckermünde II 8,5:1,5
SV Blau-Weiß Heringsdorf II 8:2
TUS Torgelow 7,5:2,5
SSV Spantekow II 4:6
SV Empor Koserow I 3:7
TTV Pommern Löcknitz I 0:10

 
Wenn die ganz Großen mit den Kleinen üben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. Juli 2014 um 07:25 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 08. JULI 2014
VOLLEYBALL Dass der Nachwuchs des deutschen Volleyball-National-Teams in Vorpommern trainiert, ist nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, das hat Tradition. Denn der Nationaltrainer ist ein Freund vom Gerhard Bastke, dem Volleyballchef von Einheit Ueckermünde. Und auch die einheimischen Sportler haben etwas davon.
VON LUTZ STORBECK
TORGELOW.

Da prallten die Extreme aufeinander. Denn in der Torgelower Volkssporthalle sind sich zwei Mädchen begegnet. Aber nicht auf Augenhöhe – jedenfalls nicht im Wortsinn. Das ging gar nicht. Denn Lyan ist elf Jahre alt und 1,44 Meter groß. Sabrina dagegen, 15, misst 1,96 Meter. Kein Wunder, denn die Schwerinerin gehört zur Jugendnationalmannschaft U 17 der Volleyballerinnen. Da ist es klar, dass die Mädels in diesem Team recht groß sind. Die Nachwuchstruppe wird betreut von Bundestrainer Jens Tietböhl. Der wiederum kennt Gerhard Bastke, den Volleyball-Chef von Einheit Ueckermünde. Vor Jahren kamen die beiden Freunde auf die Idee, den National-Mannschaftsnachwuchs doch auch mal in Vorpommern ein Trainingslager abhalten zu lassen. Die Volkssporthalle in Torgelow ist dafür ideal, fanden die beiden Männer. Untergebracht sind die Volleyball-Mädchen in einer Bundeswehrkaserne. Das Trainingslager ist für die jungen Damen eine willkommene Abwechslung, und auch die einheimischen Volleyballer haben etwas davon. Denn der Einheit-Nachwuchs hat bei einem Training gemeinsam mit den National-Spielerinnen doch so einiges lernen können, manche Tricks gesehen und viele Tipps von den Großen bekommen – so wie Lyan zum Beispiel von Sabrina. Dass dabei alle viel Spaß hatten, war beim gemeinsamen Training auch sehr gut zu sehen. Die U-17-Spielerinnen haben in Torgelow zudem natürlich auch ernsthaft trainiert. Sie bereiten sich auf die Qualifizierung für die Europameisterschaften im Januar vor, und wenn das Team von Trainer Tietböhl dort erfolgreich ist, dann geht es im April in die EM-Endrunde. Dass die großen Mädels auch Spaß verstehen, haben sie beim Indoor-Cup gezeigt. Ganz spontan haben die Volleyballerinnen an diesem Drachenbootwettkampf im Torgelower Heidebad teilgenommen – als Ehrengäste. Als solche sind sie auch von Torgelows Bürgermeister Ralf Gottschalk zum Grillen in das Mittelalterzentrum eingeladen worden. Übrigens kann man die Volleyballerinnen im Herbst wieder so richtig in Aktion erleben, sagt Gerhard Bastke. Dann bringen die Tietböhl-Mädels ihre Altersgenossinnen aus Tschechien mit nach Torgelow. Dann wird zwar gemeinsam trainiert - aber bei drei Länderspielen gegen die Mannschaft aus dem Nachbarland soll es auch richtig zur Sache gehen. „Ein Riesenereignis für unsere Volleyballabteilung, die das dann alles organisieren wird“, sagt Gerhard Bastke und freut sich schon auf diese Wettkämpfe.

 
Brandenburger räumen im Sand am Ueckermünder Haff kräftig ab PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. Juni 2014 um 10:00 Uhr

NORDKURIER – SPORT – DIENSTAG, 24. JUNI 2014
VOLLEYBALL 300 Beachvolleyballer stellen am Strand in Vorpommern ihr Können unter Beweis. Auch die Lokalmatadore hatten allen Grund zum Jubeln.
VON STEFAN JUSTA

UECKERMÜNDE.
Unzählige packende Ballwechsel im feinen Strandsand, 300 hoch motivierte Teilnehmer und ein durchweg zufriedener Turniervater: Ganz nach dem Geschmack von Cheforganisator Gerhard Bastke ist die 17. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyball-Turniers verlaufen. „Der organisatorische Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt. Es war ein rundum gelungenes Spektakel”, strahlte der 60-Jährige. Neben der Quantität stimmte am Haff auch in diesem Jahr die Qualität.
U17-Nationalmannschaft als Frauensieger
Mit von der Partie war unter anderem die weibliche U17-Nationalmannschaft, die als VC Olympia Berlin antrat und den Turniersieg bei den Frauen perfekt machte. Der VfL Pirna Copitz und die Berliner Volleyballerinnen folgten auf den beiden weiteren Podiumsrängen, während Gastgeber Einheit Ueckermünde den Sprung aufs Treppchen als Vierter nur knapp verpasste. Bei den Männern siegte der VfL Pirna Copitz vor Neubrandenburg und Blau Weiß Schwedt. Empor Torgelow, Ueckermünde, Traktor Luckow und die beiden Greifswalder Teams landeten auf den Plätzen vier bis acht. „Die Teilnehmer haben über weite Strecken richtig guten Volleyball gezeigt. Ich bin sehr froh darüber, dass es uns dank der Unterstützung vieler Sponsoren und fleißiger Helfer erneut gelungen ist, ein Event in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen“, erklärte Gerhard Bastke. Auch seinen Schützlingen gelang der Sprung aufs Podium: Die jüngsten Ueckermünder Volleyballerinnen belegten beim sportlichen Kräftemessen der Altersklasse U12 hinter Turbine Greifswald I und VZ Uckermark den dritten Rang und ließen unter anderem die beiden Neubrandenburger Mannschaften hinter sich. Das Turnier der Altersklasse U14 entschieden die Talente des SC Neubrandenburg zu ihren Gunsten. Sie verwiesen VZ Uckermark und die drei Ueckermünder Vertretungen auf die Plätze. Den Mixed-Wettbewerb gewann die Mannschaft „Beach4ever“ vor den Volleyballern von „Old Schmätterhand“ und den „Beachaholics“, während der erste Platz im Freizeitbereich an „Easyfit“ Ueckermünde ging. Turniervater Gerhard Bastke, dessen Verein das Beachvolleyball-Spektakel in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier auf die Beine gestellt hatte, ließ keinen Zweifel daran, dass das Turnier im kommenden Jahr seine 18. Auflage erleben wird.

 
Schmetter-Gala am Haffstrand: Diese Teams haben ganz schön geballert PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Juni 2014 um 06:56 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 23. JUNI 2014
VOLLEYBALL 300 Sportler sorgen für ein tolles Beachvolleyball-Spektakel am Haff, bei dem sich Teams mit den doch etwas gewöhnungsbedürftigen Namen wie Beachahholics, Old Schmätterhand, Brigade Tüdelü oder Beach-Bunnies nichts schenken.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.


Rasante Ballwechsel, spektakuläre Flugeinlagen und durchtrainierte Körper: Sportlerherz, was willst du mehr? Die 17. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyball-Turnier hat sich am Wochenende einmal mehr als „Volltreffer“ erwiesen. 300 Sportler lieferten sich am Haff auf 16 Spielfeldern unzählige packende Duelle und sorgten für einen restlos begeisterten Turniervater Gerhard Bastke. „Es ist einfach herrlich, was sich hier abspielt“, ließ der 60-Jährige seinen Blick während des vom SV Einheit Ueckermünde in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier auf die Beine gestellten Turniers über den Haffstrand schweifen: „Ich bin unheimlich stolz darauf, dass wir es mit unserer Organisations-Crew auch diesmal wieder geschafft haben, ein grandioses Volleyball-Spektakel in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen. Es gab viel Lob von den Teilnehmern. All denjenigen, die zum Gelingen beigetragen haben, gilt ein riesengroßes Dankeschön.“ Vor und während der großen Beachvolleyball-Sause hatte er unzählige Stoßgebete gen Himmel geschickt. Sie wurden anscheinend erhört, denn trotz zeitweise dicker Wolken am Himmel blieb es bis auf einen kurzen Regenschauer trocken. „Ich bin froh, dass Petrus nicht den großen Miesepeter gespielt hat. Mit einem Sonnenbrand ist diesmal allerdings niemand nach Hause gegangen“, sagte Bastke augenzwinkernd. Während Antenne MV-Moderator Jan Phillip Lehmker für heiße Rhythmen sorgte, gaben die 300 Volleyballer auf den 16 Spielfeldern durchweg Vollgas. „Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand, geschenkt haben sich die Teams nichts“, stellte der Volleyball-Abteilungsleiter klar. Mit vollem Einsatz waren auch seine Schützlinge in der Altersklasse U12 bei der Sache. Sie landeten in der Endabrechnung auf einem starken dritten Platz. Noch besser lief es beim sportlichen Kräftemessen der Freizeitklasse für die Ueckermünder Mannschaft „Easyfit“, die sogar den Turniersieg perfekt machen konnte. Besonders glücklich war Gerhard Bastke darüber, dass sich auch in diesem Jahr keines der Kinder mit leeren Händen auf den Heimweg machen musste: „Es gab wieder für alle Nachwuchssportlerinnen einen Sachpreis. Zudem hat der Partyservice Hirschke für die Sportler das Mittagessen spendiert. Eine tolle Sache.“ Auch Bürgermeister Gerd Walther, der erstmals die Schirmherrschaft übernommen hatte, ließ es sich nicht nehmen, das sportliche Treiben zu verfolgen. „Er hat unter anderem die Siegerehrung durchgeführt. Klasse, dass uns von der Stadt kostenlos der Strand zur Verfügung gestellt wurde.“ Übrigens glänzten die Beachvolleyballer nicht nur durch sportliche Leistungen, sie waren auch bei der Namenswahl ihrer Teams äußerst kreativ. So gaben auf dem feinen Sandstrand unter anderem die Teams „Beachaholics“, „Brigade Tüdelü“, „Old Schmätterhand“ und die „Beach-Bunnies“ eine Kostprobe ihres Könnens ab.


 
Die Vorfreude steigt: Nur noch eine Woche bis zur großen Beachvolleyball-Sause am Haff PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Juni 2014 um 09:00 Uhr

NORDKURIER – SPORT – SAMSTAG/SONNTAG, 14./15. JUNI 2014
VOLLEYBALL Bereits zum 17. Mal wird am 21. Juni beim großen Nordkurier-Beachvolleyballturnier in Ueckermünde gebaggert, geblockt und geschmettert. Einige Neuerungen in diesem Jahr dürften besonders die Spieler freuen.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.







Die Vorfreude und die Anspannung steigen: In sieben Tagen ist es endlich soweit. Dann werden 300 Sportler am Ueckermünder Haffstrand wieder baggern, schmettern und blocken, was das Zeug hält. Bereits zum 17. Mal laden Turniervater Gerhard Bastke und seine Vereinskameraden des SV Einheit Ueckermünde in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier zum Beachvolleyball-Turnier ein. „Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Knapp 60 Teams aus sieben Bundesländern werden sich in sechs Wettkampfklassen gegenüberstehen“, freut sich der 60-Jährige auf das große Spektakel. Ihre Hausaufgaben haben die Organisatoren in den vergangenen Wochen und Monaten gründlich erledigt: „Was die Vorbereitungen betrifft, liegen wir voll im Plan. Die Turniere der Männer und Frauen sowie im Mixed- und Freizeitbereich sind restlos ausgebucht. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, werden wir ein wieder ein großartiges Beachvolleyball-Fest erleben“, ist Gerhard Bastke überzeugt. Neben der Quantität stimmt auch diesmal wieder die Qualität: „Unser Event zählt zu den größten Ballsport-Veranstaltungen in Norddeutschland und genießt bei den Volleyballern einen äußerst großen Stellenwert. Beim Vergleich der Leistungsklasse Männer sind unter anderem die Teams des HSV Neubrandenburg, TSV Blau-Weiß Schwedt, TSV Empor Torgelow und VfL Pirna Copitz am Start“, blickt der Verantwortliche voraus. Besonders groß ist das Interesse an den Turnieren der beiden Nachwuchs-Altersklassen U12 und U14: „Es haben sich 15 Mädchen-Teams angemeldet. Toll, dass das sportliche Kräftemessen auch im Nachwuchsbereich so gut angenommen wird. Mit leeren Händen geht am Turniertag keines der Kinder nach Hause. Auch diesmal gibt es für alle einen Sachpreis“, sagt der Ferdinandshofer. Besonders freut er sich darüber, dass das Beachvolleyball-Event in erneut internationales Flair hat. Dafür sorgen die „Pommerschen Adler“aus Stettin, die ihr Können in der Freizeit-Klasse unter anderem gegen die „Eggesiner Opis“ oder „Headbanger Müritz“ unter Beweis stellen müssen. Die Schirmherrschaft hat mit Gerd Walther der Ueckermünder Bürgermeister übernommen. „Die Stadt stellt uns den Strand kostenlos zur Verfügung“, erklärt der Turniervater. Einmalig ist auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und Freigetränk erhält. Dafür sorgt eine ganze Reihe von Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, ein Beachvolleyball-Turnier dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.“ Neben den sportlichen Aktivitäten wird auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm angeboten.

 
Niemand lief so viele Kilometer für Einheit PDF Drucken E-Mail
Montag, den 19. Mai 2014 um 11:38 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – MONTAG, 19. MAI 2014
VEREIN ALLGEMEIN Mit einem Familientag feierte der SV Einheit Ueckermünde seinen 65. Geburtstag. Mittendrin: Vereins-Urgestein Günter Schwarz. Einst war er nach 500 Lauf-Meter aus der Puste, doch die Vereinskollegen brachten ihn auf Trab.
VON MARTIN SCHLAK
UECKERMÜNDE.


Es gibt einige Zahlen, die behält man ein Leben lang im Kopf. Das eigene Alter, den Hochzeitstag (im Idealfall) – und die Zeit des ersten Marathonlaufs. Günter Schwarz muss keine Sekunde überlegen, ehe er sagt: „3 Stunden, 46 Minuten, dann war ich im Ziel.“ 33 Jahre liegt das nun zurück, damals beim Rennsteiglauf. Schwarz war kurz vorher dem SV Einheit beigetreten, der früher BSG Stahl Ueckermünde hieß. Am Sonnabend feierte der Verein seinen 65. Geburtstag mit einem Familienfest. Günter Schwarz‘ ganz persönlicher Rückblick geht so: Der heute 75-Jährige fasste damals beim Blick auf die Waage einen folgenschweren Entschluss. „84 Kilo waren einfach zu viel“, sagt er. Also fing er an zu laufen. „Am Anfang war ich nach 500 Metern außer Puste“, erinnert sich der gelernte Maurer. Schnell merkte er, dass es wenig Spaß macht, abends alleine seine Runden zu drehen. Und er wurde Einheit-Mitglied. Der SV Einheit sah damals freilich noch anders aus, bot längst nicht so eine Vielfalt. Mittlerweile vereint der Club unter seinem Vorsitzenden Hans-Dieter Salow neun Sektionen – vom Reiten über Volleyball und Leichtathletik bis hin zu Line-Dance. Insgesamt hat er fast 600 Mitglieder. In die Zukunft blickt Salow optimistisch. „Unser Verein steht auf sicheren Füßen“, sagt er, fügt dann aber hinzu, dass man die aktuellen Trends nicht verschlafen dürfe. Mit diesen Sportarten ködere man jüngere Menschen. So kann sich Salow vorstellen, in Zukunft eine Aerobic-Gruppe zu eröffnen. Alle Disziplinen luden am Sonnabend zum Mitmachen ein. Das Angebot nahmen nicht nur junge Besucher an, sondern etwa auch die 75-jährige Brigitte Antusch. Die Ueckermünderin stieg, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Enkelin Nadine aus der Reitabteilung, zum ersten Mal auf ein Pferd. „Das wollte ich mein ganzes Leben lang einmal gemacht haben“, sagte Antusch erfreut. Es ist eben nie zu spät anzufangen, das hat auch Günter Schwarz gelernt. Über drei Jahrzehnte lief er Woche für Woche Trainingseinheiten mit seinen Vereinskollegen. „Niemals unter 15 Kilometer“, sagt er. Nur in letzter Zeit nicht mehr, da plagen ihn Muskelprobleme. Er wartet nun die Diagnose des Arztes ab. Ist sie positiv, will er weiterlaufen. Denn das Laufen im Verein hat Günter Schwarz immer Kraft gegeben. Sein Leben bestand aus harter Arbeit: auf dem Bau, in der Schwerindustrie, als Kraftfahrer. Laufen, so erzählt er, sei immer sein Ausgleich gewesen. „Hätte ich damals nicht damit angefangen“, meint er nachdenklich, „läge ich schon längst unter der Erde.

 
So viel Sport gibt´s zum Jubiläum PDF Drucken E-Mail
Montag, den 19. Mai 2014 um 10:38 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – FREITAG, 16. MAI 2014
BASKETBALL/REITEN Die Ueckermünder Basketballer gehören schon lange zum SV Einheit. Sie haben den Korb hoch gehängt und landen immer mehr Bälle im Netz. Warum ihnen ihr Sport solchen Spaß macht, zeigen sie und viele andere Vereinssportler am Sonnabend beim großen Familien-Sporttag.
VON SIMONE WEIRAUCH
UECKERMÜNDE.


Der SV Einheit Ueckermünde feiert am Sonnabend seinen 65. Geburtstag. Das wird gewiss keine kleine Kaffeerunde. Obwohl es auch die Ueckermünder Sportler gemütlich mögen. Aber noch viel mehr Spaß haben sie an Sport und Bewegung. Darum feiert der zweitgrößte Ueckermünder Sportverein morgen ein Familien-Sportfest, zu dem alle eingeladen sind. In den vergangenen Wochen haben wir in der Haff-Zeitung verschiedene Sportgruppen vorgestellt, die unter dem Dach des SV Einheit organisiert haben: Line Dancer, Tischtennisspieler, Volleyballer, Aikido-Kämpfer, Badminton-Spieler. Live zum Anfassen und zum Mitmachen sind die Sportler aus diesen Sektionen morgen dabei. „Eine solche sportliche Vielfalt in einem einzigen Verein gibt es kaum noch“, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Dieter Salow. Zum Sportangebot des Vereins gehören außerdem Kraftsport und Leichtathletik, Basketball und Reiten. Carmen Kaps aus Liepgarten wird morgen nicht nur mit ihren kleine Reiterinnen beim Familien-Sporttag anzutreffen sein. Sie hat auch Pferde dabei. Und auch die Basketballer laden zum Mitmachen ein. Seit 1994 trainiert die Gruppe um Sektionsleiter Falko Ramm. Der leidenschaftliche Basketballer ist zwar wegen einer Sportverletzung zurzeit gehandicapt, aber die Jungen und Mädchen aus seinem Team haben so viel Spaß am Basketball, dass man sich von ihrer Spielfreude schnell anstecken lassen kann. Dabei sind sie nicht einmal auffällig groß gewachsen. „Muss man auch nicht. Das Spiel gibt jedem die Möglichkeit, sich mit seinen Stärken einzubringen, egal, ob beim Dribbeln oder Werfen“, sagt der Trainer. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich immer mittwochs zum Training, außerdem sind die Basketballer sonntags von 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle an der Goetheschule. Wettkämpfe bestreiten die Basketballer bisher nicht, aber „da wächst schon richtig was nach“, sagt Falko Ramm. Vielleicht werden die kleinen Basketballer von heute ja nicht nur richtig lang, sondern auch groß. Im SV Einheit sind schon viele Talente herangewachsen. Vereinschef Salow freut sich, dass auch die Reiter und Basketballer morgen zum Mitmachen einladen. So viel sportliche Möglichkeiten an einem Tag – das ist eine einmalige Gelegenheit, einfach mal auszuprobieren, was Spaß macht. Dafür hat der SV Einheit die Sportanlagen am Gymnasium gemietet, für Essen und Getränke ist gesorgt, eine Springburg wird aufgebaut und es gibt viele kleine Preise fürs Mitmachen. Zum Familiensporttag sind alle eingeladen, vor allem die Familien und Freunde der Vereinssportler und auch die ehemaligen Aktiven aus dem Verein. Aus 65 Jahren Vereinsgeschichte gibt es sicher viel zu erzählen. Der Familien-Sporttag beginnt um 10 Uhr. Turnschuhe nicht vergessen!

 
Strandsand und Schmetterhand: Ab ans Haff zum Volleyball-Turnier PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 07:31 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – MITTWOCH, 14. MAI 2014
VOLLEYBALL Baggern, blocken, schmettern: Der 21. Juni steht am Ueckermünder Haffstrand voll und ganz in Zeichen des Beachvolleyballs. Noch gibt es für das Nordkurier-Turnier einige freie Startplätze.
VON STEFAN JUSTA
UECKERMÜNDE.


Aufgewirbelter Strandsand, spektakuläre Flugeinlagen und braungebrannte Körper: Am 21. Juni wird in Ueckermünde wieder gebaggert und geschmettert, was das Zeug hält. Bereits zum 17. Mal locken Turniervater Gerhard Bastke und seine Vereinskameraden des SV Einheit Ueckermünde in Zusammenarbeit mit dem Nordkurier an diesem Tag mit ihrem Beachvolleyball-Turnier ans Haff. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wir erwarten auch in diesem Jahr wieder 300 Sportler. 60 Teams werden sich in sechs Wettkampfklassen gegenüberstehen“, freut sich der Gerhard Bastke auf das riesige Spektakel vor seiner Haustür. Mit seiner Organisations-Crew hat sich der 60-Jährige in den vergangenen Jahren weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus einen guten Ruf aufgebaut: „Das Turnier zählt zu den größten Ballsport-Veranstaltungen in Norddeutschland. Unsere Veranstaltung genießt bei den Volleyballern einen äußerst großen Stellenwert. Mit von der Partie ist am 21. Juni unter anderem die deutsche U18-Jugend-Nationalmannschaft.“ Auch wenn die Liste der angemeldeten Mannschaften schon jetzt lang ist, einige freie Startplätze sind noch zu vergeben. „Das Turnier der Leistungsklasse Männer ist mit acht Teams ausgebucht, bei den Frauen kann sich noch eine Vertretung anmelden“, klärt der Ueckermünder Vereinschef auf. Gleiche mehrere Startplätze sind dagegen noch in den Bereichen Quatro-Mix und Freizeit unbesetzt. Besonders groß ist das Interesse an den Turnieren der beiden Nachwuchs-Altersklassen U12 und U14 weiblich: „Bisher haben sich insgesamt 15 Mädchen-Teams angemeldet. Klasse, dass das sportliche Kräftemessen auch im Nachwuchsbereich so gut angenommen wird. Mit leeren Händen geht am Turniertag keines der Kinder nach Hause. Auch diesmal gibt es für alle einen Sachpreis“, blickt Gerhard Bastke voraus. Besonders freut er sich darüber, dass das Beachvolleyball-Event in diesem Jahr erneut  internationales Flair hat: „Dafür sorgen die ‚Pommerschen Adler‘ aus Stettin.“ Die Schirmherrschaft hat mit Gerd Walther der Ueckermünder Bürgermeister übernommen. „Die Stadt stellt uns den Strand kostenlos zur Verfügung“, erklärt der Turniervater und fügt hinzu: „Einmalig ist auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein kostenloses Mittagessen und Freigetränk erhält. Möglich macht dies eine ganze Reihe von Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, ein Turnier dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.“ Neben den sportlichen Aktivitäten wird auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm angeboten. Bei den Vorbereitungen liegen die Organisatoren voll im Plan. „Wir überlassen nichts dem Zufall. Entscheidend wird sein, dass Petrus am 21. Juni mitspielt. So ein Event steht und fällt mit dem Wetter.“ Wer mit einem Team am Beachvolleyball-Turnier teilnehmen möchte, kann sich bei Gerhard Bastke anmelden (Friedrichstraße 32, 17379 Ferdinandshof, Telefon 0151 10832940, E-Mail:einheitvolley@aol. com).

 
Federleichtes Training auch für starke Männer PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 07. Mai 2014 um 06:59 Uhr

NORDKURIER – HAFF – ZEITUNG – MITTWOCH, 07. MAI 2014
BADMINTON Es gibt eine Sportart, da lernen die stärksten Männer das Zittern. Und alles nur wegen eines federleichten Balles. In Ueckermünde kann man´s ausprobieren.
VON SIMONE WEIRAUCH
UECKERMÜNDE.

Diese Geschichte erzählt Torsten Hischke nicht zum ersten Mal. Aber weil sie eindrucksvoll beschreibt, wie gewichtig sein Lieblingssport sein kann, holt er sie immer wieder gern hervor. Obwohl es schon zwölf Jahre her ist. Da hat Torsten Hischke zum ersten Mal richtig Badminton gespielt. Bis dahin hatte der Ueckermünder zu diesem Sport leicht verächtlich Federball gesagt. Er nimmt es anderen auch heute noch nicht übel, wenn sie von Federball sprechen. Dann erklärt er geduldig, wie es sich beim Badminton mit dem Schläger, der Armhaltung und den richtigen Bewegungen verhält. Die Kraft kommt nicht aus der Schulter oder aus irgendwelchen schwunghaften Armbewegungen, sondern aus Hand und Unterarm. Sein erstes Badminton-Match jedenfalls wird er nie vergessen. Einen Abend lang spielte er beim damaligen Leiter der Sektion Badminton beim SV Einheit Ueckermünde in der Halle. Am nächsten Morgen konnte er die Tasse Kaffee in seiner Hand nur zitternd zum Mund führen. Seitdem hat Torsten Hischke sportlichen Respekt vor dem federleichten Ball. Und seitdem gehörte er dazu. Ebenso wie seine Tochter Judith und jetzt auch Enkel Luca. 14 Mitglieder hat die Sektion Badminton beim SV Einheit Ueckermünde. Einige tun es nicht nur zum sportlichen Zeitvertreib, sondern machen auch bei Turnieren mit. Frank Röske, Gerald Nagel, Monique Nagel, Jana Bady, Torsten Hischke, Günther Tauwald – gegen den 62-jährigen Tauwald hat auch unser Jungreporter Robert Huger alt ausgesehen. Ganz stolz verkündet Luca Hischke, dass Badminton die schnellste Ballsportart überhaupt ist. Das weiß er von Opa. Und Opa weiß es aus dem Internetlexikon. Der Weltrekord liegt bei 493 Stundenkilometern. Beim Badminton wird der Ball über ein 1,55 Meter hohes Netz geschlagen. Die kleinen Bällchen haben einen Korkkopf und Kunststoffedern. Bei den Profis sind es sogar 16 Gänse- oder Entenfedern, erklärt Torsten Hischke. Er hat so einen Echt-Federball in Kleinformat als Glücksbringer im Auto hängen. Dieser Sport bringt jedem Glück, sagt Hischke. In den zwei Trainingsstunden jeden Freitagabend kriegt er den Kopf frei und kann mal richtig abschalten.

 
Volleyball-Kücken schocken die Konkurrenz PDF Drucken E-Mail
Montag, den 05. Mai 2014 um 07:41 Uhr

NORDKURIER – SPORT – MONTAG, 05. MAI 2014
VOLLEYBALL Beim Finale um die Landesmeisterschaft sorgen die Haff-Mädels für eine große Überraschung.
VON THOMAS KRAUSE
UECKERMÜNDE.

Da war selbst Gerhard Bastke fast sprachlos, mit so einem Erfolg hatte der Trainer der Volleyball-Mädchen des SV Einheit Ueckermünde nie und nimmer gerechnet. Beim Finale um die Landesmeisterschaft der F-Jugend eroberten sich die Einheit-Küken in der heimischen Goethehalle Platz zwei und ließen dabei namhafte Konkurrenz hinter sich. Nur der SC Neubrandenburg war an diesem Tag nicht zu schlagen. Gegen den neuen Meister verloren die Schützlinge vom Trainer Gerhard Bastke klar mit 0:2. Gegen Parchim I und II ließen die Haffmädels aber zwei Sieg folgen, so dass sie Platz zwei in der Vorrunde erreichten und sich fürs Halbfinale qualifizierten. Im Überkreuzvergleich unterlagen dann die Einheit-Kids gegen den 1. VC Stralsund im ersten Satz mit 22:25, drehten anschließend aber auf. Die Durchgänge zwei und drei (27:25/15:11) gingen an den SV Einheit – die Silbermedaille war schon sicher. Im Finale war der SC Neubrandenburg dann eine Nummer zu groß, der Club holte sich souverän die Goldmedaille. „Unsere Platzierung ist sensationell. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mädchen“, sagte Bastke.


Landesmeisterschafts-Endstand:

1. SC Neubrandenburg,
2. SV Einheit Ueckermünde,
3. 1 VC Stralsund,
4. MSV Pampow,
5. SV Warnow 90
6. 1. VC Parchim II,
7. Parchim,
8. SCN II

 
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